können die Holländer wirklich jemanden auf den Mars schicken, oder

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es wäre auch für die NASA kein Problem eine bemannte Kapsel zum Mars zu schicken. dafür würde die heutige Technik schon ausreichen, denn auch die Mars-Rover sind nicht gerade als 'Buggy' zu bezeichnen. Das sind hochkomplexe und schwere Geräte. Bisher ist eine bemannte Marsmission allerdings noch nicht absehbar, da die Risiken noch zu hoch sind ( Unfallgefahr, Krebsrisiko - bei langem Aufenthalt im Weltall ).

Zu der utopischen Idee der Holländer: Mit dem nötigen Kleingeld und Spezialisten wäre dies sicherlich machbar. Dennoch denke ich, dass diese Idee noch aus ethischen Gründen gestoppt wird, da ein One-Way-Ticket zum Mars moralisch nicht wirklich vertretbar ist. Denn auch wenn jemand heutzutage fest entschlossen ist, dort den Rest seines Lebens zu verbringen, muss er das in zehn Jahren nicht immer noch sein.

Sollte diese Idee dennoch zustande kommen, vermute ich, dass die NASA später eine Kapsel hinterherschickt, um Leute abzuholen, die ihre Meinung vom tristen Leben auf einem anderen Planeten geändert haben.

Die Kapsel dahin zu schicken und wieder zurück zu holen, dauert aber auch zwei Jahre....!

0

Hallo Assanteberg! :)

Ich bin zwar erst 14 Jahre alt, die Leute die mich kennen wissen aber, dass ich mir auch gut eigene Meinungen zu solchen Themen bilden kann!

Ich halte das von dir angesprochene Projekt, das übrigens "MarsOne" genannt wird, für total überflüssig. Die Gründe dafür sind recht trivial, darf es doch nicht verwundern, dass die auszugebenden 500 Milliarden US-Dollar doch recht gut in andere Sachen finanziert werden könnten.

Abgesehen davon, dass es bei MarsOne fernab von wissenschaftlichen Forschungszwecken alleine vom finanziellen her in astronomische Höhen geht, wird doch einmal mehr offensichtlich wie verblödet die heutige Menschheit ist. Bereits nach 2 Wochen fanden sich rund 80 000 Bewerber die wohl vergessen hatten, dass ein Rückflug auf Seiten von MarsOne weder organisiert geschweige denn in Betracht gezogen wurde.

Dass die Teilnehmer so ein Leben lang auf der Rostkugel verbleiben müssen interessiert mich eigentlich recht wenig ich freue mich aber schon auf das Jahr 2023 in dem Betroffene das erste mal zu jaulen haben, dass das Projekt doch nicht so toll war wie versprochen.

Die technischen Mittel sind, um einige sehr lustige Antworten bezüglich des Themas zu korrigieren, größtenteils vorhanden. Hier sollte es also nicht mangeln. Wie gesagt machen mir die Finanzen etwas sorgen!

Sollte die Mission scheitern, was ja gut möglich ist werde ich vor dem Fernher einfach laut lachen. Hierbei gebe ich zu Bedenken, dass ich niemandem den Tod auf dieser Mission wünschen würde!

Fazit: Für mich ist und bleibt MarsOne ein überflüssiges sinnloses Projekt! Eine Unterstützung keinesfalls Wert. Alleine die Vorhaben der kommenden Mission sind übertrieben und als normal denkender nur müde zu belächeln.

LG Pflanzengott! :)

Also, daß mit dem hin wäre schon jetzt kein Problem. Die Russen haben ja eine Jahrzehnte gut erprobte R7. Kapseln haben wir auch genug und wenn man 3 R7 noch mit Proviant hoch schickt, die dann an die Hauptkapsel andocken. Wo wäre das Problem.

Wer schon mal 10 oder 15 Minuten an einer Haltestelle auf den Bus warten mußte und hatte weder Musik noch sonst etwas zur Ablenkung dabei, der weiß, wie sich Monate Lange Weile auf der Fahrt zum Mars anfühlen müßten. Wer schon mal eine Woche wegen Krankheit ans Bett gefesselt war weiß auch, wie frustrierend es ist, nicht mal Spazieren gehen zu können.

Es ist nicht das Problem, jemanden dort hin zu bringen, die Frage ist wie und vor allem wie zurück! Würden alle Bergsteiger nur bis auf den Gipfel Planen, würde es keine Bergsteiger mehr geben. Wichtiger als der Aufstieg ist der Abstieg!

Nicht alles, was nach Aldi oder Penny Manier machbar wäre, macht auch Sinn.

1

Hey, danke für die lange Anwort. Ich glaube eigentlich, dass das ungefähr so ablief:

Diese Leute hatten schon 5 Big Brother (oder mehr) Sendungen hinter sich und merkten, die Zuschauerquoten fallen bei jeder weiteren Folge immer weiter. Da murmelt sich der Marketing-Werbespezi halb im Scherz halb im Traum, ich glaube die Big Brother Masche ist zu abgegrast, um noch Geld zu verdienen. Jahh.. wir haben so ziemllich alles durch, um jetzt noch die Zuschauer vor die Glotzen zu bekommen muessten wir die Kandidaten auf den Mond schicken ... hahaha (alle im Raum lachen). Der andere jo... dann gucken sich beide an... weisste was, lass es uns doch tun als ob! Bis die Ottos merken, dass das Quatsch ist, haben wir sicher ne Menge Sendungen ausgestrahlt, mit Bewerbungen, Vorbereitungen... und damit das noch etwas länger dauert, bis die Sache auffliegt, lass und nicht den Mond als Aufhänger nehmen, sondern den Mars. HAHAHAHA. Da können wir sicher noch weitere 5 Jährchen rausschinden, bevor die Sache ernst wird... Der Andere: So dumm sind nichtmal die BB-Zuschauer. oder? (Alle im Raum lachen) Lass uns noch ein Paar preisgekrönte Fachidis anschreiben, um ihre Unterschtützung zu bekommen, die brauchen ja auch Fördergelder und werden auf den Zug aufspringen. Wenn wir 1000 anschreiben, wird schon einer oder zwei mitmachen. Mit dem rühren wir dann die Werbetrommel! (Beide gehen, keiner lacht mehr im Raum) Die Praktikantin fragt noch hinterher: Ist das nicht illegal? (Keiner anwortet)

Gruss ab

1

Du würdest keinem auf der Mission den Tod wünschen? Die Mission ist doch so ausgelegt, dass alle Beteiligten der Mission sterben müssen, bis diese beendet ist.

So können wir nur hoffen, dass die Mission lange andauert und nicht frühzeitig durch Todesfälle beendet wird, sofern sie denn - und ich glaube mal stark, dass nicht - stattfindet

1
@mcanswer

Du würdest keinem auf der Mission den Tod wünschen?

Ist doch wohl klar! Egal wie stark ich jemanden hasse, jemandem den Tod zu wünschen ist doch wohl das aller letzte. Passt also zur Mission wie ich gerade merke!

Die Mission ist doch so ausgelegt, dass alle Beteiligten der Mission sterben müssen, bis diese beendet ist.

Das kommt noch hinzu, hatte ich vergessen. Sogar Menschenleben stehen hier auf dem Spiel!

Ach und für Abahatchi:

Wer schon mal 10 oder 15 Minuten an einer Haltestelle auf den Bus warten mußte und hatte weder Musik noch sonst etwas zur Ablenkung dabei, der weiß, wie sich Monate Lange Weile auf der Fahrt zum Mars anfühlen müßten.

Ich kenne das nur aus der Schule!

Nicht alles, was nach Aldi oder Penny Manier machbar wäre, macht auch Sinn.

Lustig und gleichzeitig völlig korrekt!

Beste Grüße

Pflanzengott!

0
@Abahatchi

Gelegentlich fährt mal einer vorbei, meine eigentliche Endstelle "Bildung" erreiche ich aber irgendwie nie!

0

Ich würde sagen das ist eher ein technologisches Problem als ein Finanzielles oder mal anders formuliert 6 Milliarden US$ - das verbraten die Griechen in 6 Wochen.

In meinen Augen ist das ziemlich realistisch Know-how kann man kaufen, Missionsteilnehmer bewerben sich zuhauf und bis 2023 kann man sehr viel leisten.

könnte sein, dass diese art know-how unverkäuflich ist (so gut wie)

0
@AssanteBerg

Wer lässt sich schon gerne in die Karten gucken....................da muss man schon selbst forschen oder total outsourcen...............gg......

Daumen hoch!

0
@AssanteBerg

Nein. Das aufwändigste ist von der Erde ins Weltall zu kommen. Und das bieten die ESA, Russen und bald auch die Chinesen und US Privatunternehmen für jeden der es bezahlen kann kommerziell an. Und der Weltraum um den Mars herum auch nicht anders als der um die Erde.

0
@Christkind2012

ja, aber die wollen ja nicht nur um den Mars HERUM... ;-) denn das hätte ich den Holländern in der Tat noch abgekauft.

0
@Christkind2012

Sicher, vorm Treibstoff her ist es natürlich erst einmal am schwierigsten, genug für den Start einzubringen. Die Landung auf einem Planeten mit weniger Größe, Masse und Dichte, braucht da weit weniger Treibstoff. Was aber auch ein nicht zu übersehendes Problem ist, ist die Strahlung. Durch das Erdmagnetfeld waren die Astronauten selbst bis zum Mond vor der Strahlung geschützt, aber viel weiter reicht dieses Magnetfeld auch nicht. Das heißt, dass das Raumschiff für einen Flug zum Mars auch einen entsprechenden Strahlungsschutz haben muss, was wiederum bedeutet, dass man mehr Masse mit sich führt, was wiederum einen größeren Bedarf an Treibstoff insbesondere für den Start erfordert.

0

Es muss eine Gebühr bezahlt werden, die sich nach dem BIP des Landes richtet, aus dem der Bewerber stammt – mindestens 5, höchstens 73 US-Dollar.

Ich vermute, die suchen nur ein paar Dumme, die sich bewerben!

0
@Abahatchi

nun, wenn sich schon 80 000 beworben haben sollen und die mal im Schnitt nur so 50 Euro hingeblätter haben, dann sind das 4 000 000 Euro.

Das hat sich schon einmal gelohnt. Da ist sicher auch noch Geld für einen zweiten Swimmingpool im Garten drin.

1

Lasse mich da einfach mal überraschen. Wird wahrscheinlich nix draus, aber wenn doch, dann wird es der Hammer! Vor allen Dingen, der Oberhammer ist, die kommen ja nicht zurück!

Was möchtest Du wissen?