Können Depressionen mit med. Apparaten festgestellt, gemessen werden z.B. Blutwerte, Hirnströme EEG?

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Ich hatte man einen Psyschologen gefragt, ob man das feststellen koennen, weil er bei mir ein EEG gemacht hatte. Er sagte das koennte man mit Maschinen nicht feststellen, ob man depressiv sei,.

Durch gezielte Fragen kann der Facharzt feststellen, ob man Depressiv ist oder nicht. Das geht nur, wenn man einen Fragebogen ausfuellt, sich mit dem Arzt unterhaelt.

Wenn die Botenstoffe fehlen, dann kann man das leicht feststellen, indem der Arzt das geeignete Medikament verschreibt und nach 4 bis 6 Wochen, kann er beim naechsten Termin feststellen mithilfe eines Gespraeches ob es einem besser geht oder nicht. Das ist die einzige Moeglichkeit, das festzustellen.

da hast du eine sehr vereinfachte Vorstellung von der Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche. Nein, auf dem Weg ist eine Depression nicht nachweisbar!

Was hat der Befund des EEG zu bedeuten?

Hallo,

vor kurzem habe ich einen Psychiater aufgesucht, weil ich einen Eigenverdacht auf ADS hatte. Seit meiner Kindheit habe ich motorische Probleme, zeige vielfach verlangsamte Reaktionen sowie eine langsame Auffassungsgabe, leide unter Konzentrationsschwäche und mangelnder Belastbarkeit. Ich war auch immer emotional entwicklungsverzögert.

Der Psychiater meinte aber, ich solle erst mal versuchen, meine Depressionen in den Griff zu bekommen bevor er sich bei mir mit der Möglichkeit von ADS beschäftigt. Es wurde aber ein EEG gemacht, von dem ich heute den Befund erhielt. Der Befund lautet:

Schnelles Alpha EEG mit unspezifischen Auffälligkeiten wie gelegentliche Rhythmusveränderungen in den Theta-Wellen Bereich hinein, und ubiquitär verteilte Theta-Wellen unterschiedlicher Frequenz. Es findet sich kein Herdbefund, keine epilepsiekorrelierte Potenziale. Das EEG kann als Hinweis auf eine frühe Hirnschädigung verstanden werden.

Er gab mir den Befund mit der Aussage, meine Probleme könnten seit Geburt bestehen. Zur näheren Abklärung könnte ich ein MRT in einer Uniklinik machen lassen.

Mich verunsichert "frühe Hirnschädigung". Bedeutet das jetzt, dass ich einen leichten geistigen Schaden habe?

LG Myamara

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Depressionen verstärkt nach L-Thyroxin?

Ich habe seit fünf Jahren Depressionen und habe Selbstmordgedanken, kann mich aber nicht behandeln lassen, weil meine Eltern mir nicht glauben und denken ich spinne einfach. Depressionen sind aber über die Jahre schlimmer und richtig fies geworden. Seit August 2015 muss ich 25mg Levothyroxin nehmen, weil meine Mam iwie auf die Idee gekommen ist, die SD-Werte checken zu lassen - waren fast 7. Anfangs die ganze Umstellung usw aber dann habe ich bemerkt, dass meine Depressionen noch stärker geworden sind, habe aber bloß gedacht, dass das wahrscheinlich bloß ich bin. Bin im Internet dann darauf gestoßen, dass L-Thyroxin als inoffizielle Nebenwirkungen Depressionen hervorruft, aber in meinem Fall haben die sich verstärkt. Kann es an den Tabletten liegen oder bin ich einfach schon ein zu emotionales Wrack? Übrigens, ich hab nen Führerschein aber kein Auto, hätte theoretisch selber zum Arzt fahren können, aber da würde mir mein Kumpel seinen Bus eher anvertrauen als Mam mir ihr Auto. Wird also nix.

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Alkohol wirkungslos bei Depression?

Leider konnten mir die so genannten Fachleute, also Psychiater dieses Phänomen bislang noch nicht enträtseln.Die Meinungen zum Thema Alkohol und Depression gehen ja weit auseinander. Bei den einen wirkt Alkohol sofort depressionsverstärkend und auch am nächsten Tag, bei den anderen wirkt dagegen nichts anderes antideppresiv als Alkohol.Meinen Fall habe ich bis jetzt noch nicht gefunden: Bei mir wirkt Alkohol weder schlecht noch gut auf Die Depression, sondern gar nicht.D.h. es entfaltet sich keinerlei Rauschgefühl, keine Heiterkeit, keine Euphorie, keine Gelassenheit, keine Entspannung, keine Redseligkeit, kein Anstieg des Selbstvertrauens, keine Ausfallerscheinungen wie Lallen, doppeltes Sehen, schwankender Gang, einfach gar nichts.Es ist mir also durchaus möglich, eine Flasche Whisky, Gin oder Wodka zu konsumieren, ohne das geringste Gefühl einer Rauschentwicklung zu verspüren.Ich weiß natürlich, was jetzt kommt, da ich bereits absoluter Alki sei, wäre ich so weit an den Stoff gewohnt, dass ich eben 2 Flaschen Hochprozentiges konsumieren müsste, um einen Rausch zu verspüren.Eben nicht.Ich hatte einmal in meiner Jugend eine ziemlich intensive Saufphase, die in etwa 4 bis 5 Jahre anhielt. Dann trank ich jedoch 9 bis 10 Jahre lang keinen Tropfen.Die Depression entwickelte sich also in der Zeit der Abstinenz. Es trat also das Gegenteil von dem ein, was mir der Arzt damals prophezeit hatte, dass ich mich durch ein Leben ohne Alkohol sowohl körperlich wie psychisch besser fühlen würde, das wäre sozusagen unausweichlich. Das genaue Gegenteil trat wie gesagt ein.Irgend wann probierte ich dann wieder über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren gelegentlich, aber dann durchaus in ordentlichen Mengen, Alkohol aus. Aber wie oben bereits gesagt: ein Rauschzustand stellte sich nicht mehr ein, und zwar ganz unabhängig von der eingenommenen Menge.Würde ich tatsächlich einmal extrem viel drinken, würde mir schlecht werden und ich müsste mich übergeben, ich hätte eine mittelprächtige Alkoholvergiftung. Aber eben ohne zuvor oder dabei irgend einen Grad der Besoffenheit durchlaufen zu haben.Ich stehe tatsächlich nach wie vor vor einem Rätsel.Die einzige logische Erklärung wäre eigentlich diejenige, dass die Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin, GABA usw., die durch den Alkoholkonsum ausgeschüttet werden und die bei einem normalen Trinker eben dieses Gefühl der Entspannung, Erleichterung, gehobenen Stimmung usw. bewirken, bei einem Depressiven eben nicht oder nur gering produziert werden. Aber wie gesagt, es handelt sich hierbei um eine laienhafte Hypothese. Von den Fachleuten wurde diese bislang durch die Bank für nicht wahrscheinlich gehalten.

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Gibt es Depressionen überhaupt?

Ich finde was meine Mutter heut zu mir gesagt hat stimmt. Ich habe sie gefragt was sie von Depressionen denkt. Sie meinte: Ich weiss nicht was ich von 'Depressionen' halten soll. Ich denke nicht, das es sowas wie eine Krankheit ist. Depressionen gibt es nicht. Es gibt eine Schiene, die von der Gesellschaft vorgegeben ist. Und wer rechts oder links daneben ist, ist ist eben hyperaktiv oder depressiv. Aber das stimmt nicht. Ich denke nicht das es Krankheiten sind. 'Symptome' von 'Depressionen' sind einfach nur Charaktereigenschaften. Ich mein, eine Krankheit kann man bekommen. Depressionen kann man sich einreden. Mit Antidepressiva zB. lähmt es nur die Gefühle. Manche sind eben sensibler. Aber depressionen gibt es nicht. Manche sind einfach so. Aber Kliniken, psychologen und Antidepressiva sind bestätigungsmittel. Bestätigungsmittel dafür, dass man ja ganz arm dran ist und unbedingt Mitleid brauch, weil man es ja so schwer hat. Man muss damit umgehen. I wann bekommt man noch iwelche Krankheiten vorgegaukelt warum man schlecht in der Schule ist oder sonst was. Die Menschen mit 'Depressionen' sind einfach nur ganz normale Menschen, und das sind eben deren Charaktereigenschaften. Wer sagt denn was depressionen sind? Man redet sich depressionen ein, weil die Gesellschaft schwächeren Menschen einen Grund geben will, muss, kann, wie auch immer. Mehr ist das nicht. Und die Menschen mit diesen Charaktereigenschaften sagen sie haben 'depressionen', weil sie Bestätigung, Mitleid und Aufmerksamkeit wollen und fertig. Auch wenn sie das selbst vielleicht nicht einmal bemerken ist es tief im inneren einfach auf irgendeine Art so.

Ich selbst, weiss nicht mehr was ich von Depressionen halten soll. Mir wurde selbst immer gesagt ich habe Depressionen, so habe ich mich auch gefühlt, aber das mit den Charaktereigenschaften klingt für mich irgendwie logisch.. Und ich denke man muss einfach mit seinem Charakter umgehen können, anstatt sich Antidepressiva verschreiben zu lassen oder in Kliniken zu gehen. Außer in den Kliniken lernt man wie man damit umzugehen hat, dann wäre es gut. Ich war noch nie in einer Klinik. Aber es kann sein das ich vllt im Laufe des nächsten Jahres noch muss, aber das werde ich ja sehen..

Ja.. Meine Frage ist jetzt was ihr von Depressionen haltet oder ob ihr denkt das es sie gibt oder es wirklich nur diese Charaktereigenschaften sind (zB.sensibel)

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