Können die Lymphknoten die Halsschlagader Eindrücken, beschädigen ect?

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4 Antworten

Du bist etwas Hypochonder. Ich kenne und habe auch noch nie von einem Fall gelesen, bei dem das passiert und wenn dem so wäre, müssten deine Lymphknoten schon fast platzen. Das würde erstens komisch aussehen und unglaublich schmerzen, also der Lymphknoten. Am besten du gehst mit deinen Schmerzen zum Arzt, aber die Nacht hältst du sicher durch. 

Flash.

Es tut nur unterm Kiefer weh .. da wo die rechte Halsschlagader sitzt .. also kann die nicht gedrückt werden ? Mir ist beim fühlen aufgefallen das meine rechte (da wo ich die Schmerzen habe) Schlagader dicker ist .. als die linke.. sagt das was aus

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@Davidpk

Da passiert gar nichts. Der Körper ist nicht symmetrisch und die Halsschlagader sehr flexibel. Sie kann ausweichen und liegt gleichzeitig zwischen Muskeln recht gestützt. Wenn der Lymphknoten so groß wird, dass er irgendwas wegdrückt, dann merkst du das anders und bist schon längst zum Arzt gegangen.

Flash.

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Hallo David,

Keine Sorge, das passiert nicht!

Erstens liegt die Halsschlagader geschützt in einer Grube zwischen Muskeln, zweitens ist ihre Wand ziemlich fest, drittens kann sie ein bischen ausweichen, viertens drücken schwellende Lymphknoten erst einmal anderes Gewebe weg, als die Halsschlagader, fünftens: Stell Dir vor du legst einen Tennisball (rund wie Lymphknoten) auf einen Gartenschlauch (ähnlich Ader) und versuchst mit der flachen Hand den Schlauch mit dem Ball zuzupressen - der Ball wird immer links oder rechts wegrutschen. Genauso werden ein rundlicher Lymphknoten und die schlauchförmige Ader sich gegenseitig ausweichen.

Der Körper ist extrem clever geplant und konstruiert ;)

Und der Körper ist im Allgemeinen so ausgerichtet, dass er sich selbst heilt und nicht sich selbst zerstört.

Liebe Grüße und alles Gute!

Hourriyah

Nein, das können die Lymphknoten nicht. Du machst dir ganz umsonst Sorgen.


im Halsbereich gibt es einige Lymphknoten. Manche z.B. seitlich am Hals und natürlich auch submandibulär (unter dem Kieferdreieck). Diese können bei lokalen Infektionen anschwellen, weil dort Abwehrzellen ausgebildet werden, die Lymphknoten also dann besonders aktiviert sind. 

Es ist zunächst einmal sicher nicht weiter bedenklich wenn die Lymphknoten anschwellen. Bis zu 1cm Größe gelten sie in etwa noch als normal groß. Man sollte jedoch diese Schwellung beobachten. Wenn sie über Wochen bestehen bleibt und z.B. auch Symptome wie Fieber un Nachtschweiss hinzu kommen sollte man der Sache noch einmal nachgehen. Dies kann beispielsweise mit dem Ultraschall und/oder eine Lymphknotenbiopsie erfolgen.


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