Können Geistliche politische Ämter übernehmen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie der Historiker Henry Chadwick in dem Werk Die Kirche in der antiken Welt schreibt, zeichnete sich das Urchristentum durch „seine Gleichgültigkeit gegenüber den Machtverhältnissen in dieser Welt“ aus. Es war eine „unpolitische, quietistische und pazifistische Gemeinschaft“.

Und in dem Buch A History of Christianity heißt es: „Unter den Christen war die Überzeugung weit verbreitet, niemand von ihnen sollte ein politisches Amt bekleiden . . . Noch zu Beginn des dritten Jahrhunderts spricht Hippolyt davon, dass nach altchristlichem Brauch ein Magistrat sein Amt aufgeben musste, bevor er sich der Kirche anschließen konnte.“ Nach und nach übernahmen jedoch in vielen Gemeinden machthungrige Männer die Führung, die sich hochtrabende Titel gaben (Apostelgeschichte 20:29, 30).

Manche wollten gern sowohl religiöse Führer als auch Politiker sein. Durch einen unerwarteten Umschwung in der römischen Staatsführung bot sich diesen Geistlichen die Gelegenheit dazu. Der heidnische römische Kaiser Konstantin wandte 312 u. Z. seine Gunst dem nominellen Christentum zu. Erstaunlicherweise waren die damaligen Bischöfe gern zu Zugeständnissen an den Kaiser bereit, nachdem dieser ihnen gewisse Privilegien eingeräumt hatte. „Die Kirche [wurde] mehr und mehr in die Entscheidungen der hohen Politik einbezogen“, schrieb Henry Chadwick.

Was bewirkte das politische Engagement bei Geistlichen?

Vor allem Augustinus, ein einflussreicher katholischer Theologe des fünften Jahrhunderts, propagierte die Vorstellung, Gott würde sich der Geistlichen als Politiker bedienen. Ihm schwebte vor, die Kirche würde über die Nationen herrschen und den Menschen Frieden bringen. Der Historiker H. G. Wells schrieb dagegen: „Die Geschichte Europas vom fünften bis zum fünfzehnten Jahrhundert erzählt, wie diese große Idee einer göttlichen Weltherrschaft sich nicht verwirklichen ließ.“

Die Christenheit hat weder Europa Frieden gebracht noch der übrigen Welt. Das, was für das Christentum gehalten wurde, verlor für viele an Glaubwürdigkeit.

Wo lag das Problem? Nicht wenige, die angeblich den christlichen Glauben predigten, ließen sich mit guten Absichten auf die Politik ein, hatten aber schließlich an Bösem teil. Der Geistliche und Bibelübersetzer Martin Luther ist allgemein bekannt für sein Bemühen, die katholische Kirche zu reformieren. Durch sein unerschrockenes Aufbegehren gegen kirchliche Lehren machte er sich bei denjenigen beliebt, die sich aus politischen Gründen auflehnten. Als Luther auch zu politischen Fragen offen seine Meinung sagte, sank er allerdings in der Achtung vieler. Anfänglich hatte er sich auf die Seite der Bauern gestellt, die sich gegen den bedrückenden Adel erhoben. Doch als die Auflehnung zu blutigen Auseinandersetzungen führte, ermutigte er die Adligen, den Aufstand niederzuschlagen, woraufhin Tausende niedergemetzelt wurden. Es überrascht daher nicht, dass die Bauern ihn nun als Verräter betrachteten. Luther ermutigte die Adligen auch, sich gegen den katholischen Kaiser zu stellen. Tatsächlich bildeten die Protestanten, wie seine Anhänger genannt wurden, anfänglich eine politische Bewegung. Wie wirkte sich die Macht auf Luther aus? Sie verdarb auch ihn. Ein Beispiel: Obwohl er zunächst dagegen gewesen war, Zwang auf religiös Andersdenkende auszuüben, bestärkte er später seine politischen Freunde darin, Gegner der Kindtaufe auf dem Scheiterhaufen hinzurichten.

Johannes Calvin war ein bekannter Geistlicher in Genf, der schließlich auch über großen politischen Einfluss verfügte. Als Michel Servet bewies, dass die Dreieinigkeitslehre keine biblische Grundlage hat, nutzte Calvin seinen politischen Einfluss, um sich für die Hinrichtung Servets einzusetzen. Servet starb auf dem Scheiterhaufen. Welch ein unerhörtes Abweichen von den Lehren Jesu!

Die erwähnten Männer vergaßen wahrscheinlich, was die Bibel in 1. Johannes 5:19 sagt: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist.“

Hatten sie den aufrichtigen Wunsch, die Politik ihrer Tage zu säubern, oder ließen sie sich von der Aussicht auf Macht und einflussreiche Freunde verlocken? Auf jeden Fall hätten sie folgende inspirierte Worte des Jakobus, eines Jüngers Jesu, bedenken sollen: „Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar“ (Jakobus 4:4). Jakobus wusste, was Jesus über seine Nachfolger gesagt hatte: „Sie [sind] kein Teil der Welt . . ., so wie ich kein Teil der Welt bin“ (Johannes 17:14).

Viele sehen zwar ein, dass Christen mit der Schlechtigkeit der Welt nichts zu tun haben sollten, dennoch widerstrebt es ihnen, politisch neutral zu sein, also „kein Teil der Welt“. Ihrer Ansicht nach würde solch eine Neutralität Christen daran hindern, anderen tätige Liebe zu erweisen. Wie sie meinen, sollten sich Kirchenvertreter Gehör verschaffen und eine Rolle dabei spielen, Korruption und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Doch ist die Neutralität, die Jesus lehrte, tatsächlich unvereinbar mit aktivem Interesse an anderen? Kann sich ein Christ aus entzweienden politischen Fragen heraushalten und gleichzeitig anderen tätigen Beistand leisten? (Quelle:"Wachtturm 01.05.04 S.3-5 WBTG)

Warum soll das die hilfreichste Antwort sein???

Der Antwortende hat die Frage nur benutzt, um Stimmung gegen die etablierten Kirchen und für die Ansichten der Zeugen Jehovas zu machen.

Nicht dass sich in der Kirchengeschichte nichts finden ließe, was sich tatsächlich kritisieren ließe, aber der Frager hat meines Ermessens eine weniger tendenziöse Antwort verdient.

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@minister

Hallo minister

Es ist längst kein Geheimnis mehr, das die Zeugen Jehovas hier bei GF.net sich gegenseitig Punkte geben und Sternchen verteilen.

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@minister

Ich halte es für unverschämt, hier seitenweise tendenziöse Sektenliteratur abzusondern. Es würde vollkommen genügen, wenn ein "Zeuge Jehovas" den link für den "Wachtturm" angibt.

Weiter habe ich den Verdacht, weil das hier öfter zu beobachten ist, dass ein ZJ die Frage stellt, nur damit ein anderer ZJ antwortet und die "hilfreichste" Antwort bewertet. Auf diese Weise werden die ZJ in den Rang intellektuell gesellschaftsfähiger Leute erhoben. Ich wundere mich, dass die Moderatoren von GF da nicht eingreifen. Warum wohl?

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@basti4321

"Es ist längst kein Geheimnis mehr, das die Zeugen Jehovas hier bei GF.net sich gegenseitig Punkte geben und Sternchen verteilen." Ach, und das macht ihr nicht? Dass ich nicht lache! Davon mal ab, dass der/die Fragesteller/in "Steeve88" meines Wissens nach kein ZJ ist, also mal kein Neid und den Ball flach halten!

"

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@minister

"Der Antwortende hat die Frage nur benutzt, um Stimmung gegen die etablierten Kirchen und für die Ansichten der Zeugen Jehovas zu machen. " ich glaube, dass habe ich nicht nötig, da die Kirche es schon aus eigener Kraft schafft ihre Anhänger gegen sich aufzubringen!

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@Befra1980

Vom kindlichen Neid kann keine Rede sein.

Aber danke für die (indirekte) Bestätigung!!!

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Befra1980 postet hier als ein Zeuge Jehovas.

Wie man unschwer erkennen kann, ist es sein Ziel ein schlechtes Bild auf andere Kirchen zu kreieren.

Oder zumindest ist es das Anliegen seiner Wachtturmgesellschaft, aus dessen Publikation er den gesammten Text kopiert hat.

Ob er selber diese Dinge so sieht ist erstmal dahingestellt.

Wahre Christen dagegen beachten den biblischen Rat:

Mt 7,1-2 "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden."

Math 7, 3-5: "Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?

Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge.

  • Fortsetzung folgt.
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@basti4321

Fortsetzung:

"Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst."

Denn die Kirche von heute für die damalige Kirche für deren längst vergangenes fehlerhaftes Verhalten anzuprangern, ist die unobjektiveste Form der Verurteilung die es gibt.

Des weiteren sagte Jesus ja diesen "Abfall" voraus.

Heute jedoch distanzieren sich immer mehr Christen von den Landeskirchen, dies schon vor den Zeiten der Zeugen Jehovas.

Dann aber die Dreieinigkeitslehre als falsch darzustellen ist ebenso unobjektiv.

Denn die Leute für etwas anzukreiden, was diese Glauben (wo ist da die Religionsfreiheit?), wobei man es nicht verstehen kann was diese glauben und nicht nachvollziehen können, ja wie will man da beurteilen können ob etwas stimmt, wenn man es nicht versteht?

Das verhält sich genauso wie mit dem Satz des Phytagoras (A hoch 2 + B hoch 2 = C hoch 2). Wenn jemand dies nicht versteht, dann auch noch sagt das dies nicht stimmen kann, gerade weil man es nicht versteht, ja wie kann man denn beurteilen ob es stimmt oder nicht?

Thema Nächstenliebe bei Zeugen Jehovas:

http://www.youtube.com/watch?v=NIUetcfPYFI

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@basti4321

Denn die Kirche von heute für die damalige Kirche für deren längst vergangenes fehlerhaftes Verhalten anzuprangern, ist die unobjektiveste Form der Verurteilung die es gibt.

Um Fehlverhalten der Kirchen zu finden brauche ich nicht weit zurückgehen! Da reichen mir die momentanen Medienberichte!

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@basti4321

da hast du aber eine aktuelles Video gefunden!:-)

Und obwohl wir keine Kindertaufe praktizieren, aus unseren Reihen natürlich auch einige versterben und einige wenige unsere Gemeinschaft verlassen haben wir eine jährliche Steigung von 3,2%, was bedeutet, dass wir letztes Jahr 276.233 Neugetaufte begrüßen durften! Ich weiß nicht ob die Kirchen das ohne ihre Kindertaufe schaffen würden!

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@Befra1980

Nein, aber bei den ZJ lassen sich die Kinder eben auch erst Taufen, wenn sie größer sind.

Es gibt kaum Zuwachs durch Kaltaquise. Nimm doch mal die Anzahl der Predigtdienststunden von allen ZJ aus einem Jahr und dividiere sie durch die Anzahl der Neugetauften.

Wenn du dann einen Durchschnitt von fünf Stunden die Woche an Predigttätigkeit berechnest, dann verat mir mal wie lange ein ZJ braucht um einen Neuen zu finden...

Die Lösung: 22,5 Jahre Tätigkeit, die ein ZJ von Tür zu Tür gehen müsste, um ein einziges Neumitglied zu finden.

Da kenne ich persönlich Gemeinden die wachsen schneller, weil effizienter gepredigt wird.

Ohne Kindertaufe!

Hier findest du so eine Gemeinde:

www.treffpunkt-leben.de

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@Befra1980

Nein, aber bei den ZJ lassen sich die Kinder eben auch erst Taufen, wenn sie größer sind.

Es gibt kaum Zuwachs durch Kaltaquise. Nimm doch mal die Anzahl der Predigtdienststunden von allen ZJ aus einem Jahr und dividiere sie durch die Anzahl der Neugetauften.

Wenn du dann einen Durchschnitt von fünf Stunden die Woche an Predigttätigkeit berechnest, dann verat mir mal wie lange ein ZJ braucht um einen Neuen zu finden...

Die Lösung: 22,5 Jahre Tätigkeit, die ein ZJ von Tür zu Tür gehen müsste, um ein einziges Neumitglied zu finden.

Wie ich darauf komme erfährts Du hier:

Haben die Zeugen Jehowas jemals Erfolg?

Siehe meinen Beitrag vom 23.06.2010

Da kenne ich persönlich Gemeinden die wachsen schneller, weil effizienter gepredigt wird.

Ohne Kindertaufe!

Hier findest du so eine Gemeinde:

treffpunkt-leben.de

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@Befra1980

Aktuellere Gründe weswegen sich Leute von den ZJ abwenden sind:

Umgang mit internen Kindesmissbrauch, Umgang mit Ehemaligen, Vorverurteilung von redlichen Christen, Blutverbot usw. usw.

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@basti4321

"Nein, aber bei den ZJ lassen sich die Kinder eben auch erst Taufen, wenn sie größer sind." genau oder wenn sie erwachsen sind und sich selbst dafür oder dagegen entscheiden können!

"Es gibt kaum Zuwachs durch Kaltaquise" Völliger Unfug der an den Haaren herbeigezogen wurde!

"Wenn du dann einen Durchschnitt von fünf Stunden die Woche an Predigttätigkeit berechnest, dann verat mir mal wie lange ein ZJ braucht um einen Neuen zu finden..." darum geht bei unserem Predigtdienst überhaupt nicht! Selbst wenn sich nur einer Taufen lassen würde wäre es ein Erfolg!

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@basti4321

"Umgang mit internen Kindesmissbrauch, Umgang mit Ehemaligen, Vorverurteilung von redlichen Christen, Blutverbot" Es gibt überall schwarze Schafe! Das hat aber nichts mit der Religionsgemeinschaft zutun! Mit dem biblisch fundierten Thema "sich des Blutes zu enthalten" willst du jetzt wohl nicht anfangen, oder?

Klar wenn man "wie ein Fähnchen im Winde tanzt" und es allen Recht machen will gibt es natürlich keinen Menschen der sich an Lehren stößt. Aber so ist der wahre Glaube nicht! Er orientiert sich an der Bibel und weicht nicht um einzelner Ungläubigen willen die Wahrheit auf! Aber da befinden wir uns als ZJ ja in guter Gesellschaft! Schon an Jesu Lehren und Rede nahmen einige anstoß und verließen ihn. Das war aber kein Grund für Jesus die Wahrheiten aufzuweichen damit diese Ungläubigen bei ihm blieben!

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@Befra1980

48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“ 52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben."

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@Befra1980

58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte. 60 Daher sagten viele von seinen Jüngern, als sie dies hörten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“ 61 Jesus aber, der bei sich wußte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach zu ihnen: „Veranlaßt euch dies zum Straucheln? 62 Was nun, wenn ihr den Menschensohn dahin auffahren seht, wo er zuvor war? 63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. 64 Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben.“ Jesus wußte nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer der war, der ihn verraten würde. 65 So sagte er weiter: „Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.“

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@Befra1980

Wenn es "überall" schwarze Schafe gibt, warum kümmert man sich dann nicht erst um den "Balken" im eigenen Auge?


Des weiteren ist es sehr wohl eine Sache der Religionsorganisation der ZJ, wenn diese entsprechende Lehr- und verhaltensvorgaben macht!


Biblisch fundiert ist das Essen von Blut - keine Bluttransfusionen ;) Denn was ist heiliger in Gottes Augen: Das Leben an sich, oder Das Blut, was das Leben nur symbolisiert?


Ich stehe voll zu den biblischen Aussagen!

Aber warum Sie denn dann nicht?

Warum lassen sie sich von der WTG "füttern" anstatt sich allein von Jesus belehren zu lassen und IHN allein als Herrn anzunehmen?

Diese Frage brauchen Sie sich nur selber zu beantworten!

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@Befra1980

Nein es war nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern ein Resultat einer einfachen Berechnung aufgrund des Jahresberichtes der WTG.

Es sei denn die Zahlen sind nicht authentisch.

Wenn dieser Bericht wirklich so unwichtig sein soll, dann machen Sie doch einfach mal folgendes Experiment:

Sagen Sie einfach, das Sie zwar weiter predigen gehen, aber keinen monatlichen Bericht(Report) mehr abgeben wollen.

Sollten Sie in einer ZJ-Versammlung irgendwelche Vorrechte genießen (Mikrophondienst oder gar Dienstamtgehilfe), dannach wahrscheinlich nicht mehr lange.

Spätestens dann sollten Sie sich die Frage stellen:

Was ist mir wichtiger?

Wirklich mal damit anzufangen ALLEIN Jesus nachzufolgen, oder werde ich weiter Selters artig berichten, wie sehr ich mich von denen hab vereinnehmen lasse....?

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@basti4321

"Biblisch fundiert ist das Essen von Blut - keine Bluttransfusionen"

aber nur weil die Medizin noch nicht soweit war. Und wenn geschrieben stehen würde "enthaltet euch des Alkohols" wäre es wurscht ob ich ihn trinke oder intravenös zu mir nehme! Gleiches gilt für Blut!

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@Befra1980

Aha.

Aber jetzt wo die Medizin noch weiter ist, da sind dann Blutfraktionen genau genommen gar kein Blut mehr....

Dann könnte ich ja ein Bier in seine Bestandteile zerlegen und nur den Alkohol trinken.

Was sagt die Bibel?

Was ist heilig?

Das Leben an sich?

Oder das Blut, was nur das Leben symbolisiert?

Was ist heiliger?

Die Ehe an sich?

Oder der Ring, der die Ehe nur symbolisiert?

(1.Kor. 10, 25-27)

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@basti4321

"Das Leben an sich?Oder das Blut, was nur das Leben symbolisiert?"

Natürlich ist das Leben mindestens genauso heilig wie das Blut! Der Unterschied ist, dass Gott mir mein "heiliges" Leben zurückgeben kann. Mein Verhältnis zu ihm, das ich durch Übertretung eines biblischen Gebotes zerstört haben mag ist aber nicht so schnell zu kitten, vor allen wenn ich es vorsetzlich übertrete.

Du scheinst zu vergessen, dass mit dem jetzigen Leben noch lange nicht alles vorbei ist! Wir haben die Auferstehungshoffnung durch das Opfer Jesu der auch sein heiliges Leben gab um das Lösegeld zu bezahlen. Ihm war sein Leben nicht zu kostbar um es aus Gehorsam zu geben.

(Philipper 2:7-8) 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.

Soll ich meines dann als zu wertvoll ansehen? Da ich das "wirkliche Leben" fest ergreifen möchte ist es nicht so!

(1. Timotheus 6:19) 19 indem sie für sich sichere Schätze sammeln als vortreffliche Grundlage für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben fest ergreifen.

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@Befra1980

Tut mir Leid, denn ein anderer biblischer Grundsatz sagt mir etwas anderes, wenn es um das aktuelle Leben geht:

"Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger."

Und wer lieber sterben will als seine Familie zu versorgen, der ist für mich so ein einer.

Ein weiterer biblischer Grundsatz:

"Joh 15,13 Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde."

Wenn in der Bibel das Blut für Leben steht, ja dann gebe ich es gerne, wenn es z.B. darum gehen würde meine Kinder zu retten.

Selbst die ersten Christen sollten das mit den Blut essen nicht so genau nehmen, wie man in 1.Kor. 10, 25-27 nachlesen kann.

P.S.: Archäoligische Ausgrabungen haben bestätigt, das Jesus an einem richtigen Kreuz starb.

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@basti4321

"Archäoligische Ausgrabungen haben bestätigt, das Jesus an einem richtigen Kreuz starb."

ist zwar ein ganz anderes Thema, aber bei der Behauptung - die du ja an mich schickst - bist du in der Beweispflicht! Ich weiß von anderen Funden!

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@Befra1980

Erstmal muss ich gar nichts beweisen.

Und meinen Beweisen würden Sie eh nicht glauben.

Aber:

Nie was vom Fundort "Giv’at ha-Mivtar" gehört?

Was frage ich da.

Woher sollten Sie denn auch davon wissen?

Aber wer in Geschichte in der Schule aufgepasst hat, selbst der müsste das wissen.

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@basti4321

"Nie was vom Fundort "Giv’at ha-Mivtar" gehört? Was frage ich da. Woher sollten Sie denn auch davon wissen?Aber wer in Geschichte in der Schule aufgepasst hat, selbst der müsste das wissen."

Ganz schön von Vorurteilen geprägt diese Aussage! Aber was erwarte ich!

1.gibt es sehr viele Fälschungen was archäologische Funde betrifft!

2.Belegen andere Quellen, dass Jesus am Stamm starb und nicht am heidnischen Kreuz (das die Kirche nur wieder in ihre Lehren aufnahm um Heiden in ihre Reihen "zu kuscheln"!)

Kreuze waren schon 2 000 Jahre vor Christus in Mesopotamien in Gebrauch. Sie verzierten sogar skandinavische Felsbilder in der Bronzezeit — Jahrhunderte vor Jesu Geburt. Jene Heiden gebrauchten das Kreuz „als Zeichen magischer Kräfte . . . zum Schutz und als Glücksbringer“, schrieb Sven Tito Achen, dänischer Historiker und Experte für Symbolik, in seinem Buch Symboler omkring os.

Kein Wunder, dass es in der New Catholic Encyclopedia heißt: „Das Kreuz ist sowohl in vorchristlichen als auch in nichtchristlichen Kulturen zu finden, wo es weitgehend das Weltall oder Dinge aus der Natur verkörpert.“

Wie kommt es dann, dass sich die Kirchen das Kreuz als das für sie heiligste Symbol erwählt haben? Der angesehene britische Gelehrte, W. E. Vine macht auf folgende unleugbare Tatsachen aufmerksam: „In der Mitte des 3. Jh. A. D. . . . wurden Heiden . . . in die Kirchen aufgenommen, und es wurde ihnen erlaubt, ihre heidnischen Zeichen und Symbole weitgehend beizubehalten. Daher wurde das Tau oder T . . ., mit dem tiefer hängenden Querholz, . . . angenommen“ (Vine’s Expository Dictionary of Old and New Testament Words).

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@Befra1980

Fortsetzung

Vine erklärt weiter, dass sich sowohl das griechische Substantiv für „Kreuz“ als auch das Verb für „kreuzigen“ auf „einen Stamm oder Pfahl“ bezieht und dass dies „von der kirchlichen Form eines aus zwei Balken bestehenden Kreuzes zu unterscheiden“ ist.

In Übereinstimmung damit sagt die Companion Bible der Oxford University: „Es ist . . . erwiesen, dass der Herr an einem aufrecht stehenden Pfahl, nicht an zwei in irgendeinem Winkel übereinander angebrachten Holzstücken, hingerichtet wurde.“ Die Kirchen haben ganz eindeutig eine Tradition übernommen, die unbiblisch ist.

Wie der Historiker Achen weiter erklärt, müssen die ersten Christen das Kreuz „hauptsächlich mit dem Tod und allem Bösen in Verbindung gebracht haben, ähnlich wie spätere Generationen die Guillotine oder den elektrischen Stuhl“.

Was aber noch wichtiger ist als die Frage, ob Jesus an einem Kreuz oder an einem Pfahl gequält und hingerichtet wurde, ist das Gebot, dass Christen weder ein Bild noch ein Symbol davon verehren oder anbeten dürfen.

Die Bibel sagt eindeutig: „Flieht vor dem Götzendienst“ (1. Korinther 10:14).

Jesus selbst wies auf das echte Erkennungsmerkmal seiner wahren Nachfolger hin. Er sagte: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Johannes 13:35).

Bei ihrer Anbetung folgen Jehovas Zeugen nicht einfach Überlieferungen, sondern sie richten sich nach der Bibel aus — wie die ersten Christen (Römer 3:4; Kolosser 2:8).

Deshalb gebrauchen Jehovas Zeugen nicht das Kreuz.

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@Befra1980

Also nicht.

Erst einmal wurde der Fund von "Giv’at ha-Mivtar" bis heute nicht als Fälschung bloßgestellt (40 Jahre).

Es ist klar das hier Quellen bezogen werden, welche gegen das Kreuz sprechen.

Auch wenn das Kreuz von Heiden verwendet wurde:

Das was Jesus am Kreuze getan hat, hat Juden und Heiden vereinigt!

Jedoch welche Bedeutung die Bibel dem Kreuz beimisst, darauf kommt es den Bibelgelehrten plötzlich nicht mehr so an.

Es gibt Bibelpassagen, welche dem Kreuz eine Bedeutung beimessen.

Ja es gibt Bibelstellen, die würden ohne diese Bedeutung keinen Sinn ergeben.

Des weiteren ist es kein Götzendienst, sondern eine Symbolik der Liebe Gottes - kein wahrer Christ betet das Kreuz an, das ist Humbuk!

Allein das was die Bibel mit dem Kreuz symbolisiert, wird von Christen mit in den Alltag übertragen.

Das Problem ist bei den ZJ:

Diese dürfen das Opfer Jesu, das was er am Kreuze an Sündenlast auf sich genommen hat, nicht annehmen.

Ein Zeuge Jehovas behält seine Sünden für sich.

Er ist nicht erlöst.

Weil:

Die Wachtturmgesellschaft lehrt es nicht!

Deswegen nimmt ein normaler ZJ beim Abendmahl auch nicht vom Brot und Wein.

Die Erlösung Christi wird verwehrt - genauso wie das Kreuz verwehrt wird.

Ich sagte ja, das es Bibelstellen gibt, die ohne Symbolik des Kreuzes keinen Sinn ergeben.

Hier ist so eine:

1Kor 1,18: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft."

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@basti4321

"Es ist klar das hier Quellen bezogen werden, welche gegen das Kreuz sprechen."

Was für eine überzeugende Aussage! Du hast natürlich Quelle gewählt die neutral sind und nicht für das Kreuz sprechen!

"Des weiteren ist es kein Götzendienst, sondern eine Symbolik der Liebe Gottes - kein wahrer Christ betet das Kreuz an, das ist Humbuk!"

(2. Mose 20:4-5) Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert...

oder

"(Jesaja 42:8)Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern."

u.v.m.

Dann erkläre mal wie deine Aussage zu diesen Bibeltexten paßt!

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@Befra1980

Fortsetzung

"Diese dürfen das Opfer Jesu, das was er am Kreuze an Sündenlast auf sich genommen hat, nicht annehmen.Ein Zeuge Jehovas behält seine Sünden für sich.Er ist nicht erlöst."

siehst du! Da liegst du schon wieder falsch! Weil das eine mit dem anderen nicht zutun hat! Jesus ist für alle gestorben die dieses Loskaufsopfer anerkennen. Egal ob sie himmlische oder die irdische Hoffnung haben! Aber das ganze habe ich schon lang und breit erklärt...

"1Kor 1,18: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft."

"Das Wort vom Kreuz!"(in deiner Übersetung!) wird hier gesagt!

(1. Korinther 1:18) 18 Denn das Wort über den Marterpfahl ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.(Neue-Welt-Übersetzung)

Hier wird vom Wort vom Kreuz (Pfahl!) gesprochen und nicht vom Kreuz(Pfahl!) selbst!

Natürlich ist das Wort, die gute Nachricht oder die gute Botschaft des Loskaufsopfers etwas positives für Menschen die das Opfer Jesu in Anspruch nehmen! Dieser Text zeigt aber nicht an, dass man das Kreuz anbeten soll, sondern dass man die Botschaft über diese Erlösung an andere weitergeben soll!

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@Befra1980

Nochmal:

Es gibt keine Christen die das Kreuz anbeten!

Und schon mal drüber nachgedacht, das im griechischen deshalb "staurus" da steht, weil es im altgriechisch keine bessere Bezeichnung dafür gab?

Wenn Sie nicht verstehen können, was für Christen der Opfertod Jesu mit den Symbolen von Abendmahl zu tun hat, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

Dann sind sie aber auch kein Christ.

Deswegen nehmen Sie wahrscheinlich auch nicht von den Symbolen.

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@basti4321

Also in meiner Bibel steht Kreuz statt Martherpfahl.

Ich gebe Ihnen einen Tip zum nachdenken:

Machen sie sich doch mal schlau, wie ein Christ, nicht ein ZJ, sonder wie die Baptisten z.B. diesen Vers hier verstehen:

2Kor 5,19 "Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung."

Wenn sie dies dann verstanden haben, dann werden sie hoffentlich eines Tages merken, warum ein ZJ für einen Christen kein Christ ist.

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@basti4321

"Wenn sie dies dann verstanden haben, dann werden sie hoffentlich eines Tages merken.."

Das brauche ich nicht zu verstehen, da es eine Irrlehre ist! Was soll ich also damit?

"warum ein ZJ für einen Christen kein Christ ist."

So wie sie die Bibel auslegen gehören sie dann wohl zu folgenden "Christen"-Gruppen:

(Matthäus 24:24)"Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen."

(2. Timotheus 3:5) "die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg." 

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@Befra1980
  1. Warum sagen sie zu einer Aussage aus der Bibel, das es eine Irrlehre ist?

  2. trifft Math 24, 24 nicht auf mich zu, denn ich bin nicht der Christus, noch behaupte ich einer zu sein, auch tätige ich keine Wunder.

2.Tim 3, 5 Warum zitieren sie nicht den ganzen Satz, den Vers 4 noch mit dabei?

Dann wäre Ihre plötzlich unbegründete Diffamierung wenigstens komplett!

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@basti4321

warum haben sie meinen Kommentar beanstandet? Habe ich etwa ins Schwarze getroffen? Nochmals: Die Dikffamierung begann von ihrer Seite damit, dass sie sagten:"Jeder der nicht ihrer Meinung sei wäre kein Christ!"(dem Sinn nach!) Das ist anmaßend und hochmütig!

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@Befra1980

Bei der Beanstandung habe ich mich ehrlich gesagt nur verklickt!

Des weiteren war es mein Anliegen nicht zu diffamieren, sondern, wie man hier nachlesen kann, Aufklärung zu betreiben wieso für Christen ein ZJ kein Christ ist.

Entschuldigen Sie bitte falls diese allgemein bekannte Tatsache Ihnen zu nahe gegangen ein sollte, dann tut mir dies leid.

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@basti4321

"Entschuldigen Sie bitte falls diese allgemein bekannte Tatsache"

Da sie in den Raum stellen, dass dies eine allgemeine Tatsache sein soll, was es nicht ist (ich kenne sehr viele Christen [u.a. Pfarrer und Pastoren] aus anderen Religionen die uns als Christen schätzen und anerkennen!) kann ihre Entschuldigung nicht ernst gemeint sein!

Aber ich erwarte auch keine Entschuldigung von ihnen! Wenn das ihre eingefahrene Meinung ist und sie sich auch nicht vernünftig informieren wollen, kann ich ihnen - und mir - in dieser Situation nicht helfen!

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@basti4321

Hast recht! Wir haben ganz andere sorgen!;-) 2.Timotheus 2:24

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Ein Abgeordnetenmandat ohne Einschränkungen, wahrscheinlich müssten sie ihre Tätigkeit als Geistlicher dann aber einschränken. Als hauptamtlicher Bürgermeister oder Mitglied einer Regierung müssen sie diese Tätigkeit auf jeden Fall ruhen lassen, denn diese dürfen kein anderes besoldetes Amt ausüben.

Für den protestantischen Bereich: Ja, ein Pfarrer kann ein politisches Mandat übernehmen. Er wird dann dafür beurlaubt, z.B. wenn er Abgeordneter wird. Seine Rechte, die er mit der Ordination bekommen hat, behält er. Aber er ist dann nicht mehr "aktiver Pfarrer", sondern eben Abgeordneter. Er kann, wenn sein politisches Mandat abläuft, wieder in sein Amt als Pfarrer zurückkehren.

Als die DDR aufhörte zu existieren, brauchte man für die Neuordnung Menschen mit Erfahrung. Darunter waren vor allem evangelische Pfarrer.

Für einen aktiven Pfarrer im Gemeindedienst ist es allerdings nicht ratsam, zu sehr öffentlich "parteiisch" zu sein, weil er für alle Gemeindeglieder dazusein hat.

Was für die Römisch-Katholische Kirche gilt, ist mir nicht so klar. Ich vermute, ein Priester kann nur Priester sein. Er ist seinem Bischof gehorsam. Ob es eine "Beurlaubung" vom Priesteramt gibt, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Man müsste sich dazu laisieren lassen, also aus dem Preisteramt ausscheiden. Andererseits gibt es für beide Großkirchen Kommissionen, in denen die Kirchen von der Politik angehört werden und der Politik ihren gesellschaftspolitisch relevanten Standpunkt vermitteln. Oder man kann an die Denkschriften der Kirche denken, in denen sie Anstöße zu politischen Veränderungen gibt.

Das ist die einzige gescheite Antwort auf die oben stehende Frage.

Sehr gut!

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