Können eine Thrombose und Migräne zusammenhängen?

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Ja, da gibt es einen Zusammenhang. Migraene mit Aura ist zum Beispiel eine Kontraindikation für die Pille, weil die Pille das natürliche Thromboserisiko verdoppelt und bei Migraene mit Aura ohnehin schon ein höheres natürliches Risiko besteht.

Hier ein Zitat (Quelle: https://www.aan.com/PressRoom/Home/PressRelease/1133)

“After high blood pressure, migraine with aura was the second strongest single contributor to risk of heart attacks and strokes,” said study author Tobias Kurth, MD, ScD, of INSERM, the French National Institute of Health and Medical Research in Bordeaux and Brigham and Women’s Hospital in Boston. Kurth is also a Fellow of the American Academy of Neurology. “It came ahead of diabetes, current smoking, obesity, and family history of early heart disease.”

Kurth cautioned that while people with migraine with aura have an
increased risk, it does not mean that everyone with migraine with aura
will have a heart attack or stroke. He said people with migraine with
aura can reduce their risk in the same ways others can, such as not
smoking, keeping blood pressure low and weight down and exercising.

Es könnte natürlich auch sein, dass du sowieso eine angeborene Gerinnungsneigung hast, auch wenn man die Migraene außer Acht laesst. Das wurde ja vermutlich damals untersucht, als du die Lungenembolie hattest.

Vielen Dank für das Sternchen!

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Ich hatte mit fast 25 Jahren eine Thrombose mit Lungenembolie und hatte vorher sehr oft die typische Migräneaura, die in starken Kopfschmerzen endete, wenn ich nicht rechtzeitig 1000mg ASS genommen habe. Ich nehme immer noch Marcumar und seitdem habe ich das so gut wie nie wieder gehabt. Es könnte also einen Zusammenhang geben.

Hab ich zwar noch nie gehört, was aber nicht heißen soll, daß es evtl.keinen Zusammenhang gibt?

Frag  am besten den Arzt danach!

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Mein bester Freund ist vor einem Monat unerwartet verstorben. Er hatte seine übliche Dialyse (die er übrigens zu Hause in Anwesenheit eines Pflegers durchgeführt hat). Bis jetzt konnte trotz Untersuchung keine Todesursache festgestellt werden. Während/nach der Dialyse litt er oft an starkem Bluthochdruck (stärker als sonst) der trotz Medikamente kaum gesenkt werden konnte und er litt an Kopfschmerzen/Migräne. Er hatte 2 Monate vor seinem Tod eine Operation am Arm. Es wurde ein Schand gelegt, damit die Dialyse kürzer und effizienter verlaufen würde. Leider ging es ihm in der Zeit zunehmend schlechter. Trotz Dialyse wurden die Beschwerden nicht besser.

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