Können Hunde auch Vegetarier sein?

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22 Antworten

Nein. Von Natur aus ist ein Hund Karnivor mit Omnivoren Ansätzen. sprich er benötigt zwingend Fleisch, da er daraus auch wichtige Vitamine herstellt.

Ein Tier gegen seine Natur zu ernähren, grenzt an Tierquälerei und ist noch dazu absolut unsinnig, da die Verdauung des Tieres nicht auf diese Ernährung ausgelegt ist. Ein Panda z.B. ist eigentlich ein Fleischfresser, hat sich allerdings irgendwann nur noch von Bambus etc ernährt. Er kann davon allerdings nur 20% wirklich verwerten, weshalb er den ganzen Tag essen muss, um die benötigten Nährstoffe überhaupt aufnehmen zu können.

Eine vegetarische Ernährung eines überwiegenden Karnivors macht keinen Sinn. Es ist möglich, allerdings nicht richtig. Wichtig ist aber, dass das Tier tierisches Protein aufnehmen kann. Ohne das fehlt, dem Hund, wie auch dem Mensch, das B12, was dringend benötigt wird. Sprich eine Vegane Ernährung ist weder gesund noch praktikabel, ohne dass man Nahrungsergänzungsmittel anwenden muss.

Das einzig richtige für einen Hund ist rohes Fleisch zu mindestens 70%. 30% des Futters dürfen aus pflanzlichen Teilen sein. Thema Barf.

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Kann man, ob es ratsam ist, weiß ich nicht. Allerdings denke ich schon, dass der Hund damit gut leben kann, man muss eben nur beachten, dass der Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt.

Nichts desto trotz sollte man den Hund nicht ausschließlich mit Fleisch füttern, das ein oder andere Stück Obst oder Gemüse bekommt einem Hund auch gut, d.h. insofern es nicht giftig für ihn ist (wie z.B. Weintrauben).

Bei einer Katze hingegen ist es nicht ratsam, da Katzen auf Taurin angewiesen sind und dies ist ausschließlich in tierischen Produkten drin (vor allem in Fleisch). Sollte man eine Katze nun vegetarisch ernähren, läuft man Gefahr, dass sie Mangelerscheinungen bekommt und krank wird (wenn nicht sogar noch was Schlimmeres).

Ich glaube, ich bin ein bisschen ausgeschweift. ^^

Liebe Grüße BrightSunrise

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 20:19

Leider sind beide Tiere auf Fleisch angewiesen, da dort B12 drin ist. Das brauchen Menschen, Hund und Katz. Die Katze braucht aber, wie du sagtest, auch noch Taurin, was überwiegend in Mäusen enthalten ist.

Die Hundeernährung sieht übrigens auch bis zu 30% Gemüse/Obst vor. =)

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Hallo! Ein strittiges Thema. Mit einer ausgeklügelten Ernährung wird das beim Hund gehen - bei der Katze nicht. Ich selbst esse wenig Fleisch und kein Fisch aber mein Hund bekommt seine Mischung auch mit Fleisch wie vom Tierarzt angeraten. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

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Möglicherweise kann man einen Hund auch vegetarisch ernähren, ohne dass er gleich stirbt. Von Natur aus sind Hunde jedoch überwiegende Fleischfresser (Carnivoren). Sie können keine "Vegetarier" sein, weil man dazu ein Bewusstsein und eine eigene Entscheidung für ein bestimmtes Essverhalten braucht.

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 06:48

Möglicherweise kann man einen Hund auch vegetarisch ernähren, ohne dass er gleich stirbt.

Gleich nicht, aber früher oder später wird er Schäden erleiden.

Sie können keine "Vegetarier" sein, weil man dazu ein Bewusstsein und eine eigene Entscheidung für ein bestimmtes Essverhalten braucht.

Kühe sind aber auch Vegetarier^^. Herbivor kann man auch ohne großes Bewusstsein sein. 

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Kommentar von Einafets2808
09.11.2015, 10:26

@Certrainy

***Pandas sind nicht darauf ausgelegt, eigentlich Fleischfresser, aber ernähren sich wohl freiwillig rein pflanzlich.***

Doch das sind sie. Sie haben zwar einen verdauungssystem das Fleisch verwerten kann. Durch Bakterien im Darm können die Tiere prima Pflanzen verwerten.

***Sie können keine "Vegetarier" sein, weil man dazu ein Bewusstsein und eine eigene Entscheidung für ein bestimmtes Essverhalten braucht.***

Das ist eben Evolution, und so ganz unrecht hat Pangu nicht. Der Hund frisst das was in den Napf kommt. Nur hatte er die Wahl zwischen pflanzlichem und Fleisch, wird er sich Fleisch schnappen..

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man kann einen Hund vegetarisch ernähren aber ein Hund ist ein und ein Fleischfresser und es ist nicht gesund einen Hund nur von Gemüse und Obst usw. zu ernähren 

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 08:55

Darf ich kurz etwas ergänzen?

Ausschließlich Obst und Gemüse wäre eine vegane Ernährung. Vegetarisch wäre mit Ei und Milchprodukten.

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Nein. Tiere empfinden kein schlechtes Gewissen für das Töten zu Nahrungszwecken. Ein gesunder Hund wird, wenn er die Wahl zwischen einem Würstchen und einer Karotte hat, immer ersteres nehmen. Das ist ganz natürlich. Es gibt zwar ein paar Spinner, die meinen, ihre eigene Lebensweise (Vegetarismus/Veganismus) auf ihre Tiere übertragen zu müssen, aber das ist einfach unverantwortlich. Schon alleine, weil der Hund an extremsten Mangelerscheinungen leiden wird. Wie auch Kinder von Vegetariern, die oft sehr blass und schwach sind. Traurig sowas.

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Kommentar von 585486
09.11.2015, 05:24

(Vegetarismus/Veganismus) auf ihre Tiere übertragen zu müssen,

Das grenzt schon an Tierquälerei. 

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Es gibt natürlich auch vegetarisches Futter und vegetarische leckerchen, doch von Natur aus ist ein Hund "Fleischfresser". Ich ernähre meinen Hund nicht nur von Fleisch, da ich vor allem die leckerchen mit gleich sehr eklig finde. Er frisst viel mit Spinat drin. LG ;)

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Kommentar von nina12355
09.11.2015, 15:12

*mit Fleisch

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 16:51

Spinat ist ja auch nicht vegan, da sind bis zu 2% Mäuseanteil gesetzlich erlaubt. :-D ohne Witz.

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Kommentar von nina12355
09.11.2015, 16:54

Bääää :D ich habe gerade Spinat gegessen 😂

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Kommentar von nina12355
09.11.2015, 16:57

😂😂😂😂

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der Hund ist ein Allesfresser, ernährt sich aber vor allem von Fleisch...darum hat er auch Reisszähne. In Fertignahrung ist alles bereits drinn, und wenn man barft, sollte man Gemüse und Vitamine zu füttern. Wenn ein Hund nur vegetarisch ernährt wird, sind Komplikationen früher oder später vorprogrammiert.

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Ja! Hunde können Vegetarier sein. Vorausgesetzt ihre Nahrung besteht auch aus Milchprodukten wie Quark, Joghurt, Buttermilch, Kefir, Käse und Eiern. 

Es gibt Einödhöfe in den Bergen, dort sehen Hunde sehr selten Fleisch und Trockenfutter oder Dosenfutter schleppt dort auch niemand hinauf. 

Ferner gibt es Erkrankungen, wie zB. akute Pankreatitis, die eine fleischlose leichte Kost mit gekochtem Ei, Joghurt und Hüttenkäse erfordern, weil der Organismus anderes einfach nicht verwerten kann und der Hund sonst verhungern würde. Du siehst, ausnahmsweise ist alles möglich.

Aber schöne Frage *schmunzel*

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 12:24

Bei Pankreatitis wird keine fleischlose Kost erforderlich. Siehe hier: http://www.barfers.de/barf_pankreas.html

Einem Säugetier so viele Milchprodukte vorzusetzen wird früher oder später zur Laktoseintolleranz führen. Ei und Milch sind die einzige Möglichkeit ohne Fleisch an B12 zu kommen. Das in Kombination sagt doch schon aus, dass vegetarisch keinen Sinn macht.

Im Übrigen dürfen sich Hunde auf solchen Höfen wenigstens noch selbst ihre Mäuse oder sonst was fangen. Das kannst du nicht mit der heutigen zivilisierten Gesellschaft vergleichen.

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Kommentar von xttenere
09.11.2015, 13:27

Von Natur aus wäre kein einziger Hund ein Vegetarier, ausser wir Menschen zwingen ihn dazu. Darum hat ein Hund auch ein Raubtiergebiss mit Reisszähnen, und keine Mahlzähne wie z.B ein Pferd oder eine Kuh etc.

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Nein! Hunde sind von Natur aus Fleischfresser und keine Vegetarier. Wer ein fleischfressendes Tier als Haustier holt und es unnatürlich mit vegetarischem Futter vollstopft, betreibt aktiv Tierquälerei! Solche Menschen sollten sich dann lieber ein Kanninchen holen.

Hunde entscheiden sich - wenn sie vor die Wahl gestellt werden - immer fürs Fleisch!

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Kommentar von frontflop
09.11.2015, 20:31

Ja alles andere wäre auch Tierquälerei

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Man kann Hunde vegetarisch, Omnivor oder Vegan ernähren. Alles schon gesehen und die Tiere sind kerngesund. Wichtig ist aber bei so einer speziellen Ernährung, dass man sie regelmäßig untersuchen lässt. Sicher ist sicher. Und das Futter sollte sich nicht ständig wechseln, denn das kann zu Problemen führen.

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 11:37

Kerngesund. Vielleicht äußerlich, aber vom Kern her geht das gar nicht. Ein Tier muss dann die Energie, anstatt aus tierischem Fett, aus Kohlehydraten oder Proteinen beziehen. Das geht so massiv auf die Niere, dass diese nach wenigen Jahren Probleme machen wird.

B12 muss man dann künstlich kompensieren, denn es kommt, gerade bei der veganen Ernährung, nirgends mehr vor.

Das ist eine absolut schwachsinnige Ideologie ein Tier gegen seine Natur zu ernähren und mit dem Organismus nicht vereinbar.

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Kommentar von AppleTea
09.11.2015, 11:41

Ich würde das wohl auch nicht machen. Bin zwar Veganerin aber meine Frettchen bekommen Fleisch, denn was anderes können sie nicht verdauen

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Definitiv nein.....  Das wuerde meiner meinung unter tierquälerrei fallen.... Hunde sind vom Gebiss und dem verdaungstrakt her fleischfresser und koennen deswegen Pflanzen garnicht bzw ganz schlecht verdauen...  Da waere mir die Gefahr zu gross das der Hund mangrlerscheinungen bekommt Außerdem besteht die Gefahr das er dadurch zb. Ne getreideallegie bekommt.....  Wen du es nicht fertig bringst deinen Hund vernünftig und artgerecht zu ernähren bitte geben ihn ab bzw hole dir garkeine 

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 11:44

Möchte nur kurz etwas ergänzen:

Sie können Pflanzen durchaus verdauen, nur bei Kohlehydraten wird es schwer. Hunde haben zwar ein paar Gene mehr, als ihr Vorfahre, aber sie sind noch lange keine Meister darin.

Getreide sollte man ohnehin nicht füttern, da es Antinährstoffe enthält. Das gilt auch für uns =). Es dient nur als billiger ungesunder Füllstoff. Zu Getreide zählt auch Mais, Nudeln etc. Reis ist übrigens auch ein Getreide, jedoch das einzige, ohne Antinährstoffe. Bildet somit eine Grauzone, aber Hunde benötigen keine Kohlehydrate in dieser Form.

Ich empfehle ein Kaninchen^^ das kann man vegetarisch ernähren.

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http://www.spektrum.de/news/hund-mehr-vegetarier-als-wolf/1181997

ja, dass kann man definitiv. ich hatte einen hund, den ernährte ich fast zehn jahre lang vegetarisch, aus gesundheitlichen gründen. ich kochte ihm täglich frisches futter und fügte auch l-carnitin und vegedog bei. dem hund ging es sehr gut bei der kost. er liebte sein futter.

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Kommentar von Certainty
11.11.2015, 12:34

Das Ergebnis spricht stark dafür, dass der Wolf – parallel zum Menschen – seinen Geschmack für pflanzliche Nahrung entdeckte: Die von Axelsson und Kollegen ermittelten Gene legen nahe, dass das Verdauungssystem der Hunde stärker als das des Wolfs auf den Abbau pflanzlicher Stärke optimiert ist. Das Erbgut der Hunde enthält deutlich mehr Sequenzen, die ein bestimmtes Enzym – Alpha-Amylase – kodieren, das für den Abbau pflanzlicher Stärke notwendig ist, so dass dieses beim Hund stärker exprimiert wird als bei seinem wilden Vorfahren. Eine bestimmte Variante des Gens für Maltase-Glukoamylase, ein Enzym, das für den weiteren Abbau der Stärke notwendig ist, fanden die Wissenschaftler sogar ausschließlich im Genom der untersuchten Hunde. Das durch diese Variante kodierte Enzym wurde in einer vergleichbaren Ausprägung bisher lediglich bei Pflanzenfressern wie Hasen und Kühen oder Allesfressern wie der Ratte gefunden – nie jedoch bei Fleischfressern.

ok, deswegen benötigt er ja auch teilweise pflanzliche Kost. Aber es hat noch keiner einen Beleg aufgestellt, um wieviel der Hund besser ist. Hab mich durch etliche Artikel gewühlt und dazu noch keinerlei Angaben gefunden. Besser kann heißen 1% oder auch 100%. Hast du dazu auch Infos?

Hast du auch Infos dazu, ob sich der Darm verlängert hat? Denn Pflanzen brauchen  wirklich lange um aufgespaltet zu werden, da reicht ein Fleischfresserdarm normal nicht aus.

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Also tun KANN man das aber das ist überhaupt keine artgerechte Hundeernährung.Hunde stammen ja von den Wölfen ab und Wölfe sind ja auch Fleischfresser das ist und bleibt so.Im Fleisch sind Vitamine die man nicht einfach ersetzen kann außerdem ist es auch nicht gesund Hunden Obst und Gemüse zu verfüttern.

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Nein außer ihre Halter zwingen sie dazu.

Kein Hund wird freiwillig ne Karotte einem Stück Fleisch vorziehen.

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NEIN. Das ist Tierquälerei.

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Nein. Wer was anderes behauptet, ist ein Tierquäler.

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Kann man machen, wird nur die Lebenszeit und die Lebensqualität deines Hundes Einschränken. Ne Spaß beiseite das ist Tierquälerei

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Kommentar von EmptyCages
09.11.2015, 20:22

Sagt die, die sich "Pescetarierin" nennt, um Tierleid zu vermindern und den Schuss am Ende nicht gehört hat...:(:(:(

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Kommentar von frontflop
09.11.2015, 20:29

Ich bin ein er ! Ich bin größten teils Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen. Seit ich klein bin gehe ich Angeln ich bin damit aufgewachsen, ich weiß wie Gesund Fisch ist, du anscheinend nicht. Sag mir bitte mal inwiefern Fische in der Zucht "leiden"

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Kommentar von frontflop
09.11.2015, 20:37

Achso und mach mal ein Experiment stell ein Stück Fleisch und ein Stück keine Ahnung was du deinem Hund gibst in eine Futterschale, was glaubst du was er nimmt ?

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Wenn Herrchen keine Ahnung hat und es ihnen antut leider ja

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Nein. Wenn ein Hund kein Fleisch findet verhungert er bevor er auf die Idee kommt sich dauerhaft von Salat etc. zu ernähren

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Kommentar von Certainty
09.11.2015, 07:54

stimmt so nicht. Er wird eher Knollen und Wurzeln sowie Beeren essen, bevor er verhungert. Aber das ist kein Dauerzustand. Es gab aber auch schon Straßenhunde, die Steine gefressen haben, weil sie keine andere Möglichkeit mehr hatten.

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Kommentar von AppleTea
09.11.2015, 11:36

Ich glaube nicht, dass ein Vegetarier seinem Hund ein Salatblatt in den Napf legt und sich selbst Nudeln,Reis,Gemüse,Milchprodukte

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