Können die Eltern einen Minderjährigen in eine..?

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7 Antworten

Die Eltern können niemanden einweisen.

Das kann nur ein Arzt. Und ja, er kann, wenn er es für sinnvoll hält. Der reine Wille der Eltern zählt dabei genauso wenig wie der Wille des Jugendlichen.

Sondern nur das KIndeswohl. Und wenn der Arzt, Psychiater einen Klinikaufenthalt für nötig hält und die Eltern das unterstützen, wird das Kind in die klinik kommen.

Einweisen kann nur ein Arzt.

Das ist theoretisch auch gegen den Willen eines Jugendlichen möglich. Allerdings kann es sein, dass du schnell wieder aus der KJP fliegst, sobald sie merken, dass du nicht mitarbeitest.

ein Arzt kann das einem Gericht empfehlen und Eltern können den Arzt darum bitten. Ein Gericht kann dann die geschlossene Unterbringung anweisen. Allerdings wird kein Arzt wegen Schulverweigerung ein Gericht anfragen.

Allerdings können deine Eltern das Jugendamt einschalten und die können sehr unangenehm werden. Je nachdem wie lange du dich weigerst können die das Gericht einschalten und dann wird, wenn alles andere scheitert, die geschlossene Jugendhilfe beantragt.

Schule ist nun mal Pflicht und der musst du nachkommen. Tust du das nicht kann das Jugendamt wirklich sehr viele Maßnahmen einleiten.

Hallo Minecraft,

Also wenn ein Kind Angst hat in die Schule zu gehen, und es nicht möglich ist, das Kind dazu zu bewegen, in die Schule zu gehen, ist es sinnvioll heruaszufinden, warum denn das so ist. Und wenn es dazu notwendig ist, das Kind besser kennenzulernen, kann es zu diesem Zweck in die Psychiatrie eingewiesen werden. Das mach durchaus Sinn und ist nachvollziehbar.

Nur ist die Psychiatrie halt nicht so, wie in den Filmen meist dargestellt wird, da laufen die Patienten nicht mit weißen Nachthemden den ganzen Tag herum und machen nur sinnloses Zeug. Es geht nämlich darum, die Patienten kennenzulernen, und da werden die Patienten halt nicht in der geschlossenen Abteilung geparkt und weggesperrt. Das mag auf einige Therapieresistente Mörder und Vergewaltiger zutreffen, aber ganz sicher nicht auf die Masse der Psychiatriepatienten, wir leben im 21 Jahrhundert, und da ist im 20. Jahrhundert in der Psychiatrie viel passiert, Berne, Watzlawick und vielen Anderen sei Dank.

Bei so einem Aufenthalt eines Jugendlichen in der Psychiatrie ist es nicht ungewöhnlich, dass auch die Eltern lernen müssen und ihr Verhalten gegenüber dem Jugendlichen verändern müssen, das kann auch die Schule betreffen. Es kann sein, dass die Schule ein Mobbing abstellen muss usw.. So ein Aufenthalt in der Psychiatrie ist für einen Jugendlichen mit Sicherheit unangenehm, aber wenn sich die Umgebung ändern muss, und wahrscheinlich auch der Jugendliche, dann ist er für alle Beteiligten hilfreich.

LG

Die Eltern können gar niemanden einweisen, das kann nur ein Psychologe, bzw ein Gericht. Die Eltern können das beantragen, mehr aber nicht,.

Aber schon mal gar nicht wegen "Schulangst".

Ein Psychologe, oder eher psych.Psychotherapeut, weist niemanden ein. Er kann das empfehlen, aber die Einweisung kann nur ein Arzt vornehmen. (Oder ein Gericht).

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Ja, ist logisch, ABER Eltern können das in die Wege leiten, glaub mal, ich habe einige Jugendliche kennengelernt, die gehen ihren Willen OHNE richterlichen Beschluss in der Klinik waren, ich rede da aus Erfahrung 😊

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Nein, sofern Du keine Gefahr für Dich selbst darstellst, beispielsweise stark suizidgefährdet bist, kann keine Zwangseinweisung vorgenommen werden.

Grüße.

Wir reden hier vermutlich von Minderjährigen. Und wenn der Arzt einweist und die Eltern dahinter stehen, wird eingewiesen.

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@Dahika

na und dann ist der Jugendliche in der offenen Station und spaziert einfach wieder raus. Genau deshalb wird keine KJP Jugendliche aufnehmen die deutlich machen das sie das nicht wollen.

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@Dahika

Eine Zwangseinweisung bedarf allerdings einem richterlichen Beschluss.

Sofern Lebensgefahr besteht, darf eine Zwangseinweisung auch vorerst ohne Richter vorgenommen werden - diese wird aber richterlich in der Regel von maximal 24 Stunden entweder bestätigt oder aufgehoben.

So einfach wie man es sich vorstellt, ist eine Zwangseinweisung eben doch nicht - weder für den behandelnden Arzt, noch für den Patienten. Für Erwachsene, inwieweit das für Minderjährige gilt, weiß ich aber leider nicht. Aber größtenteils sollte das gleich sein.

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@Willibergi

Eine Zwangseinweisung wäre gegen den Willen der Eltern, da die Eltern bei Minderjährigen das Aufenthaltbestimmungsrecht haben, genügt ihre Zustimmung bei Empfehlung des Arztes.

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Können sie... Sie haben das Aufenthaltsbestimmungrecht und können dich einweisen lassen... Dafür musst du nicht zustimmen und dafür brauchen sie auch keinen richterlichen Beschluss

einweisen lassen. Aber ob eingewiesen wird, entscheidet der Arzt. Nicht die Eltern.

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Richtig, da habe ich auch nichts anderes behauptet 😊

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@marla80

War aber nicht die Frage, so wie Du das formulierst, ist es schwer verständlich.

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