Können auch Übergewichtige Menschen magersüchtig sein (beziehungsweise werden)?

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7 Antworten

Gewicht ist eigentlich egal, es ist nur ein Resultat der Krankheit! Die Krankheit ist psychisch !! Daher BEGINNT UND ENDET sie im KOPF

Kuhdung! Es gibt keine Magersucht bei BMI über 17. Ist so definiert.

Man kann auch behaupten, Israel Kamakawiwoʻole sei verhungert. Alles eine Frage der Definition. Wenn man aber nicht ein wenig einfältig wirken möchte, sollte man die anerkannten Definitionen anerkennen. 

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Vom Prinzip her, ja! Auch Übergewichtige können an Anorexie erkrankt sein da es eine psychische Krankheit ist. Diagnostiziert bekommt so ein erkrankter allerdings nicht da Untergewicht ein Kriterium für die Diagnose ist.

Trotzdem sollte sich in psychischer Behandlung darum gekümmert werden da dies nach einiger Zeit gefährlich wird

Naja, wenn er immer mehr abnimmt, könnte er es schon diagnostiziert bekommen. Danke für diene Antwort!

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@FeIix16

Ja das is klar. Aber dann ist er ja auch nicht mehr Übergewichtig und das war ja die Frage

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Kuhdung!

DAS ist Magersucht:

Durch zu geringe Energiezufuhr ist das Körpergewicht unter dem für das jeweilige Geschlecht, Alter, die Entwicklung und dem Gesundheitszustand zu erwartenden Gewicht.Hinter dem niedrigen Körpergewicht steht die Angst vor einer Gewichtszunahme und der Vorstellung dick zu werden.Die Betroffenen haben eine Körperschemastörung sowie eine Störung in der Wahrnehmung ihres geringen Körpergewichts.

Zur Beurteilung des niedrigen Körpergewichts wird der Body-Mass-Index herangezogen und das Ausmaß der Anorexia nervosa eingeteilt in:

mild BMI ≥ 17

gemäßigt BMI 16-16.99

schwer BMI 15-15.99

extrem BMI <15

Im DSM V wird zwischen einer Vollform, bei der alle Kriterien erfüllt sind, und einer partiellen Form unterschieden, bei der nicht alle Kriterien auftreten.

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Die ICD-10 Diagnosekriterien für Anorexia nervosa sind: 

  • Tatsächliches Körpergewicht mindestens 15 % unter dem zu erwartenden Gewicht oder Body-Mass-Index von 17,5 oder weniger (bei Erwachsenen) 
  • Der Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt durch Vermeidung von energiereicher Nahrung und zusätzlich mindestens eine der folgenden Möglichkeiten: selbstinduziertes Erbrechen; selbstinduziertes Abführen; übertriebene körperliche Aktivität; Gebrauch von Appetitzüglern und/oder Diuretika 
  • Körperschemastörung in Form einer spezifischen psychischen Störung 
  • Endokrine Störungen, bei Frauen manifestiert als Amenorrhoe, bei Männern als Libido- und Potenzverlust 
  • Bei Beginn der Erkrankung vor der Pubertät ist die Abfolge der pubertären Entwicklung gestört (Wachstumsstopp, fehlende Brustentwicklung) 

(siehe auch DSM-V) 

Um Magersucht diagnostizieren zu können, müssen alle Kriterien erfüllt sein. 

Daraus folgt, dass ein Übergewichtiger (noch) nicht magersüchtig sein kann. Eine andere Essstörung kann aber vorliegen.

Von den Fakten her ist dein Antwort gut, aber die Schlußfolgerung, die du gezogen hast ist falsch.
Hast du beim ersten Punkt, das "oder" überlesen?

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@thorsengel

Welches "oder" meinst du? 

"Tatsächliches Körpergewicht mindestens 15 % unter dem zu erwartenden Gewicht oder Body-Mass-Index von 17,5 oder weniger (bei Erwachsenen)" 

Ich gehe davon aus, dass du das erste (markierte) meinst. Das Fragment "Body-Mass-Index von 17,5 oder weniger (bei Erwachsenen)" gehört zusammen. Ein Gewicht, das zu 15% unter dem zu erwartenden Gewicht liegt, also der unteren Grenze des Normalgewichts, gilt für Kinder und Jugendliche für die die Grenzen des BMIs noch nicht gelten. Aber selbst wenn man das auf Erwachsene anwenden würde, käme etwa dasselbe heraus: 

Gehen wir von einer 1,65m großen Frau aus. Ihr Normalgewicht liegt gerundet zwischen 52kg und 66kg. Ein BMI von 17,5 entspräche bei ihr etwa einem Gewicht von 47kg. Das Gewicht, das 15% unter der unteren Gewichtsgrenze des Normalgewichts liegt, liegt bei 44,8kg.  

Ein Unterschied von etwa 2-3kg, je nachdem welche Größe man wählt. Dieser Unterschied lässt sich auch mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erklären.

Meine Antwort ist somit vollkommen richtig ;)

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Nö, per Definition kann man erst ab BMI 17 abwärts magersüchtig sein und in Deinem Beispiel stünde ja der Beweis aus, dass der "Patient" von da an weitermacht.

Natürlich kann jemand, der mal adipös war, magersüchtig werden. Das ist ja wohl trivial. Aber er kann es (per Definition!) nicht werden, solange er noch fett ist. 

Körperlich natürlich nicht. Aber Magersucht ist eine psychische Krankheit und am Ende zählen die Gedanken und das VERHALTEN. 

ja, magersucht ist eine psychische krankheit und diese können auch dicke leute haben, das hat nichts mit dem gewicht zu tun

Fakt ist, auch übergewichtige Menschen können magersüchtig sein/werden. Ob man in Deinem geschilderten Fall schon von Magersucht reden kann glaube ich nicht.

eine essstörung allemal!

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