Können Autos durch Radioaktivität kaputtgehen?

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8 Antworten

Das sind halbwahrheiten.

Fakt ist, da ist ein Hubschrauber abgestürzt. Aber nicht wegen der Radioaktivität, die haben den nicht mehr gewartet und im Dauereinsatz betrieben. Auf jede Flugstunde kommt eine Stunde Wartung am Boden. Die sind aber ununterbrochen geflogen, haben nur zwischendurch aufgetankt und VIELLEICHT Öl nachgefüllt. Dadurch ist ein verschleißteil nicht rechtzeitig gewechselt worden und ging kaputt. Das kann man sich vorstellen als wenn man einen VW Golf nimmt und damit ununterbrochen rum fährt und immer nur auftankt. Man muss alls 15,000 km zur Inspektion um verschleißteile zu wechseln. Macht man das nicht, bleibt das Ding nach spätestens 100,000 Kilometern stehen. Der Unterschied ist dass ein Hubschrauber nicht einfach so stehen bleibt, der fällt dan runter!

Was der Lehrer wahrscheinlich meint ist dass die Arbeiter per Hand ran mussten weil die Ferngesteuerten Roboter versagten. Auf dem Dach war die Strahlung extrem weil viele Radioaktive Trümmer drauf lagen. Die mussten aber zum errichten des Sarkopharges entfernt werden. Dazu hatten die Ferngesteuerte Roboter, kleine Planierraupen die aus sicherer Entfernung fern gesteuert wurden. Die Strahlung hat die Fernsteuerung gestört. Normalerweise werden Transistoren durch Ströme gesteuert. Man kann die aber auch durch Strahlung steuern was man bei Lichtschranken mit Licht-Strahlung macht. Wirkt zu viel Beta-Strahlung auf einen Transistor, so kann der anfangen zu leiten, so wie es ein Fototransistor macht wenn Licht drauf fällt. Dadurch sind die Roboter immer wieder außer Kontrolle geraten und einer sogar vom Dach gestürzt weil der sich nicht mehr per Fernsteuerung anhalten ließ.

Den ganzen manuell bedienten Fahrzeugen macht die Strahlung überhaupt nichts aus, daher wurden statt Fernbedienungen Menschen zum steuern dieser Maschinen eingesetzt die dann tödlich verstrahlt wurden. Die normalen manuell zu bedienenden Maschinen waren im Gegensatz zu den speziellen kleinen Robotern zu schwer um die auf dem Dach einzusetzen, daher mussten dann Menschen mit Schaufeln ran!

Alle Fahrzeuge funktionierten noch wunderbar, waren aber zu stark kontaminiert um die weiter benutzen zu können, die Fahrer würden ebenfalls kontaminiert bzw. tödlich verstrahlt. Das ist der Grund warum da hunderte Fahrzeuge im Sperrgebiet vor sich hin rosten. Die meisten würden sogar heute noch funktionieren, sind aber immer noch verstrahlt.

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Kommentar von Marocmo
23.06.2011, 17:45

Ich denke mal das ist die beste Antwort.

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Durch hohe Dosen ionisierender Strahlung können durchaus elektronische Bauteile, wie sie auch in Fahrzeugen eingebaut sind, in ihrer Funktion gestört werden. Z.b. besteht Beta-Strahlung aus Elektronen.

Ob die in Tschernobyl rumstehenden Fahrzeuge nun durch Störung der elektronischen Bauteile oder schlicht durch Verstrahlung unbenutzbar waren, ist mir nicht im Detail bekannt (in den letzten Jahrzehnten wurde immer mehr Elektronik in die Fahrzeuge eingebaut).

Sehr hochentwickelte Elektronik ist jedenfalls -sofern nicht extra "gehärtet" durchaus durch Elektronen- und Photonenstrahlung (zer)störbar, wie auch z.b. durch Tests mit Herzschrittmachern nachgewiesen werden konnte.

Alles auch abhängig von der Energie und der Dosis der auftretenden Strahlung.

Kunststoffe z.b. verspröden teilweise sehr schnell, wenn sie höherer Dosis ionisierender Strahlung ausgesetzt sind. Auch das kann technische Einrichtungen zerstören (z.b. spröde Isolation...) wenn sie nicht dafür ausgelegt sind.

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Mhh... also ob das bei Tschernobyl auch schon so weit war weiß ich nicht aber heute hat jedes auto ja auch schon microchips für die steuerung und kontrolle wie z.b. Tankanzeige. Auf der ISS der Internationalen Raumstation setzen die, so hab ich gehört, auch noch alte Thinkpads ein und kaufen die gebraucht weil die neue chip strukturbreite in diesem nanometer bereich der kosmischen strahlung einfach nicht standhält und den dienst versagt. Auf jedenfall könnte elektronik oder kleinteile von der Radioaktivität einfach beschädigt worden sein.

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Der Lehrer hat Recht, die konnten auch keine ferngesteuerte Maschinen wie es das Militär hat, einsetzen. Denn die Strahlung hat die Teile in kürzester Zeit klein bekommen.

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Kommentar von Yo8man
23.06.2011, 14:20

das hab ich auch gedacht, weil in die reaktoren, haben sie mal bei fukushima einen roboter reingeschickt, der auch den geist aufgegeben hat...

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Dein Lehrer ist vermutlich nicht von der technischen Fraktion. Die eigentlich Radioaktivität macht dem Auto nichts. Im Gegenteil: In Tschernobyl ausgeschlachtete LKW- und Autoscootermotoren wurden über die ganze Welt verkauft - und längst nicht immer nur als Schrott.

Beim Zünden von Atombomben reagiert allerdings sämtliche Elektronik auf den EMP, den sogenannten Elektromagnetischen Puls. Meines Wissens tritt der aber nicht auf, wenn radioaktives Material vor sich hinstrahlt.

http://plapparazzi.de/2011/03/tschernobyl-2006

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ich denke nein...

Radioaktivität dringt in das Metall ein und bleibt dort sitzen. Das Metall ist also Radioaktiv verseucht, ich bezweifle aber das ein Auto dadurch den Geist aufgibt....

Sonst hätten die Maschinen, die bei tschernobyl gearbeitet hatten, auch den geist aufgegeben

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Ja es ist möglich. Ich glaub die Wegschüpper waren schon so verstrahlt, das die nicht mehr wussten wie das Auto anspringt. Was labert dein Lehrer haha. Also sowas hab ich ja noch nie gehört. Auto sind empflindlich gegen Radioaktivität??? Was soll denn die Radioaktivität machen??? Das Auto bekommt Sprit, Sprit wird verbrannt und die Abgase ausgestoßen. Und alles mit Metallummantelung. Und jetzt was soll daran deswegen kaputt gehen.

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Kommentar von Marocmo
23.06.2011, 14:26

Obwohl wenn ich so nachdenke vielleicht hat es was mit der Batterie zu tun. Aber .... nääää. Ich glaub dein Lehrer labert Mist.

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radioaktive strahlung zersetzt moleküle. rest = selbst denken.

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