Können die Gefühle nach der Depression zurück?

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Er sollte auf jeden Fall weiterhin in Psychotherapie gehen & vielleicht auch einen stationären Aufenthalt machen. Wie es um eure Beziehung steht, kann ich nicht genau sagen. Ich weiss auch nicht, was in ihm vorgeht, aber in solchen Situationen bzw. während Krankheiten ist es sehr wichtig Menschen zu haben, die für einen da sind. Ich denke, von meiner Erfahrung her, dass er vielleicht gar nicht möchte, dass du wirklich gehst. Fazit: Lass ihn nicht im Stich, akzeptiere auch seine Entscheidungen.

MfG MiZz

Woher weißt du, dass er in Therapie ist?

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@Haselschnasel

Wenn man an einer Depression leidet, ist es für mich eigentlich klar, dass man in Therapie ist. Ich meine ansonsten würde man ja gegen den ausdrücklichen Rat des Therapeuten verstossen. Ist ähnlich wie: "man hat n gebrochenes Bein, weiss das auch, aber schient bzw. gipst es nicht ein." :D

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Hallo, so etwas kann durch aus möglich sein, es ist normal, dass er sich ambivalent zeigt, hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu Dir und einer großen Hoffnungslosigkeit, wo die Liebe sinnlos wird. Dann geht er auf Distanz und sagt Dir auch,,dass er diese "sinnlose" Liebe nicht will. Er sieht ja auch, wie Du selbst darunter leidest. Es ist auch deutlich schwieriger, jetzt die Beziehung neu aufzubauen. Wenn es nicht besser wird, empfehle ich Dir einen Arzt für Deinen Freund, da er nur helfen kann. Ich wünsche Dir, viel erfolg,

Mit Grüßen

Leon.

Depressiv erkrankte sind emotional durch den Wind. Man liebt den Schmerz und weidet sich darin. Es ist nicht so, dass man das gut findet. Eigentlich wartet man auf jemanden, der einen erlöst, aber wenn ein naher Mensch - wie du - kommt, dann stößt man ihn zurück.

Das ist der Teufelskreis!

Es ist ein Zeichen, dass er immer wieder auf dich zu kommt, dass er sich eigentlich von dir Hilfe wünscht. Auf der anderen Seite will er dich vermutlich nicht mit seinem Gefühlschaos belasten.

Wenn es dir ernst mit ihm ist, dann zeige sehr viel Geduld. Am besten liest du ein Buch über Depressionen, das speziell für Angehörige geschrieben ist.

Ansonsten ist bei Depression professionelle Hilfe dringend erforderlich. Alleine kommt man aus dem Teufelskreis kaum raus. Also Hausarzt aufsuchen und Diagnose einholen. Da ich selbst auch depressiv erkrankt war, empfehle ich, eine stationäre Therapie (Dauer ca. 5-6 Wochen) zu beginnen. Dort wird man dann wieder eingenordet, dass man beginnen kann, sein Leben wieder zu sortieren.

Wichtig dabei ist, dass der Betroffene diesen Schritt auch wirklich gehen will!

Schau dich mal hier um: https://www.median-kliniken.de/de/median-zentrum-fuer-verhaltensmedizin-bad-pyrmont-klinik-fuer-psychosomatik/

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

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