Können alle Vorstandsmitglieder in einem verein minderjährig sein?

3 Antworten

hängt natürlich davon an, um WAS für einen Verein es sich handelt... Im allgemeinen gilt: der Vorstand eines Vereins ist geschäftsführend tätig, vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich nach außen, tätigt Rechtsgeschäfte usw. und ist, je nach Vereinsart, in der Haftung. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters, § 26 BGB. Das betrifft auch das Vereinskonto.

ist der Vorstand nicht voll geschäftsfähig, da unter 18, ist keine der o.g. Aktionen rechtsgültig. Theoretisch könnten die Eltern jeweils mit ihrer Unterschrift in die Bresche springen, nur stellt sich dann die Frage, ob die Eltern wirklich die Vereinsziele im Blick haben und warum nicht gleich die Eltern den Vorstand bilden.

In keiner Satzung steht eine Altersangabe. Das wäre genauso redundant wie ein Autokauf. In beiden Fällen wird davon ausgegangen, dass eine Aktion rechtsgültig zustande kommt und das geht nur bei voller Geschäftsfähigkeit.

Es reicht auch nicht, wenn nur der 1. Vorsitzende volljährig ist; seine Stellvertreter bzw. der gesamte Vorstand Sinne des Gesetzes müssen es auch sein, da jeder stellvertretend für den anderen handlungsfähig und vertretungsberechtigt ist.

solltet ihr grade in der Gründungsphase eines e.V. sein, würde das schon beim Notartermin scheitern.

Nein.
Einzig und alleine der sogenannte Jugendvertreter/Jugendwart darf U18 sein.
Hintergrund ist, dass man davon ausgeht, dass der Vorstand sein handeln auch mit geistiger Reife durchführen kann.
Denn der Vorstand muss jährlich entlastet werden, insbesondere im Bereich Finanzen; dass sollte man keinem U18-Partypeople antun, für die Fehler anderer den Kopf hinzuhalten.

Vereinsgründung! Wie lege ich das Einkommen in der Satzung für den Vorstand fest?

Hallo meine Lieben, es handelt sich hier um ein Verein der auf dem pädagogischen und künstlerischen Feld tätig ist und insbesondere Kinder und jundliche fördert. Die Vorstansdmitglieder haben echt einen Fulltime Job und arbeiten täglich an den Vereinsausgaben. Doch leider ist der Verdienst stark beschränkt, obwohl es die Vereinskasse locker erlauben könnte, für den Vorstand und eingesetzte pädagogische Kräfte mehr Geld auszugeben. Wie könnte man das in der Satzung regeln, so das die gemeinnützigkeit nicht aberkannt wird usw. ? Wenn die Vorstände ein Gehalt bekämen, wie stellt man das alles korrekt an?

Vielen Dank im Voraus

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Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.?

Auszug aus der Satzung: Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt bis Nachfolger gewählt sind.

Was bedeutet das in der Praxis "besonderen Wahlgang" ? Müssten zuerst Kandidaten für der 1. Vorsitzenden Namentlich aufgerufen werden oder auf ein Stimmzetteln geschrieben werden und dann gewählt werden von der Mitgliederversammlung ?

Wie werden dann die übrigen 6 Vorstandsmitglieder gewählt ? auch Einzelverfahren ?

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Darf der Vorstand ohne Erlaubnis einen verpachteten Garten zur Kontrolle betreten?

Hallo, ich bräuchte eure Hilfe. Der Vorstand in unserem Kleingartenverein betritt regelmäßig verpachtete Gärten um nach dem "Rechten" zu sehen jedoch findet das ganze teilweise ohne dem bei sein der Pächter statt und wir Mitglieder wissen auch nicht wann die Begehungen statt finden. Auf der Mitgliederversammlung wurde uns vom Vorstand erklärt das laut Satzung für den Kleingartenverein der Vorstand sehr wohl berechtigt ist die Gärten zu jeder Zeit zu betreten. Es steht folgender Satz in der Satzung: Vorstandsmitglieder des Vereins sowie Vertreter der Aufsichtsbehörde und des Grundeigentümers sind zum Betreten des Gartens berechtigt. Ich bin aber doch der Meinung das es nicht heißt sie können ohne vorherige Anmeldung die Gärten betreten wie sie wollen oder irre ich mich da?

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Schulförderverein - haftet der komplett neue Vorstand für etwaige Altlasten?

Hallo, habe eine Frage zum Vereinsrecht. Ich bin als Schriftführerin in einen Schulförderverein eingetreten. Der alte Vorstand ist komplett zurückgetreten, de facto war es die letzten Jahre ein 1-Mann Betrieb, Kassenprüfungen haben in den letzten Jahren keine stattgefunden, genau so wenig wie Mitgliedsversammlungen. Die Neuwahl hat ohne den letzten Vorstand stattgefunden, ein Übergabe gab es auch nicht. Es fehlen auch Unterlagen, von denen keiner weiss wo sie sind. Ich habe nun angst, ich könnte "Altlasten erben" und für etwaige Fehler (Veruntreuungen?) zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wie kann ich mich da schützen? Der neue Vorstand versucht nun sich durch die unsortierten Akten zu wühlen und haben nun eine über 30 Jahre alte Satzung gefunden, an die sich aber keiner wirklich gehalten zu haben. Die alte Vorsitzende erwähnte mal, wir sollten bestimmte Unterlagen und Konten bei Steuerprüfungen usw. nicht zeigen und dabei auch andere Unterlagen aus den Ordnern entfernen.Immerhin stellt der Förderverein das OGS Personal ein und leitet damit die Nachmittagsbetreuung Wir sind nun sehr verunsichert. Auch ist der alte Vorstand nie entlastet worden. Bei unserer Wahl war der alte Vorstand nicht anwesend, wir sind einfach gewählt worden. Muss eine solche "Entlastung" nicht vor einer Neuwahl stattgefunden haben? Ist unsere Wahl rechtens? Wie können wir uns absichern gegen diese Altlasten? Muss in der Satzung eines Schulfördervereins rein, dass wir nicht mit unserem Privatvermögen haften, oder ist dies automatisch der Fall? Oh je das waren einige Fragen, aber vielleicht kennt sich ja jemand aus!

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Welche Rechte haben Mitglieder des erweiterten Vorstands im Innenverhältnis?

Wir haben sogar in der Satzung festgelegt, dass ein erweiterter Vorstand nicht vorgesehen ist. Also sprich es im Außen- wie im Innenverhältnis nur die BGB-Vorstandsmitglieder (im Sinne von §26 BGB) gibt (bei uns 1. und 2. Vorsitzender). Doch wie wäre es theoretisch wenn es einen erweiterten Vorstand geben würde (Kassenwart, Schriftführer, Sportmanager...)? Hätten diese in den Vorstandssitzungen dann dieselben Stimmrechte, wenn sie doch eigentlich nur Beisitzer sind?

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Was kann man tun, wenn Vorstand gegen Satzung verstößt und die Mitglieder gleichgültig diesbezüglich sind?

Hallo, ich bin in einem Gartenverein (e.V.) Mitglied, war vorher im Vorstand, wo ich ausgetreten bin. Der Restvorstand verstößt in einigen Punkten gegen die Satzung (Aufnahme Neumitglieder, Protokollführung) und das Vereinsrecht. Die Mitglieder interessiert es aber nicht, sind wahrscheinlich froh, dass es überhaupt einer macht, und der Vorstand macht trotz Ansprechens der Probleme weiter wie bisher. Es wird gegen das Vereinsrecht verstoßen, nicht gegen Strafrecht. Sicherlich besteht die Möglichkeit des Autritts aus dem Verein. Aber gibt es noch andere Möglichkeiten? Und wenn ja, welche Auswirkungen hätten diese auf den gesamten Verein? Bitte nur vernünftige Antworten und nein, ich bin kein Querulant, der den Verein zerstören möchte - im Gegenteil. Nur bin ich auf rechtliche Ungereimtheiten gestoßen, die niemand hören möchte. Was kann ich tun?

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