Können KAtzen Aids haben?

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4 Antworten

Es gibt bei Katzen die Krankheit FIV, die umgangssprchlich als Katzen-AIDS bezeichnet wird!

FIV - Feline Immundefizienz Virus

Das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist dem menschlichen Aids-Virus sehr nahe verwandt und gehört zu den Retro-Viren. Übertragen wird es durch Speichel und Blut, hauptsächlich durch Bisse. Eine Übertragung des felinen Virus von der Katze auf den Menschen kann mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden!

Das Virus vermehrt sich in den Immunzellen der infizierten Katze und zerstört diese. Hierdurch können sich Viren, Bakterien oder Parasiten ungehindert entwickeln und die verschiedensten Krankheiten hervorrufen. Viele chronische Infektionen unterschiedlicher Organsysteme, zum Beispiel auch chronische Zahnfleischentzündungen, können durch die Immunschwäche ausgelöst werden.

Katzen-Aids hat keine eindeutigen Symptome und ist ohne einen Bluttest weder auszuschließen noch zweifelsfrei zu diagnostizieren! Viele erkrankte Katzen leiden zunächst unter den Anzeichen des Katzenschnupfens, wie z.B. Nasenausfluss oder Bindehautentzündung.

Der Tierarzt kann anhand einer serologischen Untersuchung des Blutes der Katze FIV-Antikörper nachweisen. Allerdings sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass der Test nicht mit Vollblut gemacht wird, wie bei vielen Tierärzten unter Verwendung eines Quick-Tests / Snap-Tests üblich! Da die Erythrozyten (die roten Blutzellen) das Ergebnis verfälschen können, ist es in der Vergangenheit sehr häufig zu falsch-positiven Tests gekommen! Das bedeutet: Der ELISA-Test übersieht anscheinend keine positive Katze, jedoch wertet er oft negative Katzen fälschlicherweise als positiv! In einem solchen Fall ist immer noch einmal ein WESTERN-BLOTT-Test im Labor nötig, um genauen Aufschluss darüber zu erhalten, ob das Tier tatsächlich infiziert ist oder nicht! Dies kann man nach Aussagen von einigen Virologen, bei denen wir uns erkundigt haben, nur ausschließen, indem man den Test eben nicht mit Vollblut durchführt, sondern das Blut zuvor zentrifugiert und den Test dann mit dem sich ergebenden Serum durchführt. Da dieser Umstand vielerorts in den Praxen nicht bekannt zu sein scheint, wollten wir Euch auf diesem Weg informieren, damit niemand sein Tier aufgrund eines falsch-positiven Tests vorschnell aufgibt oder ihm evtl. unbegründet die Freiheit entzieht bzw. es gar in die Gefahr der Ansteckung begibt, weil er es zu einem tatsächlich positiven Tier vermittelt.

FIV-positive Tiere müssen nicht zwangsläufig erkranken. Sie können viele Jahre symptomlos leben! Kommt die Krankheit jedoch zum Ausbruch, kann man sie nicht heilen sondern lediglich die Folgekrankheiten bzw. die Symptome behandeln, um so das Befinden der Katzen zeitweilig zu verbessern.

Ein Impfstoff gegen die Immunschwäche war bereits für Herbst 2003 für den deutschen Markt angekündigt, blieb jedoch aus, weil man feststellen musste, dass er nicht die gewünschten Erfolge brachte. Bisher ist er nur in den USA erhältlich (Hersteller ist die Firma Dodge und das Serum trägt die Bezeichnung “Fel-o-Vax”), allerdings ist dieser Impfstoff hier in Deutschland nicht zu gebrauchen, da es sich um unterschiedliche Virenstämme handelt! Das Patent am amerikanischen Impfstoff halten die University of California, Davis und die University of Florida. Der als "Killer-Vakzine" bezeichnete Impfstoff wird aus der inaktiven Form des FIV-Virus hergestellt und stimuliert das Immunsystem des Tieres. Er besteht aus Virenstämmen zweier verschiedener FIV-Typen aus Nordamerika und Asien. Laut den Entwicklern Niels Pederson und Janet Yamamoto haben Studien nachweislich die Wirkung des Impfstoffes bestätigt. Katzen erhielten drei Dosen des FIV-Impfstoffes und wurden ein Jahr später mit einem Virusstamm infiziert. Für 67 Prozent der geimpften Katzen bot der Impfstoff einen Schutz, 74 Prozent der nicht geimpften Tiere infizierten sich mit FIV. Die Entwicklung des Impfstoffes gegen FIV bei Katzen begann 1986, nachdem Forscher das Virus isolierten. Das Virus wird wie bereits erwähnt hauptsächlich über Bisswunden von einer Katze auf die andere übertragen, da es in hohen Mengen im Speichel vorhanden ist. Wie das menschliche Aids-Virus greift auch das Feline Virus das Immunsystem an und steigert die Krankheits- und Infektionsanfälligkeit der Tiere.

Mit "Katzen-Aids" infizierte Tiere leben zwischen fünf und zehn Jahre symptomlos, entwickeln in der Folge aber augenfällige Merkmale wie Gewichtsverlust, Fieber, geschwollene Lymphknoten, chronische Infektionen und zentralnervöse Störungen. Obwohl sich die Katzen zeitweise wieder regenerieren können, sind sie lebenslang Träger des Virus. Es gibt keine Möglichkeit der Eliminierung, wie bei FeLV!

http://www.loetzerich.de/Gesundheit/FIV/fiv.html

Liebe Grüße

ichausstuggi

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Keine Sorge, Katzen können keinen Aids bekommen. Die Wunden würd' ich desinfizieren, dass sie sich nicht entzünden. Bist du gegen Tetanus geimpft?

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Katzen haben kein Aids wie wir Menschen. Alles in Ordnung. Aber gegen Tetanus bist du hoffentlich geimpft.

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