können Leute die atheisten sind dafür in die Hölle kommen

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Wenn nach dem Ableben immer das passiert, was sich eine Randgruppe an Fantasykonstrukten zurechtzimmert, dann wäre nach dem Ableben wirklich kunterbuntes Chaos und Stühlerücken ohne Ende angesagt.

Genügt es dir, wenn christliche zu dir sagen, dass du ggfs. in die Hölle kommst, sofern sich bestimmte Dinge nicht ergeben oder wenn du gar nicht die Möglichkeit hattest dein dafür notwendiges beizutragen. Nur wenn diese Menschen daran glauben ... passiert das dann? Schaue dir andere Religionen an, die dir nach dem Ableben andere Dinge versprechen. Nur weil diese Menschen daran glauben, passiert das dann auch?

Oder was ist mit den Attentätern, die auf mehrere Dutzend Jungfrauen auf einer Wolke hoffen, dann aber vor dem Gate abgewiesen werden und nur vom Weitem die laute Musik und das Gejauchze ihrer ermordeten Opfer hören. Die haben dann mal pech gehabt.

Kurz gesagt: Der Glaube anderer hat nicht das Geringste mit dem eigenen Verbleib nach dem Ableben zu tun. Religionen, die regelmässig ihre Unglaubwürdigkeit verspielen sollte man da erst recht nicht für bare Münze nehmen, Wachtürme oder Möchtegernzeugen übrigens auch nicht.

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Wie nennst Du dann jene Gruppe von Nichtgläubigen, wenn Du die global größte Masse an Gläubigen bereits als Randgruppe bezeichnest? Interessehalber....

Gruß Fantho

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@Fantho

das habe ich bewusst nicht getan, weder explizit noch implizit

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Hallo schokoladenzeug,

die Vorstellung einer Hölle als Ort ewiger Qualen ist in vielen Religionen zu finden. Auch erscheint dieser Begriff in vielen Bibelübersetzungen. Die zugrundeliegenden Wörter der ursprünglichen hebräischen bzw. griechischen Originaltexte sind "scheol" und "hades". Sie mit "Hölle" zu übersetzen, vermittelt jedoch ein völlig falsches Verständnis. Die Bibel lehrt nämlich ganz gewiss nicht, dass Gott Menschen, die Böses getan haben oder nicht an ihn glauben nach ihrem Tod Feuerqualen erdulden müssen.

In der **Encyclopædia Britannica** (1971, Bd. 11, S. 276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“Damit ist "scheol" einfach sozusagen der Aufenthaltsort der Toten, das Grab eben. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments.

Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:"Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war;Und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt].Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen.Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen.Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann so wie ich an diesem Tag. Der Vater selbst kann seinen eigenen Söhnen Erkenntnis geben von deiner Wahrhaftigkeit".

Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird. Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen entstammt nicht der Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen seinen Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden auch durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, in dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

In der Bibel gibt es einige Aussagen, die den Anschein erwecken, dass es nach dem Tod doch ein Weiterleben gibt und dass dann die Bösen in irgendeiner Weise Qualen erdulden müssen. Vor allem dann, wenn man von einer wörtlichen Bedeutung der Aussagen ausgeht, kommt man zu dieser Schlussfolgerung. Welche Überlegungen sprechen jedoch dagegen?

- Durch ein wörtliches Verständnis dieser Texte gelangt man klar in Widerspruch zu andern biblischen Lehren, z.B. was den Zustand der Toten betrifft. Da die Bibel jedoch Gottes Wort ist, ist zu erwarten, dass sie frei von inneren Widersprüchen ist.

- Laut Bibel haben die Toten kein Bewusstsein mehr und infolge dessen auch kein Schmerzempfinden. Ebensowenig lehrt die Bibel nicht, dass im Menschen ein unsterblicher Teil existiert (Seele), der den Tod überdauert und irgendwo weiterexistiert. Die Bibel zeigt sehr deutlich, was mit uns Menschen nach dem Tod geschieht, wenn sie sagt: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10).

- Wenn in der Bibel an verschiedenen Stellen von Qualen oder Schmerzen gesprochen wird, dann sind diese oft sinnbildlicher Natur (siehe z.B. Lukas 16:19-31; Offenbarung 14:9-11; Offenbarung 20:10). 

- Der Begriff "Feuer, Feuersee" , der an manchen Stellen in der Bibel erscheint, hat eine bildhafte Bedeutung und wird im Sinn von **vollständiger Vernichtung** gebraucht, also kein Höllenfeuer, das Menschen quält.

Fortsetzung...

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Fortsetzung...

- Die Lehre von einer Feuerhölle lässt sich in keiner Weise mit der Persönlichkeit Gottes vereinbaren und macht aus ihm einen grausamen und rachsüchtigen Gott. Wie die Bibel erkennen lässt hat er noch nicht einmal Gefallen am Tod eines Bösen ( siehe Hesekiel 18:23), wieviel weniger dann daran, einen Menschen in irgendeiner Form zu quälen. Selbst wir unvollkommenen Menschen betrachten körperliche oder auch seelische Qualen (Stichwort Folter), die jemandem als Strafe für gesetzloses Verhalten zugefügt werden, als widerlich und unmoralisch und diese werden in den meisten Ländern per Gesetz auch nicht zugelassen. Einem liebevollen Gott ein solches Verhalten zu unterstellen, ist äußerst verwerflich!

Viele Grüße

Philipp

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Punkt 1 ist, dass Atheisten nicht an eine Hölle glauben, und sich nicht drum scheren, dass andere ihnen die Hölle prophezeihen.

Punkt 2 ist, dass ich natürlich auch als Atheist ein Bild von Gott habe. Mir ihn irgendwie vorstelle, wie er wäre, wenn es ihn gäbe. Ich weiß nicht, ob das allen Atheisten so geht, ich bin eben christlich erzogen und kann das nicht einfach abschalten.

Aber so oder so mache ich mir keine Sorgen. Ich habe mich ja nicht gegen Gott entschieden, sondern gegen den Glauben an ihn. Im Grunde wäre es mir sogar lieber, es gäbe ihn, und ein Leben nach dem Tod. Aber nach reiflicher Überlegung bin ich zu einem anderen Schluss gekommen.

Und noch weniger als ich an Gott glaube, glaube ich an das, was manche Menschen über ihn aussagen, dass er beleidgt ist wie ein kleines trotziges Kind, das mich in die Hölle schickt, weil ich nicht an in glaube.

Da werde ich dann trotzig, und dann kann er mich mal ... Aber auch das natürlich nicht ernsthaft. Ich glaube einfach nicht.

Warum antworten auf eine Frage über Glauben so viele Menschen, die nicht an Gott glauben wollen?

Liebe Atheisten und Gott-Leugner,

was habt Ihr davon, wenn Ihr den Glauben anderer verunglimpft und infrage Stellt, anstatt unter Euch zu bleiben? Wenn Ihr nicht Gott glauben wollt, könnten Ihr doch einfach die anderen in Ruhe lassen. Oder ruft Euch etwa Euer nicht existenter Gott auf, den nicht beweisbaren Gott permanent infrage zu stellen?

Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr Euch genauso als "Missionare" gebrauchen lasst, wie auch unser Gott uns dazu aufruft, den Mitmenschen die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus zu bringen?

Seht Ihr, dass wir alle mitten in einer großen Auseinandersetzung sind zwischen dem, der sich selbst zu Gott machen will, dabei aber fast alle Menschen verblendet, und dem wahren Gott, der uns Menschen trotz der Zustände auf dieser Erde - für die Er nicht verantwortlich ist - liebt und zu sich ziehen möchte?

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