Kniespiegelung und deren Heilung

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4 Antworten

Ich weis das die Frage schon ein paar Jahre zurück liegt aber vielleicht lesen sich noch welche die antworten durch. Also bei mir (ich hatte vor ca 3 Wochen eine Kniespieglung) war es so das der MRT Befund, angeblich Erguss im Knie, komplett falsch war und ich konnte zur damaligen zeit schon fast nicht mehr laufen, ausstrecken und in die Hocke gehen ging komplett nicht mehr. Als weder Entzündungshemmende Tabletten noch Physiotherapie und co. geholfen hat wurden dann auch die Ärzte richtig aktiv, alles ging ganz schnell innerhalb von 4 Tagen bekam ich einen Operationstermin im Krankenhaus ohne lang zu Überlegen sagte ich zu weil ich wirklich nicht mehr konnte, Aufstehen, schlafen, laufen alles war eine riesen Quall mit dem Knie. Die Operation verlief ohne Komplikationen und als ich im Aufwachraum wieder zu mir kam ging es mir recht gut, schmerzen hatte ich null ! Da ich erst 16 bin musste ich noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Das Ekelhafteste an der ganzen Op war eig der Schlauch der noch eine Nacht in meine Knie steckte und erst am nächsten Tag gezogen wurde. Die Nacht über konnte ich nur gering schlafen weil mein Bein noch in einer Schiene war, Schmerzen hatte ich nach wie vor keine und ich brauchte über haupt keine Schmerztabletten, nicht wie vor der Op. Das Endergebnis war das meine gesamte Gewebehaut innen zerfetzt war und wenn ich noch länger gewartet hätte würde ich jetzt nicht mehr laufen könne! Am nächsten Tag konnte ich dann nachhause Krücken und ruhe waren Pflicht. Mir ging es aber überhaupt nicht schlecht und an die Krücken hab ich mich schnell gewöhnt gehabt. Thrombose Spritzen haben mich etwas überwindung gekostet aber hat dann auch geklappt. Nach ca 7 Tagen wurden Fäden gezogen und ich war schon wieder sicher auf beiden beinen unterwegs. Die Physiotherapie fing an und schon nach dem 2. mal wurde festgestellt das die Behandlung endlich anschlägt. Mittlerweile hab ich keine schmerzen mehr beim Aufstehen Schlafen und Laufen. Die Physio tut ihren Dienst und das knie durchdrücken geht auch schon wieder, mit dem in die hocke gehen hab ich noch etwas meine Probleme aber das wird auch noch. Die Stellen wo die Narben bleiben sind Taub aber das ist nicht weiter schlimm weil es wirklich nur kleine stellen sind. Ich persönlich kann sagen das ich froh bin diesen Eingriff machen lassen zuhaben. Auch wenn einiges negatives erzählt wird (wodurch ich mir vor der Op richtig viel stress gemacht hab!!!).

Die Kniespiegelung (Arthroskopie) dient ja letztendlich dazu, eine Verletzung beispielsweise am Meniskus oder Kreuzband aufzudecken und diese gleich im Anschluss medizinisch, operativ zu versorgen. Gehe also mal davon aus, das der Facharzt eine ernsthafte Verletzung schon vorraussetzt.

Eine Arthroskopie wird schließlich nicht "mal so" durchgeführt. Somit darf eine längere "Auszeit von mehreren Wochen" schon in Bedracht gezogen werden. Allerdings hatte ich mal links eine Arthroskopie ohne Befund. Tatsächlich waren es aber auch dort 3 Wochen, bis die Schwellung abklang und ich wieder bedingt arbeitsfähig war. Kommt auch immer auf die jeweiligen Zustand und Alter an.........

Das sind ja tolle Aussichten, zumal auch noch eine OP am linken Sprunggelnk vor mir liegt.

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Hatte glaub 2004 oder 2005 ne Athroskopie. (ambulant)

Danach wieder an Krücken nach Hause, Knie war ne Nummer dicker... Einen Tag danach nochmal zur Nachuntersuchung, da war ich schon wieder ohne Krücken unterwegs.

Gut kühlen, dann wird das wieder...Lindert auch die Schmerzen. War aber alles ertragbar. Dazu dann noch hauptsächlich Lymphdrainage in der Physio.

Hatte dann ein halbes Jahr später eine Mosaikplastik (Knochen/Knorpel am Oberschenkelknochen ausgestanzt und hinter der Kniescheibe wieder eingesetzt)

Da war´s etwas heftiger... halbes Jahr an Krücken und ein 3/4 Jahr Reha...

Wird schon wieder, Gute Besserung!

Danke für die prompte Antwort, da bin ich mal gespannt was mich erwartet. Erst die ambulante Operation am linken Sprunggelenk und später dann die Kniespiegelung und ich fürchte das ist erst der Anfang.

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@freiwald2501

Willkommen im Club . :)

Ging bei mir so kurz nach 2000 los... Schmerzen im Kniegelenk rechts, dann leicht links, danach MRT Knie rechts, Athroskopie rechts, Mosaikplastik rechts, dann das rechte Knie geschont, dadurch links mehr Schmerzen MRT Knie links, ebenso wie schon rechts: Knorpelschaden retropatellar (hinter der Kniescheibe), rechts geht´s schon wieder los... Grund: genetisch bedingt zu weicher Knorpel und Überbelastung. (Raumausstatter)

War schon kurz vor ner Teilprothese rechts, der wollte aber nur Kohle machen...

Mittlerweile habe ich die Aussage von einigen Orthopäden: Ihre Knie werden irgendwann mal gemacht... beidseitg.....

Aktuell: Es zwickt und zwackt, man gewöhnt sich halt daran... Mit Mitte 30 ein neues Kniegelenk ist noch zu früh...

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Hallo,

Ich hatte bereits 2 Kniespiegelungen. Einmal am rechten und einmal am linken Knie. Die Schmerzen halten sich in Grenzen, ich muss sagen, mein Knie Tat nach der OP nicht so weh wie vorher.

Wen man Pech hat, kann es aber passieren das du aufwachst und ein Schlauch aus deinem Knie geht. Dieser ist dafür da, dass das restliche Blut und das Wundwasser aus dem Körper abgeleitet wird und wen dieser gezogen wird ist es äußerst unangenehm. Hatte ich bei einer der beiden OP's.

Das Gerede das du am nächsten Tag oder innerhalb einer Woche ohne Gehhilfe gehen kannst, kannst du gleich vergessen. Mehrere Wochen wirst du schon auf die Gehhilfen angewiesen sein.

Selbst wen du der Meinung bist ohne diese gehen zu können, ist es empfehlenswert das operierte Knie nicht zu belasten, insbesondere wen du einen Meniskus oder Knorpel Schaden hattest.

Stell dich lieber darauf ein, dass du mindestens 4 Wochen auf die Gehhilfen angewiesen bist und ob du danach auf diese verzichtest ist abhängig von der schwere des Eingriffs.

Hoffe ich konnte dir einigermaßen weiterhelfen.

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