Können Seifenblasen gefrieren?

4 Antworten

Seifenblasen kann man auf ganz unterschiedliche Art gefrieren. Jetzt im Winter, wenn es deutlich unter Null Grad hat, einfach in die kalte Luft blasen, dann gefriert sie im Flug. Wer eine Gefriertruhe zuhause hat, kann bei geöffnetem Deckel vorsichtig eine Seifenblase vom Pustering lösen, die dann ganz langsam schwebend absinkt und dabei von unten nach oben gefriert. Man kann die eingefrorene Seifenblase auch ganz vorsichtig auffangen und wieder auftauen. Beim gefrieren der Seifenblase handelt es sich um Teilkristallisierung, dabei wachsen mehr oder weniger schnell Eiskristalle in der Flüssigkeitsschicht der Blase, wodurch sich die Konzentration dieser noch nicht gefrorenen Flüssigkeit erhöht. Dadurch sinkt die Gefrietemperatur des noch flüssigen Teils. Mit einer Lupe kann man sich die Makrowelt einer gefrorenen Seifenblase genauer betrachen oder sie mit einem Makroobjektiv fotografieren. Übrigens wird in der Architektur das gefrieren von Seifenlamellen zur Ermittlung von Minimalflächen von Zeltdachkonstruktionen wie im Olypiastadion in München im Modell eingesetzt.

Nein, weil dann die Oberflächenspannung zusammenbrechen würde.

Kleine Änderung. Es ist möglich aber nicht mit ner normalen Seifenblase. http://www.kopfball.de/arcflm.phtml?kbsec=arcflm&selFilm=726&dr=stichwort

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Ja, wie man heute gerade bei Galileo sehen konnte. Die Temperatur muss nur mindestens -20 Grad Celsius kalt sein.

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