Können Hunde Alzheimer bekommen?

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Alzheimer bei Hunden !

Ähnlich wie bei Menschen können alte Hunde an CDS ("cognitive dysfunction syndrome"), einer Alzheimer-ähnlichen "Gedächtnis"störung leiden.

CDS wird deshalb mit der Alzheimer-Krankheit bei Menschen verglichen, weil sowohl die Veränderungen im Gehirn als auch Verhaltensmuster Parallelen aufweisen.

Die Symptome sind

Apathie

Orientierungslosigkeit

Vergesslichkeit

Verwirrtheit

Abbau der Stubenreinheit

Hunde, die an CDS leiden scheinen öfters desorientiert und verwirrt zu sein.

Sie können sich in ihrer gewohnten Umgebung verlaufen (beispielsweise hinter der Couch); sich in die Ecke eines Raums verirren und dort stehenbleiben; den Futternapf unter Umständen nicht mehr finden;

Altvertrautes, Spielkameraden und auch den eigenen Besitzer nicht mehr wiedererkennen.

Solche Verhaltensauffälligkeiten sollten grundsätzlich nicht ignoriert werden und bei einem alten Hund als gegeben hingenommen werden.

Andere Erkrankungen wie Herzleiden lösen ähnliche Symptome wie bei CDS aus, sodass die Konsultation eines Tierarztes zwingend ist, um eine klare Diagnose stellen zu können.

Es gibt auch Therapien, die Hunde mit CDS helfen können.

Inwieweit die Sauerstoffversorgung im Gehirm mit fortschreitendem Alter nachlässt ist bisher unekannt.

Man Kann aber ein bisschen vorsorge treffen.

Es gibt Tabletten die die durchblutung im Gehirn und am Herzen verbessert. Da sollte man so mit ca.8-10 Jahren anfangen um vorzubeugen.

http://www.polar-chat.de/topic_592.html

Hi Roky, das stimmt leider... Auch Tiere können typisch menschliche Krankheiten bekommen, man denke nur an Krebs, Epilepsie, Schlaganfall oder eben Alzheimer. Redet mit eurem Tierarzt, am besten mit mehreren, es gibt immer unterschiedliche Meinungen zu allem... Viele Krankheiten kann man gut naturheilkundlich lindern und behandeln. Tiere kommen mit Handycaps oft erstaunlich gut zurecht, besser als wir Menschen, weil sie sich keine Gedanken darüber machen und es als selbstverständlich hinnehmen. Keine Sorge, es läuft nicht gleich auf Einschläfern hinaus, nein.... Ich kenne einen 16jährigen kleinen Mischling, der schon jahrelang damit lebt, er hat auch noch seine Freuden und genießt seinen Lebensabend. 13 Jahre ist für einen so kleinen Hund noch nicht das Greisenalter... Alles Gute für die kleine Maus ! LG, Sigi

danke, ich muss eh am montag mit einer taube zum tierarzt da sie sich irgendwo verfangen hat und ich diesn faden nich ab bekomme also nehm ich meine hündin gleich mit :)

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Ob man das Alzheimer bei Hunden nennen kann weis ich nicht. Aber verwirrt im Alter können sie werden. Nicht ganz so wie bei Menschen, der Urinsinkt ist immer noch da. Aber sie "vergessen" sehr viel. Kunststücke sind einfach nicht mehr abrufbar, der Weg nach hause ist vergessen, Menschen werden einfach nicht mehr erkannt und angeknurrt. Oft bemerkt man direkt ihre Verwirrtheit. Da hilft nur sehr viel Geduld.

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