Können Ärzte sehen was andere Ärzte zuvor verschrieben haben?

8 Antworten

Diese Informationen werden von den Ärzten untereinander nicht weitergegeben ohne das deine Zustimmung vorliegt. Allerdings geben die Äazte Informationen zur Abrechnung an die gesetzliche Krankenkasse weiter. Ob da auch jedes einzelne Medikament angeben wird, weiß ich allerdings nicht. Bei privaten sieht das anders aus, da geht jede Rechnung und jedes Rezept zur Krankenkasse, das man erstattet bekommen will. Voon daher wissen die das ganz genau. Reciht man allerdings ein Rezept nicht ein, wissen sie es auch nicht.

Die Krankenkasse bekommt einen Abrechnungsbogen und wenn ich mich richtig entsinne auch den Diagnoseschlüssel, sodaß es bei der Krankenkasse auffallen wird, das du bei mehreren Ärzten einen gleichen Diagnoseschlüssel erhalten hast. Gleiches gilt auch für das Rezept. Das ist elektronisch erfassbar und gar kein Problem.

Das was du beschreibst nennt man nämlich Doktor (S)Hopping und das kostet den Krankenkassen wegen mehrfacher Diagnosen auch viel Geld. Deswegen wollte/will man ja die elektronische Gesundheitskarte insoweit gestalten das alle Diagnosen und Verschreibungen entsprechend gespeichert werden, um genau jenes zu verhindern - ab da wird es dann jedem Arzt direkt auffallen.

Interessante Frage. Ich weiss es nicht, aber ich glaube, auch wenn die Rezepte vielleicht nicht drauf stehen, dann wird doch bestimmt auf der Chipkarte irgendwie fesgehalten, bei was für einem Arzt man war. Also wenn man jede Woche bei nem anderen Hausarzt ist, würde das sicher zu auffällig sein. Mindestens das wird bestimmt gespeichert...

Was möchtest Du wissen?