Können Hunde auch Krankheiten bei anderen Tieren erkennen?

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4 Antworten

Hallo,

ich kann Dir zwar keinen wissenschaftlichen Nachweis darüber liefern, aber aus meiner Erfahrung mit Hunden und Katzen bin ich mir sicher, dass sie das können.

So wie sie sich untereinander verhalten haben, z. B. hinsichtlich besonderer Rücksichtnahme im Krankheitsfall, über das Spüren des baldigen Ablebens eines Tieres aus unserem Rudel bis hin zum gegenseitigen Trösten über den Verlust, habe ich Situationen mit ihnen erlebt, die das einfach nur bestätigen.

LG

Buddhishi

Meine Sheltiehündin hat bei meiner anderen Sheltiehündin immer mit der Nase in die Seite gestupst und gegnabbelt.  Immer an der selben Stelle.  Nachdem der Tierarzt festgestellt hatte, dass eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse vorlag, und die betroffene Hündin medikamentös da gegen behandelt wurde, hörte das ewige "in die Seite stupsen" sofort auf. 

Den Krebs, den die kranke Hündin dann später bekam, hat die Andere meines Wissens nicht erspürt.  Die Krebszellen befanden sich aber auch nicht an einer bestimmten Stelle, sondern an mehreren.

Besonders sensible und feinfühlige Hunde können sowas also durchaus.

Ein untrainierter hund wird im seltensten Fällen Krankheiten anzeigen.

Hunde werden auf sowas lange trainiert. Die Anzeige wird auch bei gebracht z.b aktiv (kratzen)oder passiv (hinlegen)verweisen.

Mein Hund lernt sowas (sniffledof)nur nicht auf krebszellen sondern auf kamillentee.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Säugetiere wie unsere als Haustiere beliebten Hunde und Katzen haben Instinkte und Einfühlungsvermögen, dass bei uns zivilisierten Menschen nicht mehr so ausgebildet und teilweise Lebensweise bedingt, abtrainiert wird. Hunde und Katzen haben "feine Antennen" sie erkennen sehr gut Stimmungslagen, Wohlbefinden oder fehlendes Wohlbefinden bei anderen Tieren, wie auch Krankheiten, Behinderungen etc.

Das müssen sie als Raubtiere auch, denn vor der Züchterei durch den Menschen, war es für die Vorfahren dieser Haustiere überlebensnotwendig. Nur so erkannte man leichte Beute oder bei Rudeltieren wie dem Wolf, wer aus dem Rudel wann auszustoßen ist, wenn er für das Rudel mehr Belastung bedeutet, als Nutzen bringt.

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gerade hunde merken sehr deutlich wenn es einem anderen vierbeiner nicht gut geht.

unsere katze ist blind geworden. meine hunde haben das ganz schnell gemerkt uns behandeln ihn nicht mehr als boss ...

allerdings sind sie auch nicht sauer, wenn der bline kater sie umrempelt oder auf sie springt... drauessen sind sie immer noch ein jagdteam... keine ahnung wie sie da miteindaer kommunizieren... aber sie jagen geminsam maeuse und teilen sich die beute....

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