Können Depressionen 'zurückkehren'?

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9 Antworten

Klar - Depressionen sind schließlich nichts anderes als eine gestörte Biochemie im Gehirn welche insbesondere durch den Stresslevel wie z.B. Leistungsdruck, Überforderung oder emotional belastende Situationen beeinflusst wird. Da es sich bei Stress neben Alkohol und Koffein um den größten "Magnesiumräuber" handelt und Magnesium im Energie-und Gehirnstoffwechsel an der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt ist muss man sich nicht wundern wenn Depressionen, Psychosen oder andere psychische Störungen z.B. zu den Mg-Mangel-Symptomen gehören.

http://www.dr-neidert.de/index.php/biomed/304-magnesiummangel-symptome-und-ursachen

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Ja, Depressionen können zurückkehren. In diesem Falle spricht man von einer "rezidivierenden Depression". Es ist die häufigste Form der Depression, über 50% aller Depressionen sind rezidivierend (also wiederkehrend).

Grundsätzlich gibt es gemäss internationalem Diagnoseverzeichnis ICD-10 folgende Depressionstypen:

  • Depressive Episode. Der Patient ist gesund, wird krank und anschliessend wieder gesund.
  • Rezidivierende Depression. Der Patient ist gesund, wird krank, wieder gesund, erneut krank usw.
  • Bipolare Störung I und II. Die Depression wechselt sich ab mit übernatürlichen euphorischen Phasen (Manie/Hypomanie).
  • Psychotische Depression. Eine sehr schwere Form der Depression, welche äusserst selten ist. Zu einer schweren Depression kommen noch psychotische Anzeichen wie Versündigungs- und/oder Verarmungswahn hinzu. Psychotische Depressionen können einmalig (Episode) oder rezidivierend (wiederkehrend) auftreten.
  • Dysthymie (chronische Depression). Der Patient ist dauerhaft krank. Meist verläuft diese Form der Depression auf leichtem Level mit gelegentlichen Tiefschlägen.

Wie bereits erwähnt ist die rezidivierende Depression mit über 50% die häufigste Form der Erkrankung. Es ist also sehr gut möglich, dass Depressionen zurückkehren.

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Ja, aufjedenfall.
Aber es ist generell schwer eine Depression ganz wegzubekommen. Ich bin jetzt seit 5 Jahren depressiv,hatte in dieser Zeit aber auch mal meine guten Monate, dennoch kam sie immer wieder "zurück". Aber wie gesagt, die vollständig loszuwerden ist eben auch schwierig.

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Ja, Depressionen können leider wiederkehrend sein (wie auch bei mir).

Das muss aber nicht immer so sein.                                                                     Wer sozusagen mit seiner SEELE wieder im Reinen ist und vorher schonungslos mit sich selbst richtig "aufgeräumt" hat und wirklich demnach weiter auch lebt, dessen SEELE kann evtl. nun seine wiederkehrenden "Hilferufe" - was diese wiederkehrenden depressiven Symptome eben darstellt - auch einstellen.                                                                     D.h. man wäre sozusagen von "innen heraus" auf natürlichem Wege seelisch geheilt !

Leider ist der seelische Schaden bei vielen Menschen schon zu weit fortgeschritten für eine grundlegend spürbare, durchgreifende Heilung.          

Hier sind passive wirklich entlastende Maßnahmen (z.B. eine Frühberentung) oftmals viel sinnvoller als einige aktive unnütze Hilfsmaßnahmen !                      Hierzu zählt auch die sehr fragwürdige "Kognitive Verhaltens-Therapie".                     Diese "KVT" kann in einem chronifizierten Krankheitsstadium nur ziemlich unnütze, oberschlaue Phrasen als Hilfe anbieten, welche zudem in einigen ihrer Grundaussagen im Vergleich zur Praxis sogar völligst daneben liegt.

Letzteres aber nur mal so am Rande....





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Ja klar. Eine Depressionen tritt Phasen weise auf. Die abstände können sich verkleinern Aber auch vergrößern. Bis zu Jahren...

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Ja klar. Manche haben ihr Leben lang damit zu kämpfen. Es gibt eben Tage da läuft es nicht gut und dann kommt alles wieder hoch.

Wirklich 100% weg von einer Depression kommt man schwer. Dazu brauch man nicht nur einen guten Therapeuten sondern muss sich auch selbst Gewohnheiten aneignen die einen zu einem besseren Leben bringen.

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Ja leider schon.

Menschen, die einmal Depressionen hatten haben ein weitaus höheres Risiko wieder an einer Depression zu erkranken.

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Ja, durchaus. Aber muss nicht so sein

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Kurz und knapp: Ja. Deswegen sollte man sich eine Therapie suchen, die hilft und dann den Psychologen auch mit beurteilen lassen, wann die Therapie geglückt ist. Therapie ist übrigens fast schon Plficht. Erstmal hat derjenige meist Ahnung, wovon er redet und außerdem geben die meisten Ärzte heute ohne begleitende Verhaltens- oder Gesprächstherapie auch keine Medikamente bzw. die entsprechenden Rezepte raus.

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