Können in der Statistik nur Deutsche "Rechtsextremisten" sein?

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10 Antworten

"Rechtsextremismus" ist in diesem Fall eine politische Zuordnung der Person im Zusammenhang auf unsere eigene politische Ausrichtung der gesamten Staatsform.

Was Du beschreibst, wäre hier in diesem Staat unter dem Begriff "antisemitistisch motiviert" einzuordnen, da der direkte Bezug von unserer staatlichen politischen Ausrichtung auf die Motivation des Angriffs des Türken auf den Kurden fehlt. ( letzteres in namentlicher Nennung rein in Ableitung aus Deiner Fragestellung )

energiefisch 30.05.2016, 01:47

Und wo ist der Bezug zum Antisemitismus, wenn einmal in 10 Jahren ein Schwarzafrikaner von einer Gruppe von Deutschen geschlagen wird? 

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Parhalia 30.05.2016, 02:18
@energiefisch

In der Tatbegehung erfordert unser Rechtssystem grundlegend einen stichhaltigen / eindeutigen Beweis auch über die Motivation der Tatbegehung.

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ceevee 30.05.2016, 11:52
@energiefisch

Und wo ist der Bezug zum Antisemitismus, wenn einmal in 10 Jahren ein Schwarzafrikaner von einer Gruppe von Deutschen geschlagen wird? 

Möchtest du rechte Gewalt schön- bzw. runterreden? Komm schon, tief in dir weißt du auch, dass das sehr viel öfter als "einmal alle 10 Jahre" geschieht. Vor allem seit der Flüchtlingskrise gibt es auch mehr rechte Gewalt. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Angriffen_auf_Fl%C3%BCchtlinge_und_Fl%C3%BCchtlingsunterk%C3%BCnfte_in_Deutschland

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Hansser 31.05.2016, 18:26
@ceevee

Es gibt aber mehr neue Gewalt durch Flüchtlinge, als durch Rechtsextremisten. Kommt zwar nicht im TV, aber siehe dazu die Kriminalstatistiken der Bundesländer/Regierungsbezirke etc.

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Und was hättest du dann davon? Dass du dann im Umkehrschluss argumentieren könntest, dass nicht alle rechtsextremen Straftaten von Deutschen begangen werden können und diese Zahl eigentlich viel niedriger sind? Wie schon gesagt, es gibt in der Statistik auch politisch motivierte Ausländerkriminalität und da würde der Türke aus deiner Frage reinfallen.

Es gibt insgesamt drei Unterscheidungen von politisch motivierten begangenen Taten: rechts, links und Ausländerkriminalität. Dein Beispiel wird dem letzten zugeordnet, wird aber ebenso politisch motiviert angesehen wie die rechtsextreme Tat.

Hier kannst du das ganze noch mal nachlesen. Interessant für dich könnte sein, dass nicht nur rassistische Taten zu rechtsextremen Taten gezählt werden können, sondern auch sexistische Taten oder Gewalttaten gegenüber politisch Andersdenkenden.

http://www.opferperspektive.de/rechte-angriffe/erfassungskriterien/rechte-gewalt-definitionen-und-erfassungskriterien

Rassismus tritt nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern, z. B. in Großbritannien, den Niederlanden, den USA, vielleicht in jedem Land auf. 

Ich selbst bin kein Deutscher und ich finde, dass Rassismus in Deutschland nicht so hoch ist und empfinde Deutsche als sehr offen gegenüber Ausländern. Das Problem ist einfach immer noch die Vergangenheit, dass Deutschland immer noch mit Rassismus und Nazis in Verbindung gebracht wird. Sehr oft fällt mir auf, dass Deutsche von Deutschen selbst sehr oft als Nazi oder Rassist beschimpft werden, sobald nur eine minimale Kritik geäußert wird. Ebenso ist es sehr auffällig, dass in einem Streit zwischen einem Ausländer und einem Deutschen, immer der Deutsche als der Schuldige dargestellt wird, auch wenn gar nicht ersichtlich ist, wer den Streit begonnen hat. 

Also innerhalb der BRD können nur Deutsche wenn sie einen Ausländer
angreifen in die Statistik zu den Rechtsextremen kommen, andersrum kann
das nie der Fall sein. 

Das ist falsch. Bei der Zuordnung wird nicht auf die Nationalität geachtet. Ausschlaggeben ist die Zuordnung zum "deutschen Rechtsextremismus".

Zwar ist die zugrunde liegende Einteilung möglicherweise nicht perfekt (es wurde und wird ja darüber immer wieder mal diskutier) aber sie ist auch nicht falsch.

Denn der Rechtsextremismus eines Landes hat den Nationalstaat und die Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat als Fixpunkt. Deutsche oder diesen Deutschen nahe stehende Rechtsextremisten (z.B. eben auch ausländische Rechtsextremisten, die Teil der deutschen Szene geworden sind) grenzen sich klar von Rechtsextremisten mit Migrationshintergrund ab:

Diese beiden Gruppen stehen sich feindlich gegenüber. Deshalb wäre es ein großer Fehler sie in einer gemeinsamen Statistik zu führen. Gegenseitige Gewalttaten würden die Aussagekraft der Statistik verschlechtern. Auch die Opfergruppen würden sich überlagern und die Statistik verzerren.

Also kann man festhalten, dass lediglich die Namensgebung überdenkt werden sollte. Es wäre sinnvoll "Rechtsextremismus" in "Deutschen Rechtsextremismus" umzubenennen. Oder einen anderen treffenden Begriff.


Werden wir eigentlich für dumm, oder für blöd verkauft?

Häh?


Rechts bedeutet konservativ, d. h. das Alte erhalten wollend. "Das Alte" ist zwar schwammig, aber inwiefern es konservativ sein soll, wenn ein in Deutschland lebender Türke einem Kurden den Kopf zertrümmert, erschließt sich mir nicht. Das würde bedeuten, dass es einmal eine Zeit in Deutschland gab, in der vielen Kurden durch Türken der Kopf zertrümmert wurde oder anderwärtig Schaden zugefügt wurde.

Du solltest mal angeben, welche Statistik du meinst.
Es gibt in DL Unmengen von Statistiken, bezogen auf Deutsche und bezogen auf Ausländer. Bei manchen wird sich nur die Kriminalität bezogen (Nationalität, Religion etc. egal) bei anderen auf die dahinterstehende Motivation, z. B. politisch, rassistisch oder religiös motiviert.
Also welche Statsitik meinst du nun genau, und warum fühlst du dich als dumm verkauft? Gibt es tendenziös zu viele Statistiken, welche Rechtsextremismus speziell von Deutschen zum Thema haben oder zu wenig, welche die pol. Motivation von rechtsextremen Straftaten von Ausländeren thematisieren? Oder wie kommst du auf deine Aussage?

Die gesamte deutsche Judikative ist noch immer faschistisch. Mehr Info dazu hier:

https://www.gutefrage.net/forum/thread/5189214/was-ist-schlimmer-rechtsbeugung-oder-lobbyismus/1

Und um davon abzulenken, bezeichnet  die deutsche Justiz jeden Deutschen, wo immer sie die Chance sieht, als Rechtsextremen oder Rassisten. Und selbst Sara Wagenknecht und Oskar Lafontaine wurden ja kürzlich von den "Antifaschisten" als Rassisten bezeichnet. 

Wir haben in Deutschland schlicht zu viele "Politische Analfabeten".

earnest 30.05.2016, 07:21

Das ist völliger Unfug.

Der Link führt lediglich zu einem Selbstzitat, das weder den Faschismusvorwurf belegt noch den Rassismusvorwurf. 

P.S.: Analphabeten

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Maarduck 30.05.2016, 11:01
@earnest

Und jetzt schreibst du mal wieder völligen Unfug. Vieles aus deiner Feder ist gut und findet meine Zustimmung. Manches nicht, aber dann schätze ich zumindest deine Argumente. Hier täuschst du dich gewaltig!

Zunächst muss ich dich darüber belehren, dass es im Deutschen einen feinen Unterschied gibt zwischen "Analphabeten" und "Analfabeten". Letzteres ist der Hinweis, dass es sich bei angesprochenen Analphabeten zugleich um A# schlöcher handelt.

Der Link führt zu einer Diskussion in der ich ganz klar belege, dass die deutsche Judikative noch immer faschistisch organisiert ist und sich die höchsten deutschen Richter ganz klar gegen das GG 20(3) stellen. Wenn du möchtest werde ich hier den Beweis ein weiteres Mal führen.

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