Können Risikozuschläge bei der privaten Krankenversicherung auch wieder entfallen?

5 Antworten

ja - können sie, müssen sie aber nicht. in den meisten fällen ist es so, dass ein arzt das ausheilen der erkrankung bestätigen muss. in der regel darf die beschwerde mindestens 5 jahre nicht mehr eingetreten sein. kulante gesellschaften nehmen den zuschlag gerne mal raus, aber manche widerrum nicht. falls nicht, erkundige dich doch, ob es nicht irgendwo eine günstigere alternative gibt, z.b. unter http://www.wissen-private-krankenversicherung.de

ursula

Du führst nicht aus, warum sich die PKV weigert den RZ zurückzunehmen. War das orth.Attest nicht ausreichend um den med. Schverhalt zu beurteilen? Hat die Gesellschaft zur Überprüfung, selbst eine Arztrückfrage gehalten? Das auch eine leichte Skoliose (unter 20%) nicht von heute auf morgen nicht mehr behandlungsbedürftig ist, kannst Du dir sicher vorstellen. Das wäre für die PKV ein Grund, auf Fortsetzung des RZ zu bestehen.

Vereinbart eine private Krankenversicherung mit ihrem Mitglied Risikozuschläge in einer bestimmten Höhe, so sind diese nicht unabänderlich festgeschrieben. Vielmehr kann der Versicherte die Herabsetzung der Prämie verlangen, wenn die den Zuschlag begründende Erkrankung ihre risikoerhöhende Bedeutung nicht mehr hat. Dies ist richterlich entschieden, ich würde die Krankenversicherung also ganz deutlich darauf hinweisen und andernfalls einen Anwalt einschalten.

Bei starkem Übergewicht - Antrag auf Feststellung Schwerbehinderung: wer hat Erfahrungen damit?

Ich kenne jemanden, der enormes Übergewicht hat: er kann sehr schlecht laufen und hat wegen Bluthochdruck. Ursache zum Übergewicht sind bei dieser Person sind rein hormonell: er hat Schilddrüsenunterfunktion, Insulinresistenz und Colitis Ulcerosa (entzündliche Darmerkrankung). Bei ihm wurde ebenfalls eine Gallenstein-OP gemacht.

Diese Person hat einen Antrag auf Anerkennung seiner Schwerbehinderung gestellt. Er kann sehr schlecht laufen und ist stark bei der Bewegung beschränkt. Dadurch ist er sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben deutlich eingeschränkt. Lt. vorherigem Auskunft (z.B. Sozialberatung usw.) sollte ihm mind. GdB vom 50 mit Merkzeichen "G" zugesprochen werden.

Antrag wurde abgelehnt, eine GdB vom 20 wurde ihm (pauschal) erteilt. Dann Widerspruch eingelegt, keine Abhilfe. Vor kurzem war die Versorgungsakte ihm geschickt: lt. Facharzt (Orthopäde) sei bei ihm alles normal. Es ist jedoch nicht der Fall. Vor der Antragstellung war mit diesem Arzt besprochen, was er möchte (Antragstellung), und seitens Facharztes war die Unterstützung zugesagt.

Tatsache ist daher: Die Person muss klagen. Er muss jedoch während der Klage seine orthopädische Beschwerden (Fußschmerzen, Kniebeschwerden und Rückenprobleme) durch fachärztliche Gutachter bescheinigen lassen, damit mal überhaupt die Chance zu haben, die 50 GdB mit Merkzeichen "G" zu bekommen. Er ist enttäuscht und fühlt sich von seinem Orthopädarzt verraten. Nun sucht er nach den Möglichkeiten, seine deutliche Einschränkungen (aus seinem beruflichen und privaten Leben) nachweisen zu können, auch vor Gericht.

Wer hat von Euch solche bzw. ähnliche Erfahrungen schon gemacht? Am besten wären hier Geschichten interessant, die erzählen, wie Ihr endlich die GdB 50 mit Merkzeichen "G" durchgeboxt habt, welche Gutachter waren bestellt usw. Es ist schon klar, dass die Sache nicht einfach ist. Ich möchte jedoch dieser Person helfen, damit er nicht aufgibt und weiter kämpft.

Wichtige Bitte an Euch: bitte auf Kommentaren wie "er isst bestimmt zu viel, deshalb Übergewicht" oder "er soll abnehmen und dann wird alles okay" oder "mehr bewegen und passt es dann" oder "Übergewicht ist keine Krankheit" verzichten! Wie vorher erklärt, hat das Übergewicht in diesem Fall nichts mit seiner Ernährung zu tun! Und Übergewicht/Fettleibigkeit wird doch als Krankheit erkannt (Grundsatzurteil kam das Bundessozialgericht (BSG) im Februar 2003 bzw. Entscheidung des EuGH vom 18.12.2014 (C-354/13)). Bei Feststellung der Schwerbehinderung ebenfalls berücksichtigt werden kann, besonders wenn im Berufsleben dadurch Schwierigkeiten entstehen: bei ihm ist es schon der Fall; er bekommt kaum Job ohne SBA; selbst wenn bekommt wird ihm während der Probezeit gekündigt weil er viele Aufgaben wegen seiner Behinderung nicht kann.

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Hirntumor bei diesen Symptomen?

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  • eine Art Druckgefühl
  • Schwindel und einmal umgekippt
  • Ohren-/Augenschmerzen ja nach Bedingung
  • Müde/schlapp/lustlos
  • zittrige Glieder
  • Übelkeit
  • Schmerzmittel hat von Anfang an nicht gewirkt

HNO, Orthopäde, Augen-/Zahnarzt konnten nichts feststellen, EEG und EKG waren beim Neurologen unauffällig. MRT wird in ein paar Wochen gemacht, nur bin ich mir jetzt doch etwas unsicher ...

Ich gehe stark davon aus, dass es kein Tumor ist, hat jmd. vlt. mal ähnliche Symptome gehabt und weiß daher was es ist/sein könnte? Die Ungewissheit macht einem zu schaffen und ich befürchte keine Diagnose bekommen zu können, da es so viele Ursachen für Kopfschmerzen geben kann ... ich bin über jeden Tipp dankbar und bin mir bewusst, dass ihr keine Diagnose stellen könnt. Bin ja auch in ärztlicher Behandlung und möchte nur ein paar Erfahrungen, Vermutungen, Tipps.

Danke und liebe Grüße

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