Können Hunde denn weinen?

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8 Antworten

Der Hund macht beim Atmen keine Geräusche, weil er traurig ist, sondern weil es bei massivem Leinenruck (heftigem Ziehen am Halsband) zu einer Kehlkopfquetschung kommt, die die Atmung beeinträchtigt und extrem schmerzhaft ist. Hau Dir doch mal mit der Handkante vor die Luftröhre- Du wirst anschließend auch Geräusche machen, als ob Du traurig bist. Sorry für den Sarkasmus, aber wenn persönliche Unfähigkeit (und nichts anderes sehe ich im Verhalten Deines Freundes) mit Gewalt kompensiert wird, platzt mir die Hutschnur.

Dein Freund muss dem Hund Alternativverhalten beibringen. Schmerz vermindert die Aufnahme- und damit die Lernfähigkeit des Hundes, macht ihn aggressiv und lässt ihn abstumpfen. Zudem putscht die Strafe den Hund auf, weil er Besuch mit Schmerz verknüpft und irgendwann alleine deshalb ausrasten wird, weil er weiß, dass er Schmerzen haben wird, sobald jemand zur Tür reinkommt. Dein Freund fördert das Verhalten seines Hundes. Alles, was der Hund lernt, ist: sobald Besuch kommt, schlage ich Dich und drehe Dir die Luft ab.

Richtig wäre es, mit dem Hund zunächst das Kommando Decke zu trainieren. Erst Hundekekse zur Decke werfen, dann auf die Decke werfen und abwarten, bis der Hund kapiert, dass er immer dann einen Keks bekommt, wenn er auf die Decke geht. Hat er das geschnallt, wird verbal gelobt und die Zeit bis zum Keks sekundenweise hinausgezögert, bis der Hund kapiert, dass er belohnt wird, sobald das Kommando „Decke“ gegeben wird und er bleibt. Sitzt das zu 100%, wird damit begonnen, unter Ablenkung zu trainieren. Erst mit einem Besucher, den er kennt und nicht besonders aufregend findet (Belohnt wird immer genau in dem Moment, in dem der Hund auf seine Decke geht, ruhig ist und bleibt), wenn das klappt, wird mit fremden Besuchern trainiert. Der Hund muss verstehen, dass a) sein Mensch die Situation im Griff hat und sich um die Besucher kümmert und b) dass es eine Alternative gibt, die sich viel mehr lohnt als das Bellen.

Wenn Dein Freund das nicht alleine auf die Reihe bekommt, muss er sich eben einen Trainer holen. Macht er so weiter wie bisher, ist es für mich eine Frage der Zeit, bis der Hund aus oben genannten Gründen entweder die Besucher oder Deinen Freund angeht, um den Auslöser für den (für ihn völlig unverständlichen Schmerz) auszuschalten.

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Mittlerweile haben Wissenschaftler festgestellt, dass Tiere zu komplexen Gefühlen fähig sind.

Ob so komplex, wie beim Menschen muss noch weiter erforscht werden. Sowohl Hunde als auch Menschen sind in der Lage Tränen zu produzieren.

Inwieweit dabei Gefühle und Tränen im Verhältnis zueinander stehen, weiß man aber noch nicht genau.

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Es ist zum heulen,wenn man einen Hund schlägt!Sag ihnen mal ; Quäle nie ein Tier zum Scherz,denn es fühlt wie du den Schmerz ! Hunde,haben auch Gefühle wie Menschen,habe auch schon Bilder gesehen von Hunden mit Tränen in den Augen.Wir haben 3 Hunde ,die bellen wenn Fremde auf das Grundstück kommen,Kurz : nein ,aus,Sicher auftreten ruhig ,bleiben und raus gehen,ist jetzt nur noch ein kurzes anschlagen.Es kann sein das der Hund eines Tages seinen Besitzer beißt ,sie vergessen NIE! Hunde erzieht man mit Liebe -Nicht der Husky macht Fehler,sondern der Rudelführer .

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der hund war sicher frustriert und deshalb machte er auf dich einen traurigen eindruck. er hat in seinen augen nur seinen job gemacht und wird dafür bestraft....zzzz. welcher hund soll das verstehen? wäre sein mensch sachkundig, hätte er dem hund beigebracht, dass er nicht zuständig ist dafür, besuch anzumelden, dann hätte der hund gelernt ruhig zu bleiben. mein hund zum beispiel wartet immer auf seinem platz, bis i c h den besuch begrüsst habe und erst dann geht mein hund hin. für ihn ist klar, dass i c h  für besuch zuständig bin. wenn also dein freund will, dass der hund seine schnauze hält, muss er ihm das beibringen und dann ist ruh. jedes mal den hund dafür zu bestrafen, dass er in seinen augen einen guten job macht, ist dumm, für alle anstrengend und für den hund frustrierend. dein hund sollte sich mal mit wirklicher hundeerziehung auseinander setzen, eine hundeschule besuchen, oder privatstunden nehmen.

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Hunde sind zu komplexen Gefühlen fähig.

Die Bestrafung deiner Bekannten ist absolut sinnfrei, der Hund wird den Zusammenhang vermutlich nicht verstehen. Sie sollte sich hier mal von einer gewaltfreien Hundeschule beraten lassen, warum er das tut und wie sie dagegen vorgehen kann. Damit erspart sie ihm den Stress beim Bellen  und sich selbst auch.

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Weinen in dem Sinne, dass Tränen kommen nicht, aber im Sinne von Trauer ja. Könnte sein, dass der Hund da "geweint" hat.

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Hallo, bitte sag deinem Freund das er ein Blödmann ist. Hätte er seinen Hund richtig erzogen mit Geduld und Verstand dann würde der Hund gehorchen. Nur Blödmänner wenden Gewalt an. Ja, auch Tiere können weinen.

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Abgesehen von den Gefühlsäußerungen des Hundes kannst Du der Hundebesitzerin ja mal einen dringenden Besuch in einer Hundeschule empfehlen, da sie mit ihren äußerst vorsintflutlichen und brutalen Erziehungsmethoden beim Hund wohl keinen Erfolg haben wird, sondern eher noch weitere Probleme heraufbeschwört.

Leider stirbt die Unfähigkeit nicht aus...

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