Können Nießbrauchnehmer und Eigentümer sich die Kosten des Hauses teilen, ohne das einem Erträge aus Vermietung und Verpachtung angerechnet werden können?

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2 Antworten

Das müssen Sie der Bank erklären, dass da keine Mieten reinkommen, wenn dem so ist, das Sie selber in Ihrem Eigentum wohnen, welches zusätzlich das mit einem Nießbrauchrecht für die Eltern belastet ist.

Soweit das Nießbrauchrecht nach der Finanzierung eingetragen wurde, berührt es die Stellung des Grundpfandrechtes für die Bank in keiner weise.

Sie können da gar nichts regeln! Mietverträge über die eigene Wohnung oder das eigene Nießbruchrecht wären Unfug!

Wieso verlangt denn die Bank plötzlich bei einer alten Finanzierung weitere Unterlagen?

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Na gut steuerliche Auswirkungen haben solche Verträge nur, wenn sie durchgeführt werden.

Aber wer hat Euch zu dieser abenteuerlichen Konstruktion geraten?

Wenn Deine Eltern den Nießbrauch am Haus haben, dann hätten die Anspruch auf Miete von Euch, schließlich gehören alle Erträge des Hauses dem Nießbraucher. Hat Euch der Notar das nicht gesagt?

Es wäre viel logischer gewesen den Eltern ein lebenslängliches Wohnrecht einzutragen und zu bestimmen, dass sie einen Teil der Kosten tragen (so wie es auch wirklich ist).

Ich würde das dadurch nachbessern, dass ihr mit den Eltern das auch schriftlich vereinbart, was ihr schon durchzieht, nämlich das man anteilig die Kosten trägt und das der Bank vorlegt. Das ist die ehrliche Lösung.

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