Können die Eltern einen Minderjährigen in eine..?

7 Antworten

Hallo Minecraft,

Also wenn ein Kind Angst hat in die Schule zu gehen, und es nicht möglich ist, das Kind dazu zu bewegen, in die Schule zu gehen, ist es sinnvioll heruaszufinden, warum denn das so ist. Und wenn es dazu notwendig ist, das Kind besser kennenzulernen, kann es zu diesem Zweck in die Psychiatrie eingewiesen werden. Das mach durchaus Sinn und ist nachvollziehbar.

Nur ist die Psychiatrie halt nicht so, wie in den Filmen meist dargestellt wird, da laufen die Patienten nicht mit weißen Nachthemden den ganzen Tag herum und machen nur sinnloses Zeug. Es geht nämlich darum, die Patienten kennenzulernen, und da werden die Patienten halt nicht in der geschlossenen Abteilung geparkt und weggesperrt. Das mag auf einige Therapieresistente Mörder und Vergewaltiger zutreffen, aber ganz sicher nicht auf die Masse der Psychiatriepatienten, wir leben im 21 Jahrhundert, und da ist im 20. Jahrhundert in der Psychiatrie viel passiert, Berne, Watzlawick und vielen Anderen sei Dank.

Bei so einem Aufenthalt eines Jugendlichen in der Psychiatrie ist es nicht ungewöhnlich, dass auch die Eltern lernen müssen und ihr Verhalten gegenüber dem Jugendlichen verändern müssen, das kann auch die Schule betreffen. Es kann sein, dass die Schule ein Mobbing abstellen muss usw.. So ein Aufenthalt in der Psychiatrie ist für einen Jugendlichen mit Sicherheit unangenehm, aber wenn sich die Umgebung ändern muss, und wahrscheinlich auch der Jugendliche, dann ist er für alle Beteiligten hilfreich.

LG

ein Arzt kann das einem Gericht empfehlen und Eltern können den Arzt darum bitten. Ein Gericht kann dann die geschlossene Unterbringung anweisen. Allerdings wird kein Arzt wegen Schulverweigerung ein Gericht anfragen.

Allerdings können deine Eltern das Jugendamt einschalten und die können sehr unangenehm werden. Je nachdem wie lange du dich weigerst können die das Gericht einschalten und dann wird, wenn alles andere scheitert, die geschlossene Jugendhilfe beantragt.

Schule ist nun mal Pflicht und der musst du nachkommen. Tust du das nicht kann das Jugendamt wirklich sehr viele Maßnahmen einleiten.

Die Eltern können niemanden einweisen.

Das kann nur ein Arzt. Und ja, er kann, wenn er es für sinnvoll hält. Der reine Wille der Eltern zählt dabei genauso wenig wie der Wille des Jugendlichen.

Sondern nur das KIndeswohl. Und wenn der Arzt, Psychiater einen Klinikaufenthalt für nötig hält und die Eltern das unterstützen, wird das Kind in die klinik kommen.

Gegen den willen in Psychiatrie (Tagesklinik) als Minderjähiger, was tun?

Ja, eine ähnliche frage stellte ich bereits aber trotzdem:

Ich weiß nicht was ich tun soll; nachdem ich durch stress mit meinen Eltern mit gewalt in die Tagesklinik "geschafft" wurde, bin ich in folge extremer Wut abgehauen. Aus schlechten gewissen und keine möglichkeit irgendwo sicher unterzukommen bin ich abends wieder nach Hause gekommen. Auch das ging nicht gut aus, und wurd über Nacht in die Geschlossene "gesperrt". 

Jetzt bin ich wieder gegen meinen willen in der Tagesklinik und hab aufgehört mich noch irgendwie dagegen auszusprechen, hat ja doch keinen sinn. 

Ich weiß nicht was ich da soll und wieso ich dahin soll, aber der druck meiner Eltern und die tatsache gegen meinen Willen in einer Psychiatrie festgehalten zu werden belasten mich extrem. Zudem befürchte ich, das ich da nicht so schell von weg komme, oder gar in die Geschlossene wenn ich noch irgendetwas falsches mache. 

Das meine Eltern mich da gegen meinen Willen hinschicken können ist mir klar, aber gibt es irgendeine Stelle, bei der ich mich melden kann um darüber reden zu können UND vielleicht auch da raus zu kommen? 

Danke euch. 

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