Können sich die Schweizer auch so eine schlecht funktionierende Armee wie die deutsche Bundeswehr leisten?

19 Antworten

Momentan durchaus.

Allerdings ist die Schweiz auch nicht völlig vertrauensselig, weshalb sie eben doch Streitkräfte unterhält.

Das hat ihr im WW2 den Allerwertesten gerettet, denn Hitler hatte durchaus unschöne Pläne für die Schweiz in der Schublade. Eine Invasion durch die Wehrmacht wäre aber trotz der schweizer Streitkräfte möglich gewesen - aber eben nicht im Handstreich. Die Besetzung der Schweiz hätte Truppen erfordert, die die Wehrmacht andernorts dringend benötigte und deshalb war eine Invasion eben nicht möglich - zumal sie auch nicht allzuviel eingebracht hätte: die Schweiz wäre als Handels- u. Finanzplatz verloren gewesen und hätte zudem eine Menge Besatzungstruppen im Land gebunden.

Daß die Schweiz die Finanzdrehscheibe Hitlers war kann man ihr nicht vorwerfen - sie hatte gar keine andere Wahl: wäre dieser Aspekt der Nützlichkeit entfallen, dann hätte es durchaus eine Invasion geben können - gleiches gilt übrigens für Schweden.

Aber wenn man schon Streitkräfte unterhält (das gilt für jeden Staat), dann müssen diese zwingend auch funktionieren. Alles andere ist nämlich eine völlig sinnlose Verschwendung von Kapital - supermoderne Streitkräfte, bei denen nichts funktioniert, kann man sich getrost sparen.

So ist es, wenn man etwas hat, dann muss es auch gepflegt werden.

Keiner kauft einen Besen, wenn er nur mit dem Staubsauger arbeitet.

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Wir als Schweizer brauchen eine gut Fuktionierende Armme. Beispiel um das WEF in Davos jedes Jahr durchzuführen zu können. Neben dem benötigen wir auch eine Armme um für andere Notfälle gewapnet zu sein. Beispiel AKW explosion, andere Naturkatastrophen wie Lawinenniedergänge, Hochwasser oder einem Waldbrand. Hier leistet oft Armmeangehörige Hilfe wenn es um den Wideraufbau geht. Sie helfen auch zum die Leute retten. Wenn es mal zu einen gigantischen Stromausfall kommen sollte, dann muss sich die Armme um alle Infrastruktur kümmern. Beispiel Wasserleitungen/ Sammelbrunen für die Bevölkerung herzurichten, da alles eben vom Strom abhänig ist. (Wasserpumpwerke sind stromabhänig) Darum können wir uns keine schlechte Armme und Zivildienst leisten. Den die Aufgaben der Armme haben sich geändert in der letzten Zeit. Die Armme hilft auch abund zu im Ausland aus, wenn es sein muss. Vor einigen jahren waren sie auch in Östereich am helfen als in Galtür die Lawine niederging. Oder die Swisskoy macht Einsätze im Kosovo.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Schweizerin seit Geburt.

Armme- nee, is klar. Auch in der Schweiz, also auch gaaaanz tief drin, heißt das Militär Armee

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so weit ich weiß, gibt es auch in der Schweiz nicht das Wort Armme

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in einer Schweizer Doku über die Armee (von 2013) hat der Sprecher der Doku behauptet, dass die Schweiz mehr Personal in der Armee hat als Schweden, Norwegen, und Österreich zusammen!!

Habe es ganz klar verstanden .. das waren seine Worte (habe mich sicher nicht verhört)

Das kann doch wohl nicht sein, oder?

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Die Schweizer können es sich prinzipiell leisgten ihre Armee genz abzuschaffen, denn Landzugang ohne durch NATO-Territorium zu müssen haben lediglich Österreich und Liechtenstein.

Gegen die NATO selbst hat die Schweiz auch mit Armee keine Chance und die NATO drumm herum wird weder Österreich einen Angriff auf die Schweiz gestatten noch irgendwen von außen durch ihr Territorium lassen um die Schweiz zu attakieren.

Vom technischen Standpunkt her, kann die Schweiz ihr Militär von dem her eigentlich vollkommen abschaffen.

Früher hat man gesagt: Die Schweiz hat keine Armee. Die Schweiz ist eine Armee!

Aber auch in der Schweiz hat man die Armee reformiert und die Streitkräfte reduziert. Aber für die Größe der Schweiz, hat sie immer noch beeindruckende Möglichkeiten.

Im übrigen sollte man die deutsche Bundeswehr nicht schlechter machen, als sie ist. Die Probleme dort, sind von struktureller Natur. Das ist alles lösbar.

Nee, sicher nicht. So viel Geld hat dieses Bergvolk nicht.

Leider ist es so, dass jahrzehntelang ständig am Verteidigungshaushalt gekürzt wurde, um anderswo Löcher flicken zu können. Dazu kommen Verteidigungsminister, die keine Ahnung mehr vom Kerngeschäft haben, und neuerdings sogar Kitas in Kasernen, WLan für alle und "weg mit den Traditionsräumen" wichtiger ist, als funktionierendes Großgerät- Flinten-Uschi sei Dank.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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