Können sich Kinder heutzutage weniger benehmen als früher?

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Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Andere Meinung 43%
Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen. 40%
Das Benehmen der Kinder hat sich nicht verändert. Es war früher genauso gut/schlecht wie heute. 15%
Heutzutage haben Kinder ein besseres Benehmen. 0%

28 Antworten

Andere Meinung

ja boris so ist es, das es schon so weit gekommen ist das die eigenen kinder ihre eltern bei der polizei oder ämter anzeigen möchten weil sie sich ungerecht behandelt fühlen nicht alle aber es gibt da schon einige fälle sage ich dir,oder sie möchten gerne mit 13 oder 14 schwanger werden und ein harz vier leben führen so nach dem motto der staat bezahlt mich doch und meine eltern,das ist der hammer sage ich nur aber das alles basiert daraus das die eltern warscheinlich selber aus einen kaputten verhältnis stammen und sagen meine kinder sollen besser aufwachsen wie ich,mann kann kinder totlieben,totlabern,und dumm erziehen nur weil gewisse eltern so aufgewachsen sind das ist aber keine lösung es gibt warscheinlich kein generalrezept dafür wie mann das alles hinkriegen soll was kaput ist ist kaput,ich kannte da mal von früher einen fall da hatte die mutter vor ihrer eigenen tochter angst die hat sogar zugehauen wenn ihr was nicht gepasst hat so wie sie es gerade möchte na ja so ist das aber wo das alles herkommt weiß ich auch nicht,sogar die tochter meiner zweiten frau war schwierig sie sagte zu mir sie wusste mit 16 alles und konnte alles besser und zog aus in einer wg aber da wurde ihr verhalten auch nicht besser und und und, so das war es erstmal für mich biss denne Christian.

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

Ich will nicht sagen das früher alles besser war , aber zu meiner KInder-Jugend-Zeit wurden wir so erzogen das man anderen mit Achtung und Respekt gegenüber trat . Das geht doch heut schon in der Schule los , wie kann es sein das sich ein Lehrer nicht gegen die Angriffe der Schüler wehren darf , als nächstes Strafmündig ab 14 , ein 13jähriger klaut und demoliert fremdes Eigentum und stellt sich dann noch hin und sagt noch rotzfrech zur Polizei was wollt Ihr denn ich bin 13 "zeigt den berühmten Finger" Ihr könnt mir garnicht´s . An dieser desolaten Entwicklung sind aber nicht nur die Eltern Schuld sondern und vor allen ,die solche Gesetze und Vorschriften erlassen "für den Schutz der Kinder" .

Leider, leider so wahr.

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Das Benehmen der Kinder hat sich nicht verändert. Es war früher genauso gut/schlecht wie heute.

1274 schreibt der Mönch Peter:»Die Welt macht schlimme Zeiten durch.Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst.ie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter.ie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so,als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft,sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise,ihrem Benehmen und ihrer Kleidung.«

Später sieht man die Jugend sogar als Krankheitszustand an, und Melanchton verlieh Mitte des 16.Jahrhunderts der Meinung Ausdruck,der grenzenlose Mutwille der Jugend sei ein Zeichen, daß der Weltuntergang nah bevorstünde.

Klagen über das extravagante Verhalten der Jugend werden zu einem Klagelied des 18.Jahrhunderts. Ein Schulmeister schreibt:»Das Verderben unserer heutigen Jugend ist so groß, daß ich unmöglich länger bei derselben aushalten kann.« Die Disziplinschwierigkeiten werden so groß,daß sogar der Unterricht im Klassenverband in Frage gestellt zu sein scheint:»Ja,oft geschieht es,daß die nicht in chranken gehaltene oder nicht gebührend ausgetriebene Zuchtlosigkeit eines einzigen Jünglings von ungesunder Triebkraft und verdorbenen Auswüchsen auch die übrigen noch frischen und gesunden Pflanzen ansteckt.Deshalb konnte Quintilian mit Recht die Frage aufwerfen,ob es besser sei,die jungen Leute gemeinsam in Schulen oder einzeln in Häusern zu unterrichten.«

Ende des 18.Jahrhunderts verfaßt Kajetan von Weiller eine »Jugendkunde « , in der u.a.zu lesen steht:»Ihr sprühet von den Ambosen eurer Thorheiten und Laster gefährliche Funken...«.

»Immer wieder wird die 'Wirksamkeit der Volksschule bei dem zunehmenden Sittenverfall'(Allgemeine Schulzeitung, Darmstadt 1826,Abtlg.I,.201 -107 [sic!] uns .209 -213)diskutiert oder 'die immer lauter werdenden Klagen über die zunehmende Rohheit und Verwilderung unserer Jugend,besonders der erwachsenen Dorfjugend'(a.a.O.,.285 - 287)erörtert.«

1852 heisst es in einem Regierungsbericht:»Es ist die Wahrnehmung gemacht worden,daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen ...mehr und mehr verschwinde.«

»Achte die Jugend,du weißt nicht,wie sie sich entwickeln wird.« Konfuzius (551 -479 v.Chr.,latinisierter Name für Kongfuzi,K'ung-fu-tzu,»Meister Kong «,eigentlich Kong Qiu,K'ung Ch'iu,chinesischer Philosoph)

»Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen:Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind,oder sie vergessen,daß sie alt sind,und Junge begreifen nie,daß sie alt werden können.« ((Kurt Tucholski,Der Mensch)

Wir sind die Leute,vor denen uns unsere Vorfahren immer gewarnt haben !

Schon die alten griechischen Philosophen, wie Sokrates haben die Unzulänglichkeiten der Jugend bemängelt. Und das mit ähnlichen Worten wie das heute getan wird.

Zitat:

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Sokratesgriechischer Philosoph (um 469 vChr - 399 vChr)

Meine Frage: Wieviel Antworten braucht man, um zu belegen das früher alles besser war?

Sokrates habe ich schon angeführt. Viele weitere lassen sich anführen. Von Sokrates bis heute.

Und wenn ich das letzte halbe Jahrhundert nehmen will, dann benenne ich gutefrage.net

Es ist nicht die Ausnahme das hier Aussagen gemacht werden die der Aussage von Sokrates gleichen.

Ebenso wird hier die Behauptung aufgestellt früher war es besser. Heute kennen die Kinder ihre Rechte besser als ihre Pflichten.

Dazu kann ich nur sagen: ich habe schon vor einem halben Jahrhundert meine Rechte "studiert" und meinen Eltern und Lehrern erklärt was sie dürfen und was nicht.

Und ich war nicht der einzige aus dieser Generation.

Daher behaupte ich das sich seit Jahrtausenden nichts geändert hat.

Auch nicht die Sichtweise: "Früher war es besser".

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

Mir ist das auch schon aufgefallen und da ich auch mal klein war und meine damaligen Spielkameraden und ich uns sehr wohl benehmen konnten scheint das wirklich früher besser gewesen zu sein... Vielleicht liegts daran das generell Werte wie gutes Benehmen und freundlicher Umgang miteinander in der Gesellschaft immer mehr verloren gehen auch wenn ich mal behaupten will das es immer Kinder und später Erwachsene geben wird die sich benehmen können, allein weil gutes Benehmen immer gut ankommen wird und man damit z.B. im Berufsleben bessere Chancen hat weil sich eben eine Gesellschaft durch ein "gesundes" Miteinander definiert!

Andere Meinung

Kinder benehmen sich so, wie Erwachsene es zulassen. Früher haben auch Erwachsene im Umfeld Erziehungsaufgaben selbstverständlich übernommen, dazu ist niemand mehr bereit. Schon bei kleineren Vergehen gabs eine Reaktion - ich kann mich noch gut dran erinnern, dass ich mal von meinen Eltern ermahnt wurde, weil ich jemanden im Dorf nicht gegrüßt hatte. Erziehung fängt im Kleinen an. Wenn ich ohne Kommentar durchgehen lasse, dass ein Kind im Vorbeigehen einen Ast vom Busch abschlägt oder gegen eine Tür tritt, woher soll das Kind Benehmen lernen? Meist empfanden die Eltern das Reglementieren als schlimm und zu extrem - sie haben einfach den Sinn des Ganzen nicht verstanden. Oft geht es beim Erziehen nicht um das Einzelne sondern das Verhalten an sich. Was ich im Kleinen lerne und begreife, kann ich auch auf andere Sachen anwenden. Erziehung hat nichts mit "Verbiegen" zu tun. Verbiegen muss ich einen Menschen, wenn er nicht von klein auf erzogen wurde.

Andere Meinung

Kinder können sich durchaus gut benehmen, wenn es Erwachsene gibt, die es Ihnen vorleben.Man darf auch nicht vergessen, dass Kinder früher nicht so selbstbewußt erzogen wurden. Da wurde oft ein schweigendes, unsicheres Kind als wohlerzogen bezeichnet, schließlich widersprach es ja nicht.

Andere Meinung

Ich glaube eher, die Ansicht von dem, was gutes Benehmen ist, hat sich geändert.

Das kommt daher, dass die Eltern der heutigen Kinder sehr unterschiedlich erzogen wurden, wenn sie es denn wurden. Und das wirkt sich natürlich auf den Nachwuchs aus.

Manche Kinder würden sich besser benehmen, wenn sie wüssten, was von ihnen erwartet würde.

Denn wenn man sich jetzt in die "Erziehung" der Kinder einmischt, hat man weniger Schwierigkeiten mit dem Kind als eher mit den Eltern, die sich in ihrer Erziehungskompetenz angegriffen fühlen.

Andere Meinung

ich würde sagen nicht früher oder heutzutage,es hat sich im großen und ganzen nicht so viel verändert! früher war es mehr im hintergrund und mann hat da nicht so darüber diskotiert aus scharm vor der öffentlichkeit oder nachbarn oder mann wollte es nicht wahr haben wenn mann darauf aufmerksam gemacht wurde so nach dem motto meine kinder machen sowas nicht die sind immer lieb,es liegt viel an den eltern in erster linie dem kind eine vorbild funktion darzustellen denn kinder schauen zu ihren eltern auf und beobachten,ich habe da kein verständnis für das ebend so ne alibiausreden kommen so wie die politik ist schuld,die schule,der kindergarten und und und das kann es doch wohl nicht sein oder?die erzihung fängt zu hause an und nicht in den anderen instutionen diese bereiten die kinder nur auf ihrem leben vor und genau so müssen es die eltern auch machen es ist nicht leicht kinder auf ihr leben oder selbstendikeit vozubereiten,aber nur liebe,geborgenheit,fertrauen,sicherheit, ist auch ok.und was ist respekt,regeln,zuhören das gibt es warscheinlich so gut wie garnicht mehr aber der mensch so habe ich es in meinen fünfzig jahren erlebt sucht immer für seine fehler andere ich gehöre auch dazu mann sollte auch fehler zugeben müssen als mensch das mann auch in der erziehung fehler macht oder versagt hat keiner ist perfeckt in seinem leben wier sind einfach nur menschen und keine maschienen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sie haben das selbe benehmen wie früher, nur leider haben diverse Medien einen negativen Einfluss auf sie. Ich verurteile kein YouTube, Fernsehen etc. Aber das ist vermutlich der wichtigste Grund um das abschweifende Benehmen zu erklären. Schuld daran kann natürlich auch eine Falsche Erziehung sein, wer weiß? Neeeiiiinnn ich seh grad der Thread is ja schon voll alt, aber egal jetzt hab ich den Dreck schon geschrieben, dann Post ich ihn auch. Vielleicht hilft es ja dir, ja dir vor dem Bildschirm! :D

Das Benehmen der Kinder hat sich nicht verändert. Es war früher genauso gut/schlecht wie heute.

Es kommt auf die Eltern an. So wie sie die Kinder erziehen, so werden sie auch. Durch meine Jugendgruppe kann ich das sehr gut feststellen. Das ist heute nicht anderst als früher. Einig lassen ihre Kinder laufen und tun und machen, was sie wollen, kommen aber mit dieser Tour bei mir nicht weit, bzw. überhaupt nicht an. Im Gegensatz zu anderen, die von ihren Eltern strenger, ich will nicht sagen an der kurzen Leine gehalten werden, erzogen werden, dürfen bei mir auch ruhig mal etwas lockerer sein. Was aber nicht heißt, daß ich den Erziehungsstil der Eltern unterbrechen will, keinesfalls, denn das ist nicht meine oder bzw. unsere Aufgabe. Das ist die Aufgabe deren die täglich mit den Kindern zu tun haben, Eltern, Großeltern, Lehrer.

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

is meiner meinung nach definitionssache, benehmen...

wenn unter benehmen das tun was erwachsene sagen gemeint sist, dann finde ich das gut, das kinder nicht alle mit sich machen lassen.

wenn damit (davon gehe ich mal aus) wertvorstellungen und sozialverhalten gemeint sind, dannn is das benehmen oft unter aller sau...

ich hoffe das ich meinem sohn viel gutes mitgeben kann und er trotzdem mein kleiner prinz sein kann, mit grenzen und vorallem moral und wertvorstellungen, das ist das was fpr mich gutes benehmen macht. gewisses maß respekt, moral, courage, werte.

und davon ist nicht viel übrig, schuld der eltern, nicht der kinder...

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

Da leider schon die Eltern heute eine andere, respektfreiere Erziehung genossen haben, können sie den Kindern die Grundwerte des Menschseins auch nicht mehr richtig weitergeben - "Ich - Mir - Mich!" ist dann das Ergebnis.

Was vor den 68ern zuviel war an Kadaver-Respekt und unlogischen Gehorsamsregeln wurde danach durch ein "viel zuwenig" ersetzt, das genauso schädlich ist. Die goldene Mitte einzuhalten ist nicht erreicht worden und unsere Gesellschaft fordert zwar mehr Respekt und Rücksichtnahme - aber nur wenn es einen nicht selber betrifft. Wie schon hier geschrieben - es geht doch nicht an, dass ein Lehrer sich nicht gegen Stundenstörer oder gewalttätig Schüler wehren DARF - andere sehen, dass man mit Fehlverhalten auch, und sogar noch besser weiterkommen kann und haben auch "keinen Bock mehr drauf", sich menschlich zu benehmen, weil sie dann ja doch nur der "AR.ch" sind.

Andere Meinung

Früher hatten Kinder zu funktionieren!!!! Ich gehe davon aus, dass aus dem Grund auch Kindesmissbrauch so häufig unter dem Tisch gekehrt wurde bzw nicht erkannt werden sollte. (Als Beweis habe ich ausreichend Beispiele kennengelernt!!!)

MEIN SOHN ist 4 und hat ein sehr stark ausgeprägtes Sozialverhalten. ER ist 1. sehr hilfsbereit ( tröstet andere Kinder wenn sie weinen)
2. sehr mitfühlend (weint sogar bei Biene Maja) 3. und er hat Respekt gegenüber seinen Mitmenschen in dem er immer auf Gerechtigkeit aus ist!

MEIN SOHN ist sehr liebevoll erzogen hat aber ganz klare Regeln und Grenzen die einzuhalten sind!

Übrigens: Sowohl anti-autoritär als auch autoritär sind ungeeignet um die Kinder zu glücklichen und respektvollen Menschen heranzuziehen! NUR KINDER DIE SELBER RESPEKT ERFAHREN KÖNNEN SPÄTER AUS ÜBERZEUGUNG TATSÄCHLICH RESPEKT HABEN!

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

Heutzutage bekommen viele Kinder keine Grenzen mehr gesetzt. Viele Kinder werden zu Hause wie kleine Prinzen und Prinzessinnen behandelt.

Ist doch nicht Allgemeingültitig, oder ? Ich glaube eher, dass man zuwenig auf die Kinder eingeht und dass man sich zuwenig um die Kinder kümmert und einfach machen lässt. Hauptsache bequem sollen sie sein, nach dem Feierabend oder nach anderem Stress.

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@JoeWied

Natürlich gilt das nicht für alle - zum Glück.

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Andere Meinung

Ich hoffe ich gehe meinen Kindern mit gutem Beispiel voran und sie schauen sich einige Sachen die ich ihnen vorlebe ab.

Früher hatten Kinder ein besseres Benehmen.

Kaum noch Respekt vor Alter oder schwächere Menschen, wenig Bezug zu den Wert von Geld und eine sehr geringe Hemmschwelle vor Gewalt.

Das alles habe ich nicht nur gelesen, sondern auch erlebt. Früher war nicht besser, klar. Aber man hat Grenzen gezeigt bekommen und gelernt:

die Freiheit des Einzelnes hört da auf, wo die der Anderen anfängt...

Andere Meinung

Erziehen hat etwas mit Aufziehen, sich kümmern, sich widmen, helfen, fördern zu tun.

Die heutige Zeit ist knapp, man ist bequem und das Umfeld verlangt einem ALLES ab, so dass für die Erziehung zuwenig Raum bleibt. Dadurch dass die Erziehung von Generation zu Generation nachlässt, ist das ein Trend, der fast unaufhaltsam ist. Wie sollen Eltern, die bereits zu knapp Erziehung genossen haben, das bei ihren Kindern besser machen ?

Wenn es niemand sonst anpackt, warum nicht Du. Selbstaendig machen mit Elternschulung. Mach es, bevor es der Staat entdeckt und dafuer Steuergelder verschleudert, wegen mangelnder Kompetenz.

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@Bruno

Bruno, ich weiss nicht, wie ich deinen Kommentar interpretieren soll. Es gab früher schon Alleinerziehende und die haben das mit viel Aufwand, Liebe und Kompromissen geschafft. Aber es bleibt ein Kompromiss und der darf nicht von Staate wegen gefördert werden. Das gleiche gilt natürlich auch für Doppelarbeitende, die ohne ein zweites Einkommen nicht über die Runden kommen. Da sitzen die Kinder trotz allem guten Willen in der zweiten Reihe. Schlussendlich wird das 'Nicht-Erhaltene' nie mehr kommen und die Kinder werden ihre Kinder auch mit grossen Kompromissen erziehen.

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@JoeWied

Ich habe mich vielleicht zuwenig klar ausgedrueckt. Drum ein Beispiel : Manager muessen sich weiterschulen. Das Angebot ist riesig. Wo ist das Angebot fuer Elternschulung ? Lehrer verzweifeln, da Eltern nicht mal zum Elternabend erscheinen. Es ist alles so beliebig. Andererseits gibt es bestimmt interessierte Eltern, die gerne wuessten, wie man mit den Kids besser klar kommt, da es ihnen ihre eigenen Eltern nicht vorgelebt, braeuchten sie Hilfe. Das war mein Gedanke, gruende eine Elternschulung. Gruss von der Insel

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@Bruno

Bruno, danke für die Ergänzung. Fühle mich schon fast rehabilitiert :-) Ich persönlich glaube nicht, dass es an Möglichkeiten zur Weiterbildung fehlt ! Es gibt in jeder Stadt, Elternberatungen, in jeder mittleren Stadt psychologische Hilfen, theologische Hilfen und auch der Staat bietet zuweilen Workshops an. Ich finde, das Problem liegt doch daran, dass gerade die Leute, die es nötig hätten, das nicht erkennen. (So ist übrigens in anderen Bereichen auch). Und dass die heutigen Tendenzen: Vater Staat möchte Doppelverdiener, Eltern wollen Tag-/Nachtbetreuungsplätze, Eltern wollen kompromisslos möglichst hohen Standard - wie wenn sie keine Kinder hätten, Markt / Wirtschaft will dass seine Arbeiter möglichst viel für möglichst wenig (ökonomie) arbeiten gehen, Ansprüche der Elter wachsen mit dem Leistungsangebot der Wirtschaft und des Staates.

Die Scheidungsraten explodieren deswegen und weil die Scheidung noch nie so populär und einfach war wie heute. Heute ist das alles keine Schande mehr. Und wer bleibt auf der Strecke ? Die Kinder mit ihrem Anspruch auf Liebe, Geborgenheit und Förderung. Und da wären wir auch wieder bei der Erziehung. Ich sage nicht, dass es keine problemlosen Scheidungskinder gibt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass halt doch irgendwas auf der Strecke bleibt, ist sehr sehr hoch und wird durch die Eltern nicht gern gesehen, verdrängt oder als Kompromiss beantwortet, weil halt ALLES unter diesen Umständen nicht möglich war.

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da muss ich JoeWied recht geben es ist nun mal heute so und unsere kinder werden noch weniger benehem und respekt anderen gegenüber haben die eltern von heute haben einfach durch mangelnde zeit einfach keine gedult und keine kraft mehr sich auf ewige diskusionen mit ihren kindern einzulassen früher war das nicht so da hatten die leute nicht den stess von heute und somit auch mehr zeit für ihre kids..

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Andere Meinung

Was ist Benehmen? Kinder sollen und müssen Kinder sein dürfen! Natürlich müssen sie auch lernen, sich angemessen zu verhalten - aber genau das ist eben ein Lernprozess. Ein angedrilltes Benehmen hat mit Sicherheit schlimme Folgen!

Andere Meinung

..und sagt das nicht jede Generation über die nächste: des hätts bei uns nicht gegeben... Vielleicht ist das, was man als "weniger Benehmen" wahrnimmt, auch einfach mehr Selbstbewußtsein bei den Kindern? Fänd ich dann nicht so schlecht..

Andere Meinung

Früher haben sich Kinder anders benommen. Heute sind sie aggressiver: Das dies Verhalten nicht nur durch die Kinder, sondern auch durch die nachlässigeren Erwachsenen ausgelöst ist, ist logisch.

Es sind nicht nur die Eltner. Das andere Umfeld in Freizeit un Schule ist ebenso daran beteiligt. Grundsätzlich erzeugt Druck, Gegendruck und das äussert sich in Nervosität und Aggression, die diesen Druck abbaut.

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