Können gravierende Kopfverletzungen langzeitig zu schweren Depressionen führen?

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4 Antworten

"Schwere Gehirnerschütterung" - darunter stelle ich mir etwas Vorübergehendes vor, etwas, das das Gehirn nicht auf Dauer geschädigt hat. 

Grundsätzlich kann ein schweres Schädelhirntrauma alle Arten von Spätfolgen machen, alles, was eben vom Gehirn ausgehen kann, also Epilepsie, aber auch psychische Veränderungen.

"Schwere Gehirnerschütterung" - die Diagnose sagt dazu aber wenig aus.

Natürlich kann das Ereignis, das zu der Gehirnerschütterung geführt hat - vielleicht war es auch ein Dauerzustand - auch zu wie auch immer gearteten psychischen Veränderungen geführt haben.

Insgesamt halte ich es aber für unwahrscheinlich, dass eine früher mal stattgehabte "schwere Gehirnerschütterung" verantwortlich sein soll für eine Depression, die heute besteht.

Anders ist das, wenn hinter der "schweren Gehirnerschütterung" in Wirklichkeit eine Blutung steht. Aber auch da halte ich einen Zusammenhang zwischen dem, was heute ist, und dem, was irgendwann damals war, für eher unwahrscheinlich.

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Die Depressionen resultieren meist aus der erfahrenen Gewalthandlung an sich. Somit ist der Grund eher psychosomatisch. Eine derartige Verletzung kann lediglich meist nur körperliche Schäden nach sich ziehen.

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Gehe zu einen Neurologen. Der kann dir helfen.

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Laut der Osteopathie schon... google es mal ;)

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