kochen mit nudeln und ei

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4 Antworten

Weil Nudeln zwar Ei enthalten aber keine Eier sind. Die Eiweißbestandteile im Ei denaturieren (werden in ihrer Struktur zerstört). Diese Gerinnung lässt die Eier hart werden. Bei Nudeln ist der Vorgang ein Einweichen der Bestandteile (Stichwort: Quellen).

Mickele1988 14.10.2009, 08:31

Dh, wir haben wieder alle keine Ahnung und der rumpi "wuppt" das!

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Das, was an den Nudeln weich wird, ist der Getreideanteil. Er quillt, wenn er sich mit Wasser vollsaugt - ein Ei gerinnt zwar beim Kochen, wird ja aber auch nicht so viel größer wie eine Nudel...Übrigens haben meine Nudeln alle kein Ei drin!

Ich denke, das das Ei in Deinen Nudeln auch "hart" wird, denn es funktioniert als Bindemittel. Wenn Du Mehl, Salz und ggfs. Spinat oder andere Zutaten (für einen Nudelteig) versuchst ohne ein Bindemittel zu verkneten ist dies nicht möglich. Wenn Du die Zutaten so in´s Wasser schmeissen würdest, hättest Du eine Soße aber keine Nudeln. Das Ei wird fest und bindet die Zutaten aneinander, aber da nicht der ganze Teig aus Ei besteht, werden diese Weich.

Die fertigen Nudeln aus der Packung sind auch nur hart, weil Ihnen die Feuchtigkeit entzogen wurde und sie werden wieder weich und geschmeidig, wenn Sie wieder im Wasser gekocht werden...

Schokolinda 14.10.2009, 09:24

es gibt auch nudeln ohne ei! d.h. ei zur bindung ist nicht nötig.

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aleida 14.10.2009, 09:36
@Schokolinda

Ja, aber da wird das Ei z. B. durch Hartweizengrieß ersetzt, das dann in diesem Fall bindet...

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Habe letztens eine halbe Stunde lang ein Ei gekocht, dat Teil wurde einfach nicht weich.

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