Können solche Gedankengänge auch schon eine Depression darstellen?

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8 Antworten

Ich habe selber Erfahrungen mit Depressionen, weshalb ich mich mit dem
Thema intensiver beschäftigt habe. Es gibt mehrere Faktoren, die dich in eine Depression führen können. Stress gehört dazu, und auch Veränderungen im Leben wie die >Abnabelung< können Stress bedeuten. Du kannst das Risiko, an Depressionen zu erkranken auch genetisch geerbt haben.

Depressionen haben verschiedene Ausprägungen. Du kannst leichte depressive Verstimmungen haben bis hin zur schweren Depression. 

Ich bin keine Psychiaterin und kann keine Diagnose stellen, aber ich vermute, dass du mindestens eine depressive Verstimmung hast. Es gibt viele Maßnahmen, die dir helfen können. Psychiater können feststellen, wie ausgeprägt deine Depression ist und dir Medikamente veschreiben. Ich bin übrigens sehr dankbar für die Medikamente, mir haben sie sehr geholfen. Therapeuten können dir helfen, deine Kräfte zu finden und sie zu stärken. Bewegung und Sport helfen dir, dich wohl in deinem Körper zu fühlen, was schon eine Menge ausmacht. Freunde können dir helfen, dich nicht ausgeschlossen zu fühlen. Entspannungtechniken helfen, mit Stress fertig zu werden und, und, und...

Jeder Mensch kann seinen eigenen Weg finden, gesund zu werden. Ich hatte viele Helfer dabei. Auch du hast alle Chancen, dich wieder gesund und stark zu fühlen. Alles Gute.

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Medikamente ändern nur deinen Hormonhaushalt. Eine Therapie deine Gedanken, Werte und Reaktionsmuster - mental wie emotional.

Druck macht Stress und Stress macht auf Dauer depressiv. In einer Therapie kannst du lernen, dir eine andere Einstellung zu Erfolg und Misserfolg zu erarbeiten. Es ist beispielsweise KEIN Misserfolg, für die Uni lernen zu müssen, das kommt selbst in den intelligentesten Familien vor. Wissenschaftliches Arbeiten erfordert die Entwicklung ganz anderer Lernstile und Arbeitsstrategien und ist durchaus eine große Herausforderung. Ein guter Teil der Leistungen der ersten Semester ist deshalb Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen.    

Das ist das Eine.  
Dazu kommt, dass du mitten in einer Abnabelungs- und Verselbständigungsphase steckst. Auch das erfordert viele seelische Ressourcen, denn Verselbständigung macht den meisten Menschen Angst. Und sei es auf ganz unbewussten Ebenen.

Die Psychologin kann dir dabei helfen, die Dinge, die dich jetzt noch unter Druck setzen, realistisch einzuschätzen, und dich bei deinem Abnabelungsprozess begleiten. All das wird Druck abbauen.     

Ich hätte möglich schnell wieder  positive Gedanken.

Du kannst in der Therapie lernen, auf Abstand zu deinen trüben Gedanken zu gehen und sie zu akzeptieren: "Ach, da ist ja wieder mal so ein trübsinniger Gedanke. Hallo." Je mehr du versuchst, sie wegzumachen, desto anhänglicher werden sie. Also akzeptiere, dass sie da sind, und gehe auf Abstand, dann lassen sie dich in Ruhe.  

Wie schnell das alles geht hängt davon ab, wieviel Lösung für was auch immer dein gegenwärtiger Zustand darstellt und was er dir bringt.

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Ich würde auf jeden Fall mal zu einer Familienaufstellung raten. Aber bei einem Profi, bitte nicht so ein Husch-husch-Wochenendseminar mit hunderten Teilnehmern in einer Bürgerhalle.

Jeder von uns schleppt Lasten seiner Vorfahren mit sich herum. Den einen bedrückt es mehr, den anderen weniger, das hängt von vielen Faktoren ab. Selbstmord ist etwas, was schwer auf einer Familie lastet. Daran solltest du wirklich arbeiten, in eigenem Interesse.

Was du schreibst klingt für mich nicht nach einer ausgeprägten Depression. Du suchst deine Anerkennung im Außen. Das ist, in deinem Alter, nicht ungewöhnlich. Mancher kommt da nie raus.

Es steht dir natürlich frei, dein Problem mit Tabletten zu bekämpfen. Das beseitigt allerdings nur die Symptome, nicht das Problem. Ein guter Psychotherapeut sollte dir weiterhelfen können, indem er mit dir genau diese Punkte aufarbeitet.

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 19:41

Was soll mir eine Familienaufstellung bringen? Meine Familie kannst du größtenteils in die Tonne kloppen. Es ist auch nicht so, dass mir der Tod jener Menschen (bis den tot meines Vaters) irgendwie belasten. Ich kannte diese Menschen kaum. Und ich weiß nicht, ob es wirklich so normal ist sich ständig Druck aufzubauen. Das ist wirklich jener Punkt, der mich unheimlich belastet.

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 19:48

Was ist los mit dir? Ich frage, was soll das bringen und anstatt mir zu erklären, was das bringen soll werde ich angepflaumt. Ich habe keine Ahnung, was das ist und was das für Erfolge bringen soll. Also Frage ich nach... aber gut du bist scheinbar komplett voreingenommen. Ich würde nichts lieber, als diese Probleme los zu werden. Daher habe ich auch den Plan gefasst mir professionelle Hilfe zu holen. Wenn ich meine Probleme so geil fände, könnte ich das gleich unterlassen und nur rumheulen, aber das ist einfach nicht das, was ich erreichen möchte. Ich möchte gerne unbeschwert leben.

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 20:11

Menschen, wie dich liebe ich ja insgeheim. Erst dir Klappe aufreißen und den ganzen Senf, der kein Stück zutrifft abladen und dann heimlich still und leise den Schwarz einziehen.

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Kommentar von meinneuesleben
05.06.2016, 01:02

noch mal die Frage, was läuft bei dir schief? Ich frage, was ist das und schon wieder wird mir irgendein Mist unterstellt. Wenn ich wüsste, was das ist, könnte ich darüber nachdenken so etwas in Angriff zu nehmen. Allerdings habe ich momentan viel mehr Probleme mit mir selbst, als mit meiner Familie. Also würde ich schon abwegen, was mir das bringen kann. Ich würde mir auch nicht den Blinddarm entfernen lassen, wenn ich auf der Suche nach einer Lösung gegen dauerhafte Kopfschmerzen bin.

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Ich bin auch adsler ohne "H"

Den Druck den du dir selber machst, um beste zu werden, ist nicht ADS typisches Problem.

Lese etwas über Narzissmus nach. Jeder ist ein bisschen narzisstisch veranlagt. Vielleicht bei dir etwas mehr. Das würde den Druck erklären.

Das wir zu Depressionen neigen, ist wahr. Und es klingt bei dir, als ob du unter depressiven Phase leidest.

Muss du dir Hilfe holen. Psychiater und Psychologen.

Mein unqualifitierter Vorschlag ist, mach Sabbatjahr an der Uni, tanke etwas Kraft bei deiner Familie und tue nur das, was dir Spaß macht. 

Erst dann versuche es mit Uni nochmal.

Alles Gute

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Jeder Will am Montag Freitag haben,das ist ganz normal.Das du so Fertig vom Studium ist bist,liegt zu teil nicht am Studium sondern an dir.Es Fängt alles mit dir an,und Hört auch wieder auf.Ob zu Jung bist ist Egal Vielleicht bist du einfach Schlauer.Das mit dem Suizid,sagt mir das in deiner Familie,darauf will aber ich nicht näher  Eingehen.Gehe mal auf YouTube (Robert Betz).Ps alles ist Menschlich,jedes Gefühl das du produziert ,oder empfindest,ist ganz normal.Denke immer Positiv,üben üben üben.Viel Glück. Joe.Butsch 

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Kommentar von meinneuesleben
05.06.2016, 01:07

Tja blöd etwas zu üben, was irgendwie nicht wirklich da ist. Ich wünsche mir auch nicht, dass Montag Freitag ist, weil ich Wochenende will, sondern weil ich mir wünsche, dass ich zurück zu meiner Familie kann zurück in meinen sicheren Hafen. Dieses Bedürfnis nach dem Wochenende kenne ich natürlich auch. Das hatte ich in der Schule und es unterscheidet sich gefühlsmäßig sehr von dem jetzigem Gefühl.

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Diesen Druck, den man sich sleber macht kenne ich nur zu gut.... und naja sagen wie er dir hilft, kann ich dir nicht, aber ich würde es auch gerne wissen.... ich frage mich, ob ich auch mal zum Psych soll, weil ich so viele Fragen habe und mich nicht richtig mit der Gesellschaft auf ner Wellenlänge fühle und Schuldruck wegen unseren ekelhaften Lernmethoden ohne Ende blablabla... naja ich wollte fragen: Seid wann ist das bei dir so? Schon immer irg wie? Und "wie fühlst du dich" in der Gesellschaft?

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 21:42

Wann der Druck so extrem wurde, kann ich dir gar nicht sagen. Wobei ich schon ziemlich früh das Bestreben hatte sehr gut zu sein . Abgesehen von pubertären Phasen. 

Ich weiß nicht, wie ich mich in der Gesellschaft fühle. Ich denke aber trotz vieler Macken habe ich doch die ein oder andere sehr positive Seite an mir, die mich zu einem vollwertigem Wesen der Gesellschaft macht, ich fühle mich also nicht dauerhaft, als ein Außenseiter

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Kommentar von kasiiiXD
03.06.2016, 22:23

oke, danke für deine Antwort. Ich habe auch das bestreben die Beste sein zu wollen und interessant zu sein und besonders zu sein usw. Nun ja, ich habe das Gefühl ich wirke eher wien kleines Kind auf andere... Und ich kann es nicht abhaben, wenn jmd um mich herum "geheimnisvoller", "schlauer" und ähnliches wirkt oder so... Also nicht immer so extrem, es kommt drauf an. Aber es macht mich schon fertig, weil ich mich deswegen immer so "erdrückt" fühle. Ist das bei dir auch so ähnlich? Ich kann mit der Gesellschaft kommunizieren, manchmal isses auch ganz lustig. Aber ich fühle mich immer ein bisschen unverstanden und "anders". Ich mag es anders zu sein, aber ich sehne mich doch sehr nach jmd Gleichgesinnten. Ich will unbedingt wissen, wie die "normalos" alle denken, weil sie scheineb ganz anders zu denken als ich... oder ich täusche mich. Ich möchte einen Menschen, der mich liebt, wie ich bin, für den ich das Besonderste bin, der so denkt wie ich und und und... Wünscht du dir auch so was?

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 22:38

Ob jemand geheimnisvoller ist oder vergleichbares ist mir ziemlich egal. Ich habe auch nicht dauerhaft das Gefühl anders zu sein, auch wenn mir Menschen das immer mal wieder sagen. Ich bin nicht unbedingt froh drum und einen Menschen, der einen anderen so annimmt,wie er ist, wünscht sich vermutlich jeder.

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Kommentar von kasiiiXD
03.06.2016, 22:51

ja, hast du vermitlich Recht mit. Nervt es dich eig, wenn ich dich so "viel" frage? (sry für diese Frage schon wieder xD)

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Weißt du was dir fehlt? Dir fehlt jemand der dich stützt und dir ab und zu auf die Schulter klopft. Depression? Ja. Was du diesbezüglich schon erlebt hast war leider ein guter Wegbereiter dafür.

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 18:48

Ich habe meine Mutter, die mich stützt und mir oft auf die Schulter klopft.




 Ja. Was du diesbezüglich schon erlebt hast war leider ein guter Wegbereiter dafür.

was genau meist du damit?

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Wieso besprichst du das nicht mit deinem Psych. Ich denke nicht das das eine Depression ist und nur weil sich einige aus deiner Familie  umgebracht haben musst du das ja nicht zwangisläufig tun. 

Wem willst du etwas beweisen? Willst du das andere zu dir aufblicken und denken mensch ist die ja schlau? Ich denke du setzt dich selbst einfach unter Druck. Dadurch hast du eine Barriere. Ich würde enfach mal Pause machen. Auch wenn es für dich schwer klingt braucht dein Hirn auch mal Ferien und ZU viel lernerrei tut dir nicht gut. Du hast das Gefühl den Anforderungen nicht mehr zu genügen. Warum den nur weil du kein 1 schnitt hast. Ist doch egal solange du dein ABI und das Studium deiner Wahl machst. Versuch einfach nicht anderen etwas beweisen zu wollen sondern dir selbst zu sagen das das gerede der anderen unwichtig ist.  Du brauchst in erster Linie wieder ein Erfolgserlebnis, dabei ist es egal ob in der Schule oder bei einem Hobby, auf dem du aufbauen kannst und von dem du Mut schöpfen kannst. Dies kannst du am besten mit deinem Psych. besprechen da er dich besser kennt als wir. Wenn du das hast kannst du dir sagen wenn ich das geschafft habe wird alles andere ein Klacks. Glaub mir jeder hat mal solche Phasen. Man hat mal gute dann wieder nicht so gute Jahre. Das einzige was du dir sagen musst ist nicht nach hinten sondern nach vorne zu blicken. Es kann nur besser werden. Klingt wie aus dem Internet abgeschrieben aber wenn du das nicht machst wird es auch nicht besser.

Wenn du dich mal intensiv mit jemanden unterhalten willst kann ich dir auch gerne per Privatchat meine e-Mail Adresse geben. Musst du natürlich nicht vielleicht besprichst du dein Problem auch besser mit deinen engeren Bekannten aber es ist ein Angebot

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Kommentar von meinneuesleben
03.06.2016, 19:01

lies die Frage noch mal. Dann erkennst du hoffentlich, wieso ich sie nur, als bedingt hilfreich empfinde. 

Und was Hobbys und co betrifft, ich kann eine Menge nicht. Ich habe ganz verschiedene Sportarten und co ausprobiert und kann nichts, musikalisch bin ich auch nicht, .. . 

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