Können alle Fische kurze Zeit am Land Atmen?

7 Antworten

nicht alle nur weinige. Der Schlammspringer zb kann sich längere Zeit an Land aufhalten. muß aber seine Kiemen immer feucht halten.er verbringe sogar mehr Zeit au0erhalb als im Wasser, da er hier weinger Feinde ha t.Auch Kletterfische können Luft atmen und die Lungenfische auch, die sich auch vergraben können um eine Trockenzeit zu überstehen. und auch können aale vor allem nachts eine bestimmte strecke an Land zurücklegen um eine neues gewässer zu erreichen. aber auch sie müssen ihre Kiemen feucht halten und das Gewässer erreichen bevor es tag wird.sonst vertrocknen sie. aber alle Fische müssen sich zumindest Feucht halten.

Der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd funktioniert dadurch, dass das Wasser durch die Kiemen strömt - entweder durch aktive Bewegung oder durch Wasserströmung.

An Land funktioniert das natürlich nicht; der Fisch überlebt dort nur so lange, wie sein Körper noch ausreichend vom Restsauerstoff im Blut versorgt ist. Zudem verkleben die Kiemen an der Luft relativ schnell, so dass die Atmung auch später im Wasser nicht mehr richtig funktioniert.

Aber es gibt auch Fische, die nicht durch Kiemen atmen (Lungenfische) und teilweise sogar über den Darm atmen können. Solche Fische können außerhalb des Wassers natürlich deutlich länger unbeschadet überleben. Aale haben z.B. Kiemenhöhlen, die recht gut vor Austrocknung geschützt sindund können zusätzlich Sauerstoff über die Haut und Schwimmblase aufnehmen. So ist es ihnen möglich, z.B. den Rheinfall zu überwinden, indem sie sich über Land durch das feuchte Gras schlängeln und das Hindernis so umgehen.

Ich denke mal, dass das kein Fisch kann.

Wenn ein Fisch an der Luft ist, hält er quasi die Luft an, dann erstickt er langsam, weil er durch seine Kiemen keinen Sauerstoff aus der Luft bekommen kann.

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