Können noch Dinosaurier aus der Urzeit leben?

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10 Antworten

Dinosaurier waren reine Landbewohner. Es gab zwar Meeresreptilien die gehörten aber nicht zu den Dinosaurier. m Und nein solche Tiere wie Mosasaurier usw gibt es nicht mehr. Alle diese Meeresreptilien waren Luftatmer und konnten sich nicht dauerhaft in der Tiefsee aufhalten. Sie lebten vor allem in den oberen Wasserschichten und diese wurden beim Einschlag des Meteoriten stark in Mitleidenschaft gezogen und kaum bewohnbar. Haie und andere Fische oder Tintenfische sind Kiemenatmer und konnten sich darum dauerhaft in die Tiefe zurück ziehen als die oberen Wasserschichten unbewohnbar wurden. Krokodile und Schildkröten konnten an Land kriechen und sich in Höhlen verstecken und so die schlimmsten Zeiten in einer Art Starre überdauern. Auch die Eier dieser Tiere konnten vergraben überdauern zu mindest so viele daß sie überlebten. Mosasaurier bekamen lebende Junge auch das wurde ihnen zum Verhängnis. Tiere wie Plesiosaurier und Mosasaurier können sich einfach nicht dauerhaft in der Tiefsee aufhalten einfach schon weil sie luftatmer waren.unendeckte großes Haie oder andere Raubfische oder große Kalmare aber kann es durchaus noch in der Tiefsee geben

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Erst einmal zur Klärung: Dinosaurier lebten während des Mesozoikums von vor 235 - 65 Millionen Jahren, und zwar ausschließlich an Land.
Plesiosaurier, Pliosaurier, Mosasaurier und Ichtyosaurier waren Meeresreptilien, die alle nicht besonders eng mit ihnen verwandt waren.
Die Pterosaurier, also die Flugsaurier, standen ihnen zwar etwas näher, genau wie die Krokodile, welche allesamt zum Taxon der Archosaurier gehören, waren aber ebenfalls keine "echten" Dinosaurier.

An der Grenze zwischen Kreidezeit und Paläogen vor ca. 66 Millionen Jahren, schlug ein Asteroid oder Komet von der Größe des Mount Everest auf der Erde ein, was katastrophale Folgen für den ganzen Planeten hatte. In den Ozeanen starben sämtliche Meeresreptilien aus (Plesiosaurier und Pliosaurier waren damals jedoch bereits sehr selten, und die Ichtyosaurier waren bereits ausgestorben und erlebten diese Katstrophe gar nicht mit). An Land starben mit den Dinosauriern auch 95% der Vogelarten und beinahe genauso viele Arten der Säugetiere aus. Also hätte es uns - wäre diese Katastrophe nur etwas verheerender gewesen - ebenfalls erwischen können.

Man muss dabei aber bedenken, dass es sehr viele Dinosaurierarten gab, die über einen gewaltigen Zeitraum hinweg existierten, aber nicht gleichzeitig und nebeneinander. Den Tyrannosaurus und den Brachiosaurus trennten immerhin 80 Millionen Jahre, was eine längere Zeitspanne ist als die, welche die Dinosaurier von unserer Zeit trennt. Auch heute ist den meisten Tierarten nur eine Lebensdauer von wenigen Millionen Jahren vergönnt, bis sie aussterben, damals war es kaum anders. Dafür entwickeln sich aber immer wieder neue Arten. Lebende Fossilien wie der Quastenflosser sind daher sehr, sehr selten und machen nur einen Bruchteil von allen heute lebenden Arten aus, die meisten sind erheblich jünger. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, noch viel unwahrscheinlicher, als einhundert Mal in Folge einen sechser im Lotto zu haben, dass irgendwo auf der Erde eine bislang unentdeckte Art aus dieser so weit zurückliegenden Zeit bis heute überlebt hat. Wenn es Überlebende Dinosaurier an der KP-Grenze gab - und das ist wie gesagt auch ein sehr unwahrscheinliches wenn - dann hätten diese Arten es sehr schwer gehabt, erstens noch weitere 65 Millionen Jahre bis heute zu überstehen. Und selbst wenn sie es geschafft hätten, hätten sie sich anpassen und verändern müssen - unsere Ere ist heute eine ganz andere als vor 66 Millionen Jahren, mit anderen Klimazonen, anderen Pflanzen und und und. Für Sichtungen wie die von Nessie muss es also wenn überhaupt eine andere Erklärung geben, ein Dinosaurier kann sie schon einmal gar nicht sein, und ein Plesiosaurier ist sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht.

Allerdings hat es eine Gruppe der Dinosaurier doch geschafft: Die Vögel sind - da sind sich die meisten Wissenschaftler heute einig - mehr als nur ihre Nachfahren, sonder es SIND Dinosaurier aus der Gruppe der Theropoden, zu denen auch der Tyrannosaurus rex gehörte. Eine Taube oder ein Huhn ist mit dem T-rex enger verwandt, als es der T-rex z.B. mit dem Triceratops war. Die Dinosaurier sind also gar nicht ausgestorben, sondern heute sogar die erfolgreichste Gruppe unter den Landwirbeltieren - jedes dritte dieser Tiere auf unserer Erde ist ein Vogel. Vögel haben sich jeden Lebensraum auf unserem Planeten erorbert, sogar das Meer, wenn man einmal an die Pinguine denkt. Damit sind sie sogar erfolgreicher als die eigentlichen Dinosaurier - denn von denen lebte keine einzige Art im Meer.

Der Charcharocles megalodon war hingegen ein Hai, der vor nur 4 Millionen Jahren lebte - was gar nicht so lange her ist, aus geologischer Sicht. Er erlebte es also noch mit, wie unsere frühesten Vorfahren begannen, aufrecht zu laufen. Doch starb dieser Riesenhai aus, als die Eiszeit begann, die Meere kühler wurden und er dort keinen Lebensraum mehr fand- seine Beute, die Wale, konnten wegen ihrer Fettschicht jedoch bis heute überleben. Vielleicht war es also tatsächlich ein Wal, vielleicht ein Orca, der diesen Hai getötet hat. Noch gibt es dafür aber keine Erklärung, und da das Meer wie du selbst sagst so unglaublich groß und tief ist, wird es diese Erklärung vielleicht auch niemals geben. Das es ein Megalodon war, kann man aber mit großer Sicherheit ausschließen.

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Ich möchte erwähnen, dass die Vorstellung eines Einschlages bislang nur eine Theorie ist, denn viele recht empfindlich auf Temperaturänderungen reagierende Tiergattungen und -familien haben überlebt, z. B. Frösche und Salamander.

Auch erklärt die Einschlagstheorie die früheren und späteren Aussterbewellen nicht hinreichend. Als Raptoren lebten, waren Brachiosaurus oder Pteranodon
längst verschwunden, und heute gibt es Säbelzahnkatzen, Mammuts oder Riesenfaultiere ebenso wenig wie Neandertaler.

Es ist ähnlich wie bei den Theorien zum Klimawandel: viele Menschen gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass er maßgeblich vom Menschen verursacht wird und daher auch von ihnen beeinflusst werden kann, aber sie übersehen, dass es auch vor dem Erscheinen des Menschen immer wieder erhebliche Klimaschwankungen und -änderungen gegeben hat.

Für das Ausgestorbensein der Dinos spricht m. E., dass für ein Überleben eine durchgehende Generationenkette nötig gewesen wäre, die bisher durch keinerlei Funde nachgewiesen wurde.

Gegen das komplette Aussterben in vormenschlicher Zeit sprechen die in sehr vielen Kulturen vorhandenen Drachenmythen (im chinesischen Jahrestierkreis steht der Drache völlig selbstverständlich zwischen sehr realen Tieren wie Hase, Schlange, Hund oder Maus. Auch gibt es aus Afrika Berichte über noch unbekannte Tiere, z. B. Mokele-Mbémbé, der beschrieben wird als großes, plumpes Reptil, das in sumpfigen Gebieten leben soll.

Man sollte die Tätigkeit der Kryptozoologen nicht nur belächeln - immerhin haben sie bei Quastenflosser und Okapi recht behalten.

Übrigens hielt man bis zur Zeit Goethes Gorillas entweder für wilde Waldmenschen oder für Fabeltiere.

Ein Fünkchen Hoffnung gibt es vielleicht noch, aber ich fürchte, dass die heutigen Menschen auf das Auffinden eines lebenden Dinos so reagieren würden wie E. Stoiber vor einigen Jahren auf den "Problembären" oder die Militärs in einschlägigen Fiulmen: abschießen!

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Kommentar von akesipalisa
17.09.2017, 08:28

Ich habe vergessen, noch zu erwähnen, dass bei Schildkröten und Krokodilen das Geschlecht der Jungtiere von einem engen Temperaturbereich während der Eientwicklung abhängt (siehe Wikipedia unter "Temperaturabhängige Geschlechtsdetermination".

Eine längere kalte oder kühle Periode hätte dazu geführt, dass nur noch Männchen oder Weibchen schlüpfen, und dann wären sie ausgestorben. In Wahrheit leben Schildkröten schon seit der Triasformation bis heute.

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Die alten Arten gelten als ausgestorben.

Auch in der Tiefsee haben in der Zwischenzeit Mutationen stattgefunden, so daß auch dort kein Saurier mehr zu finden sein wird. Sofern dort überhaupt mal einer existiert haben könnte.

Zielführend bei dieser Betrachtung ist eigentlich nur die Gruppe der Sauropsida. Diese schließt die ausgestorbenen Vertreter, sowie die Weiterentwicklungen ein.

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Natürlich können wie andere es schon erklärt haben mosasaurus und co leider nicht überlebt haben, Hoffnung besteht allerdings für den kollos kalmar der da unten noch lauern kann, sowie der leedsychtis oder der levyatan, der levyatan würde dann mobby dick erklären, kennst du den quastenflosser und den lungenfisch?  Die sind noch älter als die Dinosaurier und galten deshalb als ausgestorben, wurden aber wieder entdeckt, was Hoffnung gibt auf mehr Arten :) LG: Rika ^-^ 

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Naja leider unwahrscheinlich :/ aber es könnte unter ganz weniger % Zahl noch iwelche in den Urwäldern leben, da die immer noch etwas unerforscht sind und sie den kleinen Dinosauriern gute Versteck Möglichkeiten bieten ^-^

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Wenn es wirklich so ein riesiges Lebewesen gewesen s in soll, dann brauch es ja unmengen an Nahrung! Darum glaube ich nicht, dass da unten noch Irgenwas vergleichbares lebt ;)!

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Kommentar von akesipalisa
17.09.2017, 08:21

Blauwale sind auch riesig und brauchen auch sehr viel Nahrung, und doch leben sie.

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Quastenflosser sind über 65 Millionen Jahre alt und haben sich seitdem nicht mehr weiterentwickelt.

Vor einigen Jahren wurden welche an den Küsten Südafrikas entdeckt und war eine Sensation. Man dachte sie seien ausgestorben. 

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natürlich gibt es noch dinosaurier in einer weiterentwickelten form ... wir kennen sie unter der bezeichnung "vögel"

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Kommentar von nonameweilfaul
01.03.2016, 22:28

Les die Frage ganz :D ich. Hab indirekt erwähnt das ich keine weiterentwickelte arten meine die bekannt sind

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Also ein Megalodon wurde in Südafrika gesehen...

Hier kannst du dich, wenn du Zeit hast informieren.

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