Können Nicht-Weiße auch Deutsche sein?

13 Antworten

Ja, natürlich. Ich bin seit Geburt Deutscher, nicht weiß, sondern meine Haut ist schweinchenrosa, wie ich den Kindern in Brasilien während meines Aufenthaltes in einem Kinderdorf immer erzählt habe. Das Lachen half gegen Schubladendenken nach Hautschattierung,

Also, @yuppieyuppie, kein Problem, dass du Deutscher bist. Das Wichtigste ist, dass du dich als solcher fühlst und dich wie ein Deutscher benimmst. (Nationen sind fiktiv, es sind eigentlich Sitte/Brauch-Gemeinschaften, wobei die Sprache besonders zählt.)

diejenigen die sich auf völkische und rassistische Definitionen berufen, gibt es leider, es ist aber nicht die vorherrschende Meinung und schon gar nicht die rechtlich relevante.

Deutscher ist wer einen deutschen Pass hat. Egal wo seine Vorfahren geboren sind. Was anderes zählt nicht. 

Natürlich bin ich nicht (farben-) blind und stelle auch manchmal die Frage nach der Herkunft .. stelle ich aber auch wenn in Hessen jemand mit Schwäbischem oder Bayrischen Dialekt treffe. Es gibt ja Leute die finden das schon diskriminierend, sehe ich aber nicht so, es interessiert mich einfach, und nach meiner Erfahrung finden es die meisten Menschen auch gut, jemanden zu treffen, der sich für ihre Herkunft interessiert und das Heimatland vielleicht sogar bereist hat, für den Afrika nicht alles ist wo die Leute dunklere Haut haben, sondern der sich genauer interessiert. 

Oder der einen Iraner nicht als Araber ansoieht, einen Ukrainer nicht mit als Russen verwechselt, oder nicht jeden Asiaten als Chinesen ansieht.

Also für mich würde ein Indianer oder ein schwarzer Afrikaner oder auch ein Mensch aus China kein Deutscher sein können - und da geht es jetzt nicht um den Pass. Für mich sind alle Menschen gleich viel Wert, aber ich kann nicht alles sein, was ich sein will. 

Eine meiner besten Freunde ist schwarz und über sie kenne ich natürlich auch andere Schwarze. Ich arbeite seit Jahren auch mit Asiaten und Schwarzen zusammen und auch wenn ich viele sehr mag und einige sogar sehr gutes Deutsch sprechen, sehe ich sie nicht als Deutsche an.

Der einzige Weg, der mir wirklich einfällt, um das Problem zu lösen, wäre, dass die jeweilige Gruppe sich ganz ganz stark mit den Deutschen verknüpft und als hilfreich angesehen wird. Wenn also z.B. ganz viele Asiaten Probleme anpacken würden, die schon lange auf der Strecke geblieben sind - z.B. Alkoholprobleme oder Gangprobleme und sich einfach sehr oft dafür stark machen, dass diese gemeinsamen Probleme gelöst werden, dann werden sie sicherlich mehr Einigkeit erzeugen und das Denken, das die Menschen so viel anders seien, wird verschwinden.

In anderen Ländern ist das übrigens ähnlich. Deutsche werden in vielen Ländern als hilfsbereit gesehen und deshalb respektiert und als Freunde gesehen. Ich denke, wenn so manch ein Deutscher nicht so einen starken Akzent hätte, würden viele sie tatsächlich als einheimisch sehen.

Übrigens sehe ich auch einen Franzosen mit Akzent nicht als Deutschen an. Und ein Schwede ist mit der Familie stark verbunden, wird aber natürlich auch nicht als Deutscher gesehen.

Was soll man denn sonst sein, wenn man in Deutschland geboren wurde? Rassistischer Unsinn.

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@yuppieyuppie

Schön wie du mir deine Meinung als Absolute Wahrheit verkaufen willst, du Dogmatiker.

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