Können Angebote von Zeitarbeitsfirmen abgelehnt werden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ZA Firmen stellen fast immer zu 35 Stunden ein, da die Auftragsfirmen unterschiedliche Arbeitszeiten haben und man ja die vertragliche Arbeitszeit garantieren und bezahlen muss. Gearbeitet werden dann aber die Stunden, die im Kundenunternehmen üblich sind, was über 35 Stunden ist, ist dann Mehrarbeit.

Dein Sohn sollte das Angebot erst einmal annehmen, da er ja nicht weiß, was aus den anderen Bewerbungen wird und lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Er kann ja dann immer noch kündigen, wenn er was besseres belommt. Das wäre der sichere Weg. LG und viel Erfolg.

Vielen Dank für die Antworten. Mein Sohn ist bei einer Zeitarbeitsfirma für 35 Stunden angefangen. Von dort ist er nacheinander zu 3 verschiedenen Firmen geschickt worden. Im Herbst 2009 dann Aufgrund der Witterung wieder arbeitslos. Die Zeitarbeitsfirma konnte ihn dann auch nicht weiter beschäftigen, hat ihn dann zu einer Auflösung des Arbeitsvertrages gedrängt, er hätte keine Nachteile dadurch. Das Vertrauen hat ihm dann 4 Wochen Sperrzeit eingebracht. Aber im Frühjahr hat die letzte Einsatz-Firma ihn dann direkt und in Vollzeit eingestellt.

Er kann das Angebot mit Begründung ablehnen,denn er ist ja für eine Vollzeitstelle arbeitslos gemeldet und 35 Stunden/Woche sind eine Teilzeitarbeitsstelle/Dreiviertelarbeitsstelle. Er hat schon das Recht, sich eine Vollzeitstelle zu suchen. Manchmal passen die Vermittlungsvorschläge nicht zum erstellten Profil. Gleichzeitig sollte er seinem Arbeitsvermittler, seine bisherigen Bewerbungsbemühungen in Kopie vorlegen, oder zumindest mit Namen und Anschrift auflisten.

Für den Zeitarbeitsbereich sind 35 h Vollzeit. Und er kann auch nicht mal eben so ne Teilzeitstelle ablehnen, nur weils ne Teilzeitstelle ist. Die Zumutbarkeitsregelungen findet man im § 121 SGB III.

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@bitmap

Ich denke mal daß sein Einkommen bei der Zeitarbeitsfirma geringer sein wird: (3) 1Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. 2In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. 3Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

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@moon73

Das wäre eine Begründung, aber nicht allein die Tatsache, dass die Stelle ''nur'' Teilzeit ist bzw. weniger Stunden als die vorherige.

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@bitmap

Genau, ich hatte halt schon das ungefähre Gehalt im Kopf. Ansonsten hast du leider Recht, Alleine daß es nur 35 Stunden sind, begründet keine Ablehnung.

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