Können Schweizer, Deutsche und Österreicher übergaupt gegenseitig rassistisch sein? Wir haben vlt (einbisschen) verschiedene Kultur sonst ist alles gleich oder?

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8 Antworten

Rassismus umschreibt ja längst nicht mehr nur die absurde und veraltete These, dass es verschiedene Menschenrassen gäbe, sondern bezeichnet mittlerweile mehr oder weniger das Kollektiv aller Vorurteile, Ab-/Aufwertungen und Klischees, die man für ein bestimmtes Volk, eine bestimmte Hautfarbe, Religion oder sonstiges haben kann. (Das bedeutet also auch, dass jemand sich rassistisch gegenüber Österreichern/Schweizern/Deutschen äußern kann, ohne, dass er tatsächlich von einer Rassentheorie überzeugt ist.)

Und ausgerechnet zwischen Schweizern, Österreichern und Deutschen gibt es ebenfalls viel Rassismus. Bspw. hat die Zuwanderung sehr vieler Deutscher in die Schweiz dazu geführt, dass Deutsche einen recht schlechten Ruf haben (so seien Deutsche z.B. schlechter Integriert (-> besonders auf die Sprache bezogen)).

Zwischen Deutschen und Österreichern hat rassistisches Denken meiner Einschätzung nach sogar noch eine größere Dimension. Deutschland bzw. das Deutsche Reich und Österreich bzw. zeitweise Österreich-Ungarn sind beides Staaten, die jahrhundertelang um die Vorherrschaft über die deutschsprachigen Länder gekämpft haben. Es gab zahlreiche Kriege zwischen Preußen und Österreich, was durchaus seine Spuren hinterlassen hat.

Rassismus ist etwas irrationales und primitives: Man braucht also nicht nach Logik zu suchen - man kann sich also auch ersparen zu glauben, dass die relativ ähnlichen Kulturen der genannten Länder irgendetwas am Rassismus untereinander ändern würden. Es gibt so z.B. selbst innerhalb Deutschlands rassistisches Denken, nicht umsonst haben Bayern bspw. einen relativ schlechten Ruf, so wie auch die Schwaben bei vielen Berlinern. Auch der Ost-/Westkonflikt nach dem Zerfall der DDR wirkt ja selbst bis heute noch nach und das obwohl die Kulturen der einzelnen Menschen letztendlich immer noch sehr ähnlich waren. Sogar im Hinterland streiten sich manche Menschen allen ernstes darum, wer das schönere und bessere Dorf hat.

Rassismus folgt eben keiner wirklichen Logik und auch wenn viele Menschen ihren Rassismus über kulturelle Unterschiede begründen, ist der tatsächliche kulturelle Hintergrund umso irrelevanter. Es geht beim rassistisches Denken letztendlich nur um das Aufwerten des Selbst, indem man andere abwertet. Es geht darum nichts leisten zu müssen, um "jemand zu sein". Genau deswegen ist dieses Denken auch so attraktiv für viele Menschen und so schützt davor auch keine gemeinsame Kultur.

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in den erwähnten nationen gibt es bundesländer , kantone und bundesländer . alle haben ihre eigenarten -- das ist gut so. alle lassen die anderen in ruhe.


ihre frage beruht auf primitiver journaille . die sonst nicht weiß zu schreiben .


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Niemand sollte rassistisch sein. Ja alle sind gleich, alle sind Menschen, müssen essen, müssen trinken, atmen Luft. 

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Rassistisch kann man immer sein, sollte man aber nicht ;-) hat wahrscheinlich auf mit dem 1. und 2. Weltkrieg zu tun, was halt nicht so schnell vergessen wird.

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Jeder kann Rassistisch sein.

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"Rasse" ist ein Wort Hit.lers  ---

und sinnvoll gebraucht wird es von Karnickelzüchtern !!!

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Das kommt immer auf die Sicht an, geschichtlich gesehen mögen sich die deutschen Völker generell nicht.

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Red mal mit einem Welschen oder Tessiner drüber!

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