Können an schizophrenie erkrankte Frauen ihr Kinder erziehen?

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Hallo Belqis, was Du beschreibst tut mir sehr leid für Deine Bekannte und ihre Kinder, und natürlich auch für Dich, da Du diese Situation mitbekommst und Dir natürlich auch Gedanken darum machst. Zunächst kann ich sagen, dass sich Deine Bekannte durch psychologische und medikamentöse Therapien soweit "erholen" kann, dass eine Rückführung der Kinder vom Heim zu ihr nach Hause durchaus möglich ist. Natürlich wird dies seine Zeit brauchen und da ich die weitere Geschichte und Deine Bekannte nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, wie lange. Es ist schön, dass Du Dir Gedanken machst, denn die von Dir beschriebene Situation belastet sicherlich die Kinder sehr, aber zum Größten Teil sind Psychosen gut in den Griff zu bekommen und es wird sicher gute Fachleute geben, die Deiner Bekannten auf diesem schwierigen Weg helfen werden. Ich habe selber in diesem Bereich gearbeitet und oft waren Elterteile auch lange Zeit nach der Behandlung zu labil um die Erziehung der Kinder selbstständig bewältigen zu können. Aber dafür gibt es Hilfe, Deine Bekannte leidet an einer Krankheit und wird, wenn sie sich darauf einlassen kann nicht alleine gelassen. Abschließend kann man also sagen, dass wenn Deine Bekannte ihren Realitätsverlust durch die Einstellung von Medikamenten in den Griff bekommen hat, sie sich wieder an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen kann (auch wenn sie zunächst noch im Heim wohnen), denn dann hat sie auch ein Recht darauf! Ich hoffe für Euch, dass es alles klappt!

Schizophrenie ist ein Sammelbegriff für eine Vielfalt von psychischen Störungen. Die Störung kann zudem von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Für die Kinder ist sie weiterhin die Mutter und wird es auch bleiben. So, wie sie von Dir beschrieben wird, kann sie zurzeit nicht die Kinder erziehen und muss durch Pflegeeltern oder ein therapeutisches Heim ersetzt werden. Für die Mitarbeiter in den Heimen ist es Aufgabe, den Kindern aus der bereits erlebten Verwirrung (Scheidung der Eltern und Psychose der Mutter) wieder Halt und Orientierung zu geben. Je nachdem wie intensiv die Scheidungskonflikte und die psychotischen Ideen der Mutter von den Kindern erlebbar waren, kann das eine sehr schwere Aufgabe sein. Dennoch müssen die MitarbeiterInnen das Bild der Mutter bei den Kindern mit Respekt erhalten. Es ist durchaus möglich, dass Die Mutter nach Therapie und medikamentöser Einstellung relativ symptomfrei wird und dann wieder in kontrolliertem Rahmen Verantwortung für ihre Kinder übernehmen kann.

Wichtig ist vor allem, dass Deine Bekannte die ihr verschriebene Medikation regelmäßig und dauerhaft einnimmt. Oft dekomponsieren die meisten Patienten wieder, weil sie in Zeiten, in denen es ihnen gut geht, der Meinung sind, ihre Medikamente nicht mehr zu brauchen und sie ohne ärztlichen Rat absetzen. Langsam und schleichend verschlechtert sich dann wieder der Gesundheitszustand und die Psychose bricht erneut aus.

(16) Angebote für Krippenkinder

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LG Canora

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