Können gute Menschen schlecht zu Tieren sein?

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schwierige Frage.

Ab wann ist ein Mensch ein guter Mensch? Das ist eine Ermessensfrage.

Einer, der Gewalt anwendet, kann kein guter Mensch sein.

Für mich wäre ein guter Mensch, wenn er sich nicht nur an Gesetze hält, sondern auch Gutes tut.

Einer, der auf Kleinigkeiten achtet und der alten Oma über die Straße hilft, sich für Minderheiten einsetzt und dem Obdachlosen ein Essen spendiert.

Einer, der seine finanziellen Mittel einsetzt um schlechter gestellte Menschen unter die Arme zu greifen.

Einer, der anderen einen Gefallen tut, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder zu fordern.

Einer, der andere Menschen respektiert, Anstand besitzt und Courage hat.

Einer, der erkennt, denkt und handelt, und nicht nur redet.

Gut ist, wer gutes tut.

Das kommt wohl auf die Definition von "Gut" an. Bei mir ist das genau umgekehrt wie im Beispiel. Was ich jetzt sage hört sich rassistisch an, aber ist nicht böse gemeint! Ich finde nur einfach, dass es viel zu viele Menschen gibt. Tiere gibt es oft zu wenig. Ich schlage jetzt keine Leute, aber wenn ein Tier stirbt, dann finde ich das schrecklich. Wenn aber ein mensch verhungert nimmt mich das nicht mit. Es gibt gerade in diesen extrem armen Regionen zu viele Menschen, was neben dem Klima der Grund für Hunger ist. Man versucht durch noch mehr Menschen Nahrung zu produzieren, und macht alles noch schlimmer. Für die einzelnen Personen dort, ist es sicher schlimm, und ich sage selbst das jeder Mensch ein recht auf Leben haben sollte. Aber 10.000 Menschen weniger kann die Welt verkraften und sogar erleichtern. 10.000 Wölfe weniger würde die Art stark gefährden. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Für manche sicher, für andere nicht. Man kann also nicht sagen was jetzt einen schlechten Menschen ausmacht. Aber man kann die einzelnen Taten in gut und schlecht einordnen. Obwohl auch das teilweise Ansichtssache ist.

Rein aus der Vogelperspektive betrachtet gebe ich dir Recht. Es gibt zu viele Menschen und es wäre vermutlich nicht schlecht, wenn es ein paar weniger gäbe.

Aber deswegen lässt es mich nicht kalt, wenn ein Mensch verhungert. Denn dann geht es um diesen einen Menschen und sein Schicksal. Und ich versetze mich dann in die Lage dieses einen Menschen. Und verhungern ist schlimm und noch viel schlimmer finde ich persönlich es, wenn andere dabei tatenlos zusehen.

Um es in ein Verhältnis zu setzen: Es gibt genügend Länder, in denen Straßenhunde ein echtes Problem darstellen. Sie vermehren sich unkontrolliert und verursachen eine Menge Dreck und Ärger. Wieder aus der Vogelperspektive betrachtet, würde ich sagen, dass es gut wäre, wenn wir weniger Straßenhunde hätten. Aber jedes einzelne Schicksal, wenn wieder ein Hund eingeschläfert wird (oder auf andere Weise, oft bestialische Weise, umgebracht wird - das brauche ich dir vermutlich nicht zu erzählen) rührt mich. 

Du hast Recht, Gut und Böse sind relativ. Aber es hat eben damit zu tun, inwieweit man das Leiden eines Lebewesens für ein höheres Ziel in Kauf nimmt. Und wenn das höhere Ziel gut ist, ist dann das Leiden gerechtfertigt? Ist Leiden überhaupt je gerechtfertigt? Da sind wir in einer philosophischen Ecke angekommen. Und nicht umsonst zerbrechen sich darüber seit Hunderten von Jahren die Menschen den Kopf...

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Die Frage beziehst sich zwar auf den Menschen aber dennoch möchte ich ein Beispiel anführen. Mein Hund, ein liebes Kerlchen und herzensgut, sobald er jedoch eine Maus sieht und erwischt, war es dass für die Maus. Der killt sie ohne wenn und aber, obwohl die Maus ihm nie etwas getan hat und sie sich nicht kannten.

Ist er jetzt ein böser Hund? Ich würde das klar verneinen. Es erscheint mir beinahe wie eine wertfreie Tat, obwohl ich persönlich zugegebenermaßen - beim ersten mal - etwas erschrocken war und dachte, hier kommt wirklich dass Tier zum Vorschein. Sieht so lieb aus und killt die Maus einfach so und geht weiter Gassi als sei nichts passiert.

Tiere handeln auch eher instinktiv. Der Mensch kann über seine Handlungen nachdenken. Wie willst du das miteinander vergleichen? Natürlich ist der Hund deshalb nicht böse, er hat aber auch keine Vorstellung von gut und böse. Jedenfalls nicht wenn es darum geht was er anderen antut. Wenn er nun aber von seinen Herrchen geschlagen würde, fände er das vermutlich nicht so gut.

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@mulano

Genau, der Mensch kann über seine Heandlungen nachdenken und seine subjektiven Empfindungen bzw. Bewertungen von Gut und Böse basieren auf Konditionierung. Was passiert wenn du einfach machst ohne darüber nachzudenken? Ist eine ,,schlechte Tat" dann nicht mehr schlecht, da es keine Bewertung gibt? Hypothetisch gibt es dann lediglich eine Tat, mehr nicht.

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