Knieprobleme beim Pony, was tun?

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3 Antworten

ich würde das angebot der züchterin annehmen.

beim welsh gibt es leider manchmal gendefekte, unter anderem, dass nicht nur die kniebänder, sondern auch die anderen bänder zu "weich" sind. die folgen davon sind vorzeitige verschleissarthrose, frühe rückendefekte, teils auch störungen des knochenwachstums oder auch ständig entzündungen.

mit auch nur etwas pech ist dein pony ein geborener beisteller und wird nie reitbar sein - und leider auch sehr früh schon keine lebensqualität mehr haben und nur noch leiden.

da hast du mal den knieaufbau.

http://www.go-barhuf.de/bilder/seiten/gross/20111218-093726-Anatomie13v.jpg

ich würde auf den vorschlag der züchterin eingehen. sie zeigt sich damit absolut verantwortungsbewusst und fair. und sie möchte natürlich auch sicher gehen, dass diese stute niemals in die zucht geht. und sie wird für die mutter der stute zum verpaaren auch nie wieder diesen hengst wählen. kommt sowas bei mehreren nachkommen eines hengstes vor, wird dieser abgekört, weil er defekte vererbt.

das kontinentale welshpony aller kategorien ist leider sehr stark von inzucht betroffen, da kein ausreichender genpool zur verfügung steht. "tauschprogramme", wie sie in der ig dartmoor stattfinden (ein teil der elterntiere wird unter den züchtern getauscht und es gibt absprachen welche tiere verpaart werden sollen, damit die genetische vielfalt möglichst gross bleibt).

es ist traurig aber leider auch wahr: ein gendefekt  kann auch bei sorgfältigster zucht vorkommen. die züchterin würde gern ganz sicher gehen.

ausserdem möchte sie dir ärger und kosten ersparen. verantwortungsvolle züchter entscheiden immer zum wohl der tiere. und dazu gehört im zweifelsfall auch mal, einem jungen tier oder einem fohlen unnötiges leid zu ersparen. sie wird mit sicherheit mit der kleinen stute einen behandlungsversuch unternehmen. aber ein züchter tut sich in der regel weniger schwer als ein "hobbypferdefreund", wenn es darum geht, bestimmte entscheidungen zu treffen.

welshponys gehören zu den bewegungsfreudigsten pferderassen überhaupt.

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Etliche junge Pferde haben Probleme mit kniescheibenluxation. Im Volksmund sagt man, das verwächst sich. Es kann allopatisch behandelt werden, indem man die sehnen hormonell in der Entwicklung stärkt. Mein befallener wallach ist jetzt 26, ,töltet wie ein junger gott und ist ein prima wanderreitpony. Laß dich beraten. Und schicke deine stute immer wieder mal rückwärts. Bitte dir Bedenkzeit aus Zurück zur züchterin kannst Du sie dann immer noch geben. Am ende ist das vielleicht doch nötig

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Ehrlich gesagt ist das eine schwierige Entscheidung. An deiner Stelle würde ich noch etwas abwarten (1-2 Wochen) so wie der Chiropraktiker gesagt hat. Wenn es darum geht das Pferd abzugeben oder zu behalten würde ich sogar noch einen Tierarzt zu Rate ziehen, vielleicht mal 1-2 Röngtenbildern machen lassen.

Mein Hafi hat auch Probleme mit dem Knie, allerdings durch Athrose und das schränkt uns schon ein.

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