Können glückliche und sehr erfolgreiche und positive Menschen die immer gut drauf sind und früher mal depressiv gewesen sein? Oder ist das unglaubwürdig?

4 Antworten

Wer sich selbst aus der Depression holt, weiss sich wieder da rauszuholen, und natürlich dann ins Glück, denn dass ist doch das, nach dem wir eigentlich streben. Zumindest ist das so meine Sicht. Ich selbst war auch schon "depressiv", wollte nicht mehr leben, doch wir sind die, die uns zu dem Glück oder Unglück verhelfen. Und selbst wenn diese Welt schon recht im A.... ist, da gibt es immer noch den Tod der sehr früh eintritt ( wenn man dann zurückschaut), also Augen nach vorne und verbessere was es zu verbessern gibt.

Ob ich erfolgreich bin, kann ich nicht beurteilen, ich denke aber, dass mein Leben hier sehr wohl seinen Zweck erfüllt.

Lg Sati

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Kann man damit abschließen wenn man heute erfolgreich ist und der Grund der damaligen Depressionen Mobbing in der Ausbildung und eine nicht bestandener Ausbildung war?

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@kevinei

Hm, ich kann nur für mich sprechen. Ich habe damit nicht abgeschossen, wurde aber auch 13 Jahre lang gemobbt. Ein sehr grosses Misstrauen zu den Menschen ist immer noch vorhanden, aber mein Glück ist nun nicht mehr von den Mitmenschen abhängig.

Ich habe zwar die Schule geschmissen, doch eine Ausbildung gemacht und bin nun Chef in einem Café. Lerne auch noch'n bisschen für eine Aufnahmeprüfung zu einem Abi ( oder einfach sowas wie Gymnasium berufsbegleitend) (Falls du das als Erfolg zählst)

Doch für mich persönlich, bedeutet Erfolg, wenn man seinem Umfeld Selbstvertrauen näher bringen kann. Kann sein, dass ich das so sehe, weil genau das ja mein Problem war, über die Jahre hinweg. Denn wichtig ist, dass wir uns selbst lieben wie wir sind und nach unseren eigenen Idealen leben.

Da das Mobbing halt über eine sehr lange Zeit war, und ich auch heute noch sehe, wie rücksichtslos die Menschen mit "Fremdem" umgehen, werde ich wohl misstrauisch bleiben, heisst, dass die Menschen in meinem Herzen keine Wurzeln schlagen werden, mit ihnen reden kann ich trotzdem und auch gerne habe ich sie, die meisten auf jeden Fall. Nicht ihr Tun, sondern ihr Sein.

Ob du damit abschliesst oder nicht, ist deine Entscheidung. (:

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Danke ja aber könntest du auch damit abschließen eine Ausbildung nicht bestanden zu haben und abgebrochen zu haben? Wenn du heute Unternehmer und Betriebswirt wärst?

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@kevinei

naja das würd mich nicht die Bohne jucken, denn ich bin ich, und wenn die Ausbildung und ich nicht zusammen funktionieren, dann funktionieren wir eben nicht. ach was habe ich schon alles abgebrochen ^^

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Danke, aber diese wurde ja nicht bestanden weil abgebrochen wurde, sondern abgebrochen weil nicht bestanden wurde, ist das nicht ein Unterschied?

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@kevinei

och um was machst du dir Gedanken? Lass dir nicht von jemand anderem Werte geben. Es ist vorallem wichtig, was du findest!

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Ja, noch mal danke viele sehen es als Ausrede an das ich damals durchgefallen bin weil ich keine Lust mehr hatte. Aber du hast Recht ich danke Dir noch mal für Deine Antwort.

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Durchaus möglich!

Ein Bekannter, beruflich erfolgreich, unter Gesellschaft immer gut + Positiv aufgelegt und scheinbar der perfekte Optimist, kam von jetzt auf gleich in die Klinik, Diagnose schwere Depression.

Der hat nach beginn seiner Erkrankung perfekt geschauspielert bis sein Körper und seine Psyche zeitgleich streikten.

Depression kann JEDEN treffen! 

Warum nicht. mMN sind der Hauptgründe für Depressionen immer nicht verarbeitete, schlechte Erinnerungen oder Erlebnisse.

Hat man mit den bösen Geistern abgeschlossen, kann man auch komplett psychisch wieder hergestellt sein.

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Kann man damit abschließen wenn man heute erfolgreich ist und der Grund der damaligen Depressionen Mobbing in der Ausbildung und eine nicht bestandener Ausbildung war?

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Die man danach abgebrochen hat

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@kevinei

...wie ich sagte, wenn du es geistig akzeptiert hast, das du mal gekränkt wurdest

Es akzeptiert hast , das du damals ,naja, sagen wir mal "versagt" hast bzw gedemütigt wurdest. Gerade solche Sachen können einem verdammt viel Selbstbewußtsein verleihen.

Als kleines Beispiel: Olivier Kahn :D Der hat seine besten Leistungen gezeigt, wenn das ganze Stadion gegen ihn war.

Also ja, durch Ehrgeiz und Erfolg kannst du solche schlechten Erlebnisse gut verarbeiten. 

Allerdings merke, WANN du wirklich etwas schlechtes verarbeitet hast, weiß nur dein Gehirn. Soll heißen, du könntest theoretisch jederzeit zurück fallen. zB wenn man wieder mit einer Demütigung, wie es beim Mobbing damals war, konfrontiert wird. Genau dann merkst du, hey ich kann jetzt mit Demütigungen umgehen und weiß wie man dem entgegen wirkt.

Sry kevinei, ich kanns nicht besser erklären, was ich damit sagen will :/

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Vielen lieben dank, das hast du sehr gut beschrieben. Aber ist es nicht so das viele dazu stehen Ausbildungen abgebrochen, oder in der Schule nicht gut waren, Studium abgebrochen haben etc. Das das für die meisten kein Problem darstellt und dieses auch mit Optimismus erzählen können,wenn Sie später erfolgreich sind. Aber öffentlich zu sagen man hat eine Ausbildung nicht bestanden und abgebrochen und das mit einen Optimismus zu erzählen ist doch schön wieder eine andere Hausnummer? Das zieht einen dann doch gerade in eine Depression weil dieses viel peinlicher ist als die anderen Sachen. Weil ein Studium oder Ausbildung abzubrechen kann sogar ein guter Tip sein wenn es einen nicht gefällt,und deshalb kann man es positiv erzählen. Aber eine Ausbildung nicht zu bestehen und das selbstbewusst zu erzählen das passt doch nicht, und die Gefahr eine Depression zu bekommen ist doch viel Größer?

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@kevinei

Abhängig von den Prioritäten im Leben die man sich selbst setzt, kann es schon ein Schlag fürs Selbstbewußtsein sein, wenn man eine Ausbildung oder Schule nicht geschafft hat. Aber gleich depressiv davon zu werden wäre man schon hyper sensibel oder geistig sehr ungefestigt (weich).

Wichtig ist, das du reflektierst, WARUM man es nicht geschafft hat, um diese Schwäche auszubauen oder zu umgehen bei nächsten Versuch.

Aber ich verstehe auch, das man sich selbst für dumm halten könnte und depressiv wird, wenn man mehrere Versuche in den Sand setzt.

Das gilt es zu umgehen. Grundstein für alles was man tut im Leben ist Selbstvertrauen und ein wenig Mut. Anderseits rutscht man eben wegen irgendwas schneller in Depressionen bzw psychische Probleme.

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Danke. Ich bin damals nur zur Ausbildung gegangen weil meine Eltern es wollten, ich wollte abbrechen. Ich weiß das ich deswegen auch nichts gelernt habe und deshalb durchgefallen bin, weil ich nicht auf mich sondern auf meine Eltern gehört habe, das hatte mich damals gefrustet. Sonst hätte ich mir den Betriebswirt nicht zugetraut

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@kevinei

AUCH schwer zu beurteilen. Manchmal braucht man eine Schubs eines anderen Menschen , manchmal ist es aber auch nur ungewollter Druck der dadurch ensteht. Betriebswirtschaft ist natürlich eine solide Ausbildung. Das würde wahrscheinlich jeder halbwegs fürsorgliche Elternteil seinem Kind raten :)

Am besten drauß lernen und weiter machen bis du was gefunden hast, das dir Spaß  macht und nicht überfordert. Man muss nicht der intelligenteste Mensche der Welt sein, um glücklich zu sein.

Hauptsache ist du weißt wer du bist und was du willst bzw was nicht.

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Ja danke Betriebswirtschaft macht mir ja Spaß. Deswegen habe ich diesen ja auch abgeschlossen. Aber den viel leichteren Teil Kaufmann im Einzelhandel nicht.

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warum ist depression eine krankheit?

jetzt mal ehrlich, ist es nicht normal depressiv zu werden, wenn man sich die welt anschaut ? kriege, ausgetragen von primitiven menschen, die unreflektiert über geschehnisse nachdenken und so handeln. menschen leiden auf kosten unseres konsums (technologie, essgewohnheiten etc.). alleine wie wir mit unserem lebensraum umgehen, der klimawandel. wie wir andere spezies, die genau so wie wir fühlen können (oder ähnlich) systematisch töten. aus einem grund, der mir unbegreiflich ist (vllt mache ich mir feinde damit, aber um ehrlich zu sein ist es mir egal). es gibt so vieles negaitves, was das positive einfach in den schatten stellt. ich weiß, ist alles eine einstellung der eigenen gedanken, aber wenn ich mich auf gutes fokussiere, verschwindet das leid trotzdem nicht. andere menschen fühlen einfach intensiver als andere, auch wenn es nur 1% ist. ist man dann krank, weil man der allgemeinen norm nicht enspricht ? ist es richtig das vermeintliche ungleichgewicht mit anderen drogen, die man vom arzt bekommt "in gleichgewicht" zu bekommen ? mir kommt es so vor, als wenn man für krank abgestempelt wird, nur weil man seine eigene blase in der man gelebt hat gesprengt hat, und die verdrängungsmechanismen nicht mehr greifen. das einzige was uns doch glücklich macht ist doch, dass wir in der lage sind zu verblenden/verdrängen. oder wie soll man glücklich werden, wenn es andren schlecht geht ? (und ja, ich engagiere mich)

lg

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Positive Lebenslust-Musik gesucht ;) Vorschläge?

Hallo zusammen

Mir ist aufgefallen, dass nicht nur ich selbst mich in den letzten Monaten bzw. Jahren in Richtung melancholisch-Weltschmerz-depressiv-negativ-asozial verändert habe, sondern auch meine Musik auf dem iPod! Ich finde in meinen Playlist überwiegend nachdenkliche Lieder, so in diesem Stil... https://www.youtube.com/watch?v=0dus6U4QXA4

Jetzt versuche ich mich aber aus diesem Tief wieder heraus zu holen und wieder so positiv wie früher zu sein und da mich meine Musik sehr beeinflusst, brauche ich Gute-Laune-Lieder! Lieder, die eine Stimmung bei einem auslösen, wie "Here comes the sun" von den Beatles oder wie bei "Time to dance" von den Jezabels!

Freue mich über alle Vorschläge, egal welcher Musikrichtung (Rap und Heavy Metal zwar eher weniger)! Es soll vor allem positiv/Partylaune/Sonnenwetter/motivierend sein, aber nicht nervig! Ich mag's, wenn z.B. nicht nur eine ätzende Stimme vor sich hinjault oder 5 Min lang derselbe Beat läuft, sondern wenn dem Ohr was geboten wird. :D

Haut rein Leute ;D Was hört ihr so, wenn ihr gut drauf seid oder gut drauf sein wollt?^^

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