Können mir Hundebesitzer eines Australian Shepherd mehr über die Rasse erzählen?

10 Antworten

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Mir gefällt der Aussi so, weil er sich so viele Tricks merken kann und ich es liebe mit Hunden Tricks zu lernen

der AS ist ein Arbeitshund dem schnödes gassi-/spazieren gehen bei weitem nicht ausreicht.

als Hütehunde wollen und müssen diese Hunde tgl. richtig gefordert werden, einer Arbeit nachgehen.

bei Deinem Zeitplan wirst Du dem Hund niemals gerecht werden.

Tricks kann übrigens jeder Hund erlernen. Bestes Beispiel, die aktuelle Supertalentgewinnerin mit ihren 8 Mischlingshunden.

Danke erstmal für deine Ehrlichkeit und deine Antwort. Das ist der Grund, warum ich mich zuerst informiere, bevor ich einen Fehler begehe. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir eine Schafherde haben 🐑, die gleich ein paar Häuser von mir entfernt ist. Er sollte dort auch den Hof beschützen und fie Herde. Ich kann ihn auch Montag und Freitag in die Arbeit mitnehmen. Er wäre vormittags (also Di bis Do) bei meinen Eltern, die selber einen Hund haben) und nachmittags also Di bis Do von ca. 14-16 Uhr wäre er alleine bzw. halt mit den Katzen. Ich bin mir noch ziemlich unschlüssig bei der Auswahl des Hundes. Hätten auch gleich in der Nähe einen Agility Park für die Aussies.

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Aussies sind energische Hunde, deren Wach-, Schutztrieb und Territorialverhalten oft unterschätzt wird. Wie alle anderen Arbeitsrassen neigen auch sie dazu, Verhaltensauffälligkeiten an den Tag zu legen, wenn sie nicht rassegerecht (=Arbeit am Vieh) ausgelastet und gefordert werden.

Will heißen: sie tendieren dazu, nach vorne zu gehen, ihren Besitzer vor anderen Menschen und Hunden zu „schützen“ und Territorialverhalten zu zeigen. Das kann z.B. Probleme geben, wenn sie täglich in einem Mehrfamilienhaus alleine bleiben müssen, wenn Besuch kommt, die Hund in der Freizeit viel mitgenommen werden soll und der Besitzer nicht weiß, wie man ihre Anlagen in richtige Bahnen lenkt.

Aussies lernen sehr schnell, aber sie müssen überzeugt werden, ein Signal umzusetzen. Als rasseunerfahrenen Halter kann Dich das schnell zur Verzweiflung treiben, wenn Du nicht den richtigen Weg findest, dem Hund klar zu machen, warum er mit Dir arbeiten soll. Die Aussies, die ich kenne, reagieren bei Frust auch schon mal damit, dass sie zubeißen.

Wenn Du einen Begleithund suchst, der Tricks lernen kann, halte ich einen Aussie ganz klar für die falsche Wahl.

Unabhängig davon finde ich Deine Lebensumstände leider nicht passend für einen Hund. 8 Stunden Alleinsein sind einfach zu viel für ein hochsoziales Tier wie einen Hund. Dass Katzen bei ihm sind, macht für den Hund absolut keinen Unterschied, weil er sich an Dich als Sozialpartner bindet und täglich unter dem Entzug des Kontaktes zu Dir leidet, der ja 1/3 seines gesamten Tages ausmacht. Aufgrund dieser engen Bindung an den Menschen sind Hunde ja überhaupt so bliebt.

Für die Eingewöhnung eines Welpen, den Du nicht mit zur Arbeit nehmen kannst, finde ich Deine Lebenssituation ebenfalls unpassend. Bedenke, dass Hunde erst in der Pubertät (ab ca. dem 5./6. Monat) Jagdtrieb entwickeln und es mit Deinen Katzen plötzlich zu einem Problem werden kann und dass sie zeitgleich eine erneute Angstphase durchlaufen und plötzlich nicht mehr alleine bleiben können.

Und bevor Du nun fragst, ob alle Hundehalter Rentner und Arbeitslos sind: Nein, sind sie nicht. Sie können ihre Hunde entweder mit zur Arbeit nehmen, von Zuhause aus Arbeiten, arbeiten in Teilzeit oder haben eine Familie, die sie bei der Betreuung unterstütz. Wenn Du Dir die Abgabegründe der Tierheimhunde auf den jeweiligen Seiten ansiehst, wirst Du mit Blick auf die Begründung „Kann nicht alleine bleiben“ oder „Halter musste sich wegen eines Jobwechsels von seinem Hund trennen“ sehen, dass die Rechnung Hund + Vollzeitjob sehr oft nicht aufgeht.

Danke erstmal für deine Ehrlichkeit und deine Antwort. Das ist der Grund, warum ich mich zuerst informiere, bevor ich einen Fehler begehe. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir eine Schafherde haben 🐑, die gleich ein paar Häuser von mir entfernt ist. Er sollte dort auch den Hof beschützen und fie Herde. Ich kann ihn auch Montag und Freitag in die Arbeit mitnehmen. Er wäre vormittags (also Di bis Do) bei meinen Eltern, die selber einen Hund haben) und nachmittags also Di bis Do von ca. 14-16 Uhr wäre er alleine bzw. halt mit den Katzen. Ich bin mir noch ziemlich unschlüssig bei der Auswahl des Hundes. Hätten auch gleich in der Nähe einen Agility Park für die Aussies.

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Aussies beschützen die Herde nicht, das tun Herdenschutzhunde wie z.B. der Kangal und so einen Hund würde ich Dir absolut nicht empfehlen. Du kannst einen Hund auch nicht einfach auf die Herde loslassen, sondern musst ihn ausbilden. Ebenso müssen die Schafe an die Arbeit mit dem Hund gewöhnt werden. Dazu brauchst Du Erfahrung/ einen guten Trainer.

Überleg Dir erst einmal in Ruhe, was Du überhaupt willst. Du mischst die Anforderungen an einen Begleithund (Büro/ Agility/ Tricksen/ Sport) mit Herdenschutzhund und Hütehund. Diese Ansprüche stehen sich gegenseitig komplett im Weg und lassen sich in keiner Rasse vereinen. Überleg Dir wo Deine Prioritäten liegen, schau Dir ein paar Hunde bei Rassetreffen/ Züchtern/ Ausstellungen an und geh dann in Ruhe mit einem Trainer auf die Suche nach dem richtigen Hund.

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Viele Tricks lernen kann so gut wie jeder Hund, wenn man mit Erfahrung ran geht.

All deine Anforderungen sind aber kein Grund sich einen Hütehund zuzulegen.

Und besonders im ersten Jahr braucht diese Rasse keinen Sport oder extrem beschäftigen sondern muss in erster Linie Ruhe lernen. Ruhe, ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.

Ansonsten ziehst du dir einen hibbeligen hund heran der 24/7 arbeiten will bis er umkippt.

Viele verlangen viel zu viel von ihrem aussi und pushen ihn von klein auf viel zu hoch.

Der Grad bei einem aussie zwischen zu viel und zu wenig Auslastung ist aber nur sehr schmal. Auch deswegen gehört er für mich in wirklich erfahrne Hände.

Die meisten dieser Rasse die man so sieht sind völlig hinüber und wollen wirklich 24/7 Beschäftigung, sind unruhig, hibbelig und nervös und können nie abschalten.

Danke erstmal für deine Ehrlichkeit und deine Antwort. Das ist der Grund, warum ich mich zuerst informiere, bevor ich einen Fehler begehe. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir eine Schafherde haben 🐑, die gleich ein paar Häuser von mir entfernt ist. Er sollte dort auch den Hof beschützen und fie Herde. Ich kann ihn auch Montag und Freitag in die Arbeit mitnehmen. Er wäre vormittags (also Di bis Do) bei meinen Eltern, die selber einen Hund haben) und nachmittags also Di bis Do von ca. 14-16 Uhr wäre er alleine bzw. halt mit den Katzen. Ich bin mir noch ziemlich unschlüssig bei der Auswahl des Hundes. Hätten auch gleich in der Nähe einen Agility Park für die Aussies.

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@peaceana

Du kannst auch einen Hütehund wie den Aussie nicht auf Schafe loslassen, er muss das Hüten erst einmal erlernen. Der Schutztrieb eines Aussies kann bei unerfahrenen Besitzern aus dem Ruder laufen, gerade wenn man ihm diese Aufgabe eigenständig ausführen lässt . Einem Welpen muss man das Alleine bleiben erst einmal beibringen, das Training fängt nach ein paar monasten an und kann schon dauern, ehe der Hund es schafft, ohne Probleme damit zu leben.

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