Knie oder Miniskus?

4 Antworten

Mach mal die Übungen von Liebscher&Bracht - die helfen bei den meisten Leuten mit Knieproblemen.

Zurzeit läuft die 7 Tage Knie Challenge - also jetzt durchstarten und vielleicht noch was retten können :D

https://www.youtube.com/watch?v=YtauxnOk-Fk

Lass die Finger davon!

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@BIOwarFIRE

Mit Wissen, anatomisch- physiologischen Kenntnissen, 20 Jahren Berufserfahrung und dem Bewusstsein, dass Therapie ohne Diagnose Nicht möglich ist.

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@verreisterNutzer

na dann sammle mal noch 10 Jahre Berufserfahrung dann hast Du vielleicht den Wissensstand wie Roland Liebscher-Bracht.

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@verreisterNutzer

Der Vorteil eines Laien ist der ist nicht berufsblind. Eine gewisse Berufsblindheit sehe ich leider bei Dir weil Du zu alles und allem erstmal eine Diagnose haben möchtest.

Aber möglicherweise hat ja der FS manchmal Knieschmerzen weil er wie viele andere einfach zu viel sitzt und es dadurch zu Verkürzungen gekommen ist. Und da ist die von BIOwarFIRE verlinkte Kniechallenge vielleicht deswegen gut um erstmal zu schauen wie weit kommt er denn runter. Und wenn er soweit dehnt dass er runter kommt (wie weit ausreichend wäre weiß ich nicht; ich kann bei durchgestreckten Knie meine Handflächen fast auf den Boden bringen) vielleicht gehen davon seine Knieschmerzen wieder weg? Wenn nicht kann er immer noch zum Arzt gehen um sich diagnostizieren zu lassen.

Und wenn Du jetzt sagst die Kniechallenge könnte was im Knie kaputt machen dann dürfte er nichts vom Boden aufheben. Und die Schnürsenkel zubinden dürfte er dann auch nicht (es sei denn er macht es wie ich)

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@BarfussTobi

Lieber Barfußtobi, wie immer hast du nicht eine einzige meiner Fragen beantwortet.
Du kennst keine Ursache, bastelst ein Klappergerüst aus Erklärungen und bezeichnest meine strukturierte Vorgehensweise als berufsblind.

Findest du das nicht ein bisschen fragwürdig?

Das, was BIOwarFire geschrieben und du verteidigt hast, ist schlicht und ergreifend falsch. Wäre aufgefallen, wenn du über einige meiner Fragen nachgedacht odet auch nur ein paar Infos dazu nachgelesen hättest.

Hast du nicht, also bleibt nur, mir zu unterstellen ich hätte keine Ahnung und wollte nicht, dass Menschen ihre Schmerzen loswerden. Billig.

Therapie(empfehlunge) ohne Diagnose zu geben ist wir antworten auf eine nicht existente Frage.

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@BarfussTobi

Nein, das will ich damit nicht sagen. Du möchtest mich falsch verstehen, denn deine sachlichen Argumente zum Thema sind alle und über meine Fragen nachzudenken ist dir zu anstrengend.

Netten Tag!

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@verreisterNutzer

Es geht ja in erster Linie darum der FS hat eine Frage und wir antworten. Da empfiehlt jemand LnB auszuprobieren und Du sagtest er solle die Finger davon lassen.

Das erweckt natürlich den Eindruck da ja die Schmerztherapie in den meisten Fällen hilft dass Du nicht möchtest dass dem FS geholfen wird.

Natürlich kann der FS sich von einem Arzt umfassend untersuchen lassen der dann eine speziell für sein Leiden abgestimmte Therapie verordnet. So die Theorie und prinzipiell stimme ich mit Deinem Satz "Um das abzufragen brauchte man jetzt ein gescheites Anamnesegespräch und eine sinnvolle Diagnostik." überein. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Das liegt aber nicht an den Ärzten sondern an unserem kranken Gesundheitssystem.

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@BarfussTobi

"..in den meisten Fällen hilft.." Genau das ist eben nicht der Fall, sondern deine persönliche Überzeugung.

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@verreisterNutzer

Ich kann nur aus meinem persönlichen Umkreis berichten und da hat es in den meisten Fällen geholfen aber es gab auch welche wo es nicht geholfen hat. Aber bei denen hat dann eine andere alternative Heilmethode geholfen.

Was aber viel wichtiger wäre ob es schadet. Speziell dem Fragesteller und ich hoffe ja er liest das hier mit

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Genau dies hätte ich auch geschrieben. Offensichtlich möchte das Fragezeichen nicht dass der FS seine Kniebeschwerden losbekommen könnte. Was nicht bedeuten muss dass es bei ihm hilft. Einen Versuch wäre es wert. Und dazu noch völlig kostenlos

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Hab jetzt mal etwas rumprobiert. Die Kniechallenge allein wird recht wenig nutzen.

Wichtigster Bestandteil wäre für dich eine Blackroll mit der du dein komplettes Bein bearbeitest.

Hier kleine Anleitung von mir: auf den boden setzen, Beine ausstrecken, Rolle knapp überm Sprunggelenk anlegen. Dann ganz langsam Richtung kopf rollen - mm für mm ganz langsam HALT LANGSAMER, je mehr es wehtut desto langsamer solltest du werden. Auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 so zwischen 8 und 9 und dabei ganz locker bleiben.

Bist du nun mit der Beinrückseite fertig, wechselst du in seitenlage und machst die Beininnenseite. Anschließend die Beinaußenseite (bei mir sehr aua) und dann die Vorderseite.

Fang immer bei der Wade an und überspring da nichts, weil du im ersten Moment denkst "ich spür gar nix"

Rolle NUR in Kopfrichtung (wegen den Venenklappen)

Rolle langsam, denn das Ziel ist eine Zirkulation des Lymphsystems, das einen Tagesdurchsatz von lächerlichen 2l hat.

Rolle bis ÜBER die Hüfe; Ruhig bis in den Bauchbereich hinein, da kannst du dann abbrechen. Rolle auch ruhig über dein Gesäß und dabei immer LANGSAM

LANGSAM LANGSAM LANGSAM ich brauche für ein Bein einmal runter rauf 2 min; macht dann mit vorder rück, innen, außenseite für ein bein 8 min.

Das ist der erste Teil. Dadurch sollte dein Knie deutlich an Spannung verlierne.

Als nächstes benötigst du leichte Belastung, ich mac hda leichtes Joggen (2-3 km, langsam vorsichtig, wenn man merkt es geht nicht so gut, dann abbrechen; es soll zur Regeneration beitragen und dabei darf nichts schmerzen, sonst ist man nichtso weit)

Dann Rehasport: Sieht lächerlich aus, bumst aber richtig rein. Mini ausfallschritte, Bauchtraining etc. aber auf keinen Fall Sit-ups. eher schräge Bauchmuskulatur und untere.

Und hier noch ganz wichtig zur Muskelentspannung: Liebscher Bracht:

https://www.youtube.com/watch?v=QBG0fBgiqRU&t=253s

Ich bin meine Knieschmerzen lost durch:

  1. korrekte Blackroll (1. Übung, aber am besten alle 4 Beinseiten)https://www.youtube.com/watch?v=DyDSfZ_vhB0&t=318s
  2. "Dehn-Kraft-Training" :D https://www.youtube.com/watch?v=QBG0fBgiqRU&t=253s

Das ganze unterstütze ich durch entsprechendes aufbauendes Training (kein Pumpen im Fitnesstudio) wie leichtes Laufen, Skigymnastik oder andere Bein/Stabi/Bauchübungen.

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@verreisterNutzer

Vielleicht ist es ja Schmarrn - aber wenn ich keine Schmerzen habe ist mir das verdammt noch mal egal!!!

Und dass das Schmarrn ist, weißt du woher? :)

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@BIOwarFIRE

"Und dass das Schmarrn ist, weißt du woher? :)" Ich hab das mal studiert...

Daher weiß ich auch, dass das Problem, was du mit deinem Knie hattest, nicht zwangsläufig dasselbe sein muss, was der FS hat. Aus dem Studium weiß ich auch, dass vor einer sinnvollen Therapie immer eine Diagnose und ein Befund stehen. Beides haben wir hier nicht. Aber du hast DIE Therapie. Glückwunsch!

Natürlich kann dir "das verdammt noch mal egal!!!" sein. Mir schon lange. Was du machst, muss aber noch lange keine gute Idee für andere Menschen sein.

Du hättest deinen Schmerz auch vergessen, wenn du dir mit einem Vorschlaghammer den Fuß zertrümmert hättest. Dafür brauchts dann auch keine Diagnose.

Faszienrollen sind momentan ein total modernes Allheilmittel, an das jeder glaubt, der nicht weiß, wie Faszien verlaufen und was ein Nudelholz mit Knochenhaut und Gelenken machen kann. Aber wie du schon festgestellt hast: Es kann dir verdammt noch mal egal sein. LuB kann sich super vermarkten und hat betreffend PR alles richtig gemacht. Seine weißen Klamotten suggerieren den Rest- und es wirkt beim user.

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@verreisterNutzer

Da gibt es Leute die sich mit Faszien beschäftigen wie z.B. Dirk Beckmann (der u.a. auch das Buch "Einfach Ballengang" herausgebracht hat aber der Ballengang scheint ja für Dich genauso Schmarrn zu sein weil Du es mal studiert hast dass der Mensch gefälligst über die Ferse zu gehen hat). Und die BlackRoll (ich habe die auch) wird übrigens von vielen Ärzten u. a. Sportmediziner und Läufer Dr. Matthias Marquardt empfohlen. Somit kann es kein Schmarrn sein und Du wertest alles ab was Menschen helfen könnte die Schmerzen wieder loszubekommen.

Und was BIOwareFIRE empfohlen hat da geht es darum festzustellen ob die Knieschmerzen aufgrund Verkürzungen kommen könnten die zu einer Verkleinerung des Gelenkspaltes geführt haben könnte. Aber sicherlich kommt die Verkleinerung des Gelenkspaltes nicht von Verkürzungen weil Du das studiert hast.

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@BIOwarFIRE

Sehr gut geschrieben und das ist keinesfalls eine österreichische Süßspeise.

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@BarfussTobi

Du kannst dich doch gern als Hobbydoktor probieren und kannst glauben, was du möchtest. Es ist mir gleich. Genau so egal ist es mir, ob du auf den Ballen, auf den Fersen, auf den Händen oder gar nicht läufst.

Ich finde es beachtlich, wie du per gutefrage eine Diagnose stellst, die überhaupt nicht zur beschriebenen Symptomatik passt. Aber wenn du das sagst, kann das kein Schmarrn sein. Na und wenn dann sogar Herr Marquardt ein Nudelholz empfiehlt, muss jeder eins haben. Bitte nicht darüber nachdenken und auch ja keine Gedanken machen, was Nudelhölzer mit Gelenken und Knochenhaut machen. Es könnte die Meinung gefährden. Das wollen wir ja nicht, gell!?

Natürlich möchte ich, dass alle Menschen ihre Schmerzen loswerden. Ein Grund für meine Zusatzausbildung in Schmerztherapie. Eine sehr wirksame Methode stammt aus dem Mittelalter: Füge dem Menschen einen zweiten Schmerz zu und er wird den ersten vergessen. Funktioniert und ist eine uralte, überlieferte Weisheit. Kann also kein Schmarrn sein.

Dann gibts da noch Schmerzmittel. Die gibt es in Apotheken. Sogar viele Ärzte empfehlen die. Die helfen auch und wenn Ärzte die empfehlen (verordnen), ist es kein Schmarrn.

Was schmerzt eigentlich? Sind es Neuralstrukturen? Oder Muskeln/ Sehnen/ Faszien? Das Gelenk? Da von BiowarFire Dehnung verordnet wurde, muss es also eine verkürzte Struktur sein, die schmerzt. Die Beweglichkeit ist aber frei. Was jetzt? Tritt der Dehnungsschmerz in Ruhe auf oder ist der Bewegungs- und/ oder belastungsabhängig? Warum?

Nur wie verhält es sich jetzt mit der von BIOwarFire geforderten "Zirkulation des Lymphsystems"? Warum soll die angeregt werden? Was passiert denn mit den oberflächlichen Lymphgefäßen, wenn man mit nem Nudelholz darauf herum rollert? Und was passiert mit der Durchblutung? Was macht die Durchblutung mit der Lymphzirkulation? Und was macht Lymphzirkulation in einem Kniegelenk? Gibt's die da?

Nächste Frage an den Fachmann: Was spricht für ein Verkürzungsproblem? Ist es eins? Du kennst ja offenbar die Diagnose. Was genau soll die Dehnungsübung bewirken und welche Struktur soll gedehnt werden? Wenn es eine Verkürzung ist, welche Struktur ist verkürzt? Warum kann der FS das Knie trotz Verkürzung strecken? Warum geht passive Streckung, aktive aber zeitweise nicht?

Welche Symptome sprechen für einen reduzierten Gelenkspalt? An welcher Stelle? Wenn es denn einer ist, was sollen Dehnungsübungen bewirken?

Was passiert mit gedehnten Strukturen beim Joggen? Was passiert mit einem reduzierten Gelenkspalt beim Joggen? Was hilft ein Nudelholz an der Innenseite des Oberschenkels gegen einen reduzierten Gelenkspalt?

Und der Supergau wäre, wenn es nichts von dem ist. Da gibts ja auch noch einen Innen- und einen Außenmeniskus, ein vorderes und ein hinteres Kreuzband, ein Innenband, ein Außenband und dann noch solche Zusatzbauteile wie Kniescheibe, Unterschenkel, Oberschenkel, Sehnenplatten, Gelenkkapseln, Blutgefäße und was nicht alles....

Um das abzufragen brauchte man jetzt ein gescheites Anamnesegespräch und eine sinnvolle Diagnostik. Außer man hat so viel Erfahrung wie du und LuB. Dann geht das ohne.

Bin gespannt auf deine Diagnose und die Therapieempfehlung.

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@verreisterNutzer

Was hilft ein Nudelholz an der Innenseite des Oberschenkels gegen einen reduzierten Gelenkspalt?

Die Gelenkspaltsgröße wird durch zu hohe Faszienspannungen reduziert. Es handelt sich dabei nicht um eine Verkürzung des Muskels (weiß garnicht was das eigentlich sein soll), sondern um zu hohe Zugspannungen, die Oberschenkel und Unterschenkel zusammenziehen.

Da die Reibung im Kniegelenk definiert ist durch Reibungskraft=Normalkraft*Gleitreibungskoeffizient, tritt Verschleiß durch primär eine erhöhte Zugspannung(Normalkraft) auf oder meinetwegen druch einen verschlechterten Gleitreibungskoeffizienten (was weniger warscheinlich ist; eher wird die Verschlechterung des Koeffizienten durch bereits getätiget Abnutzung verursacht, die dann folglich aus den Muskelspannungen resultiert; auch kann der Gleitreibungskoeff. grundsätzlich vom Druck abhängen).

Die Knieschmerzen die der FS hat, wären dann Spannungsschmerzen in den Faszien (der Knorpel hat nälmich keine Blutgefäße und auch keine Nerven).

Die Blackroll ist deshalb so effizient weil sie eine sofortige Diagnose erlaubt, ob die Schmerzen durch die Muskelspannungen ausgelöst werden.

Wenn man nälmich korrekt ausgeführt rollt, dann gibt es einen Punkt an dem das komplette Bein relaxiert und komplett an Spannung verliert.

Sind die Schmerzen damit weg, hat man schonmal einen sau starken Hinweis und kann mit Schritt 2 dem Spezial"Kraft"Training weiter machen.

Zu den Verschleißmechanismen im Knie: Natürlich könnte Verschleiß auch durch Entzündung in Folge von Bakterien ausgelöst werden oder einer Autoimmunerkrankung, aber die Fallzahlen sprechen für sich.

Während eine Diagnose beim Arzt mit densprechenden Untersuchungen und Wartezeiten eine gefühlte Ewigkeit dauert, ist der von mir beschriebene Test in 30 Minuten durchführbar.

Wenn die Schmerzen nach 2 Tagen immernoch auftreten, dann kann man am 3. Tag immernoch zum Arzt, was ich bei anhalten Schmerzen auch empfehle.

Eine weitere seltene Ursache für die Schmerzen ist eine gestörte Kraftübertragung im Knie balbalal aber das ist bei 99% der Menschen halt niht der Fall.

Meistens sind die Veränderungen Folge von Fehlbelastung.

Übrigens, ab vom Schuss. Ich habe mir neulich mal GEdanken gemacht, wie O-Beine entsehen und bin zu einer fantastisch simplen Lösung gekommen.

muskuläre Dysbalance führt zu einem asynchronen Spannungszustand auf den Knochen - d.h. auf die Außenseite des Beines wirken Zugspannungen, während auf die Innenseite Druckspannungen wirken.

Diese Spannungen führen zu Umbauprozessen am Knochen, vgl. Umbau von Sehnen in Bänder durch entsprechende Beanspruchung, Verknöcherung durch Druck. Während durch Druck harte Strukturen entstehen, entstehen druch Zug schwache/keine harten. Das führt dazu, dass die Beinaußenseite "länger" wird, während die Innenseite "kürzer" wird.

Dadurch hat sich die urprüngliche Dysbalance der Muskeln in einer dauerhaften Veränderung des Bewegungsapparates manifestiert.

Und wenn sie das nicht so gelernt haben - ist mir das herzlich egal, denn es macht Sinn und die entsprechenden Mechanismen existieren auch.

Übrigens, wenn sie bis hierher gelesen haben: Das Problem beim Gelenkspalt ist nicht nur die erhöhte Spannung mit der Reibung; Getrieben wird das ganze nämlich hauptsächlich dadurch,d ass die Gelenkflüssigkeit verdrängt wird, was neben einer schlechteren Kraftverteilung (vgl. Hydraulik) und evtl. Reibungskoeffizient vorallem zu einer geschmälerten Versorgung des Knorpelgewebes führt.

Das sich im übrigen entgegen der Landläufigen Meinung sehr wohl regeneriert. Nicht selbst druch den blutkreislauf, sondern durch Prozesse im Gelenkspalt. Beeweise gibt es zuhauf, wie einen plötzlich gewachsenen Knorpel. :/ seltsam darf doch nicht;

oder bei Knieop´s bei denen Ärzte Unterschenkel und Oberschenkel mit Kraft auseinandernehmen müssen - da fällt ihnen dann auf dass da ja doch ganz shcöen Spannungen herrschen.

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@BIOwarFIRE

Ich empfehle auch wenn man krank ist auf keinen Fall zu Rollen - denn es besteht das Potenzial zur Generalisierung. Ich weiß nichti n welchem Umfang - aber möglich wäre es.

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@BIOwarFIRE

"Die Gelenkspaltsgröße wird durch zu hohe Faszienspannungen reduziert. Es handelt sich dabei nicht um eine Verkürzung des Muskels (weiß garnicht was das eigentlich sein soll), sondern um zu hohe Zugspannungen, die Oberschenkel und Unterschenkel zusammenziehen."

Faszien sind Hüllen, die Muskeln umgeben, sie voneinander abgrenzen und dafür sorgen, dass sich Muskeln während der Kontraktion nicht morphologisch verändern. Vergleichbar mit dem Inlett, dass die Federn deines Kopfkissens daran hindert, sich in der gesamten Wohnung zu verteilen, wenn du dich drauf legst. Sie sind gewebeartige Gebilde aus Kollagenfasern, Elastin und Bindegewebe (Epimysium). Am Ende einer Muskelspindel sind Faszien mit den Sehnen der entsprechenden Muskeln verwachsen. Bei zu hoher Spannung würden sie die Muskeln einquetschen. Im schlimmsten Fall würden die dann nicht mehr durchblutet werden. Oh man. Was für eine Katastrophe! So etwas passiert manchmal- also nicht die Geschichte mit den verspannten, bösartigen Faszien, sondern mit dem hohen Druck innerhalb des Kompartments. Das nennt sich Kompartmentsyndrom. Ist echt übel und macht viel aua. Da zirkuliert nix mehr. Hier wären wir bei deiner Lymphzirkulationsanregung. Aber auch da könntest du nix mit LuB oder schwarzen Rollen dagegen tun. Da müsstest du das Kompartiment aufschlitzen, und zwar ziemlich zügig.

Aber zurück zu deiner Fasziengeschichte: Elastin zusammen mit Collagen sorgt für die typischen Eigenschaften der Struktur: Elastizität und Reißfestigkeit. Außer in den Faszien findest du Elastin auch in der Lunge, in Blutgefäßen und in der Haut. Nicht auszudenken, wenn deine Theorie stimmen würde und eine Zunahme der Faszienspannung möglich wäre, die sogar in der Lage ist, Gelenkflächen aufeinander zu pressen. Was würde dann mit der Lunge passieren? Was mit der Durchblutung unseres Körpers? Und müssten wir uns dann häuten, weil die Pelle unter Hochspannung leidet?

"oder bei Knieop´s bei denen Ärzte Unterschenkel und Oberschenkel mit Kraft auseinandernehmen müssen - da fällt ihnen dann auf dass da ja doch ganz shcöen Spannungen herrschen."

Ernsthaft? Solche Szenarien habe ich bisher nur beim Metzger erlebt. Nun gibt es ja zugegebenermaßen einige Chirurgen, die den Spitznamen "Metzger" zurecht tragen. Aber die Norm ist das nicht. Auch zweifle ich ganz arg daran, dass Chirurgen gegen widerborstige, sture Faszien aus Elastin, Bindegewebe und Kollagen kämpfen müssen. Da gibts ja noch so renitente Strukturen wie Gelenkkapseln, die aus derben Fasern eine feste Hülle um das (Knie)Gelenk bilden. Dann kooperiert diese Kapsel auch noch mit den Kollateralbändern des Kniegelenkes. Die halten auch noch fest. Vllt. verzweifeln Chirurgen eher daran als an dem Faszienschlabberkram?

Wobei da Doc Tobis Theorie von den Verkürzungen interessant wird. Seine Diagnose lautete: Verkürzung durch zu viel Sitzen. Gelenkkapseln nehmen so etwas tatsächlich übel. Sicherlich nicht nach 6 Stunden Schule mit Füßescharren unter dem Stuhl, aber schon, wenn man ein paar Wochen die Knie nicht bewegt hat. Dann hat man Kontrakturen. Die wären aber mit Nudelholz nicht behandelbar. Da müsste dann wieder ein Ärzteteam daran ziehen oder herumschneiden.

Was mich noch interessiert: Bei welchem Eingriff müssen Ärzte Ober- und Unterschenkel auseinander bauen? Und wie basteln die das anschließend wieder zusammen? Was wird dann mit der Blutversorgung? Die obere oder untere Hälfte ist ja nach so einer Demontage völlig ausgetrocknet.

Gleitreibungs...was? Was macht der Reibungsgleitfaktor bei einer Roll- Gleitbewegung, wie sie zwischen Oberschenkel und Unterschenkel stattfindet? Und wie verhält sich der Reibungswiderstand dazu?

"wären dann Spannungsschmerzen in den Faszien" "Schmerzen durch die Muskelspannungen ausgelöst werden." Was denn nun? Muskelspannung oder Fasziengeschlabber?

"Wenn man nälmich korrekt ausgeführt rollt, dann gibt es einen Punkt an dem das komplette Bein relaxiert und komplett an Spannung verliert." Falsch: Druck erzeugt Gegendruck. Der Knie- Sehnen- Reflex (u.a.) funktionieren so.

Verschleißmechanismen hast du oben erläutert und mit irgendwelchen abstrusen Gleitgedöns begründet, die dann aber doch am Verschleiß oder ... irgendwie so. Jetzt sind es plötzlich Bakterien. Wie kommen die in das Kniegelenk?? :o

"der von mir beschriebene Test" Welcher Test?

"gestörte Kraftübertragung im Knie ...aber das ist bei 99% der Menschen halt niht der Fall." Sagt wer?

"Veränderungen Folge von Fehlbelastung." Welche Veränderungen?

Was ist der Unterschied zwischen Fehlbelastung und gestörte Kraftübertragung?

"Knorpelgewebes....sehr wohl regeneriert...Beeweise gibt es zuhauf, wie einen plötzlich gewachsenen Knorpel. :/ " Den Nachweis dazu bitte! Den konnte bisher niemand liefern. Und dann die Maßnahme, die zum Nachwachsen des Knorpels führt, unbedingt patentieren lassen. Dafür gibts den Nobelpreis.

Fazit: Fantasiereiche Geschichte, nett zu lesen. Und "nälmich" wird mein neues Lieblingswort.

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@verreisterNutzer
Sicherlich nicht nach 6 Stunden Schule mit Füßescharren unter dem Stuhl, aber schon, wenn man ein paar Wochen die Knie nicht bewegt hat

Wenn man aber "Seitenschläfer" ist (das bin ich auch), aufsteht um sich dann gleich zum Frühstück zusetzen, danach ins Auto wechselt um ins Büro zu fahren wo man auch den ganzen Tag sitzt, danach wieder im Auto heim und zuhause erst mal hinsetzen weil der Tag ja so anstrengend war. Danach noch ein Kino- oder Gaststättenbesuch wo man wieder sitzt. Und am Wochenende mal eine Laufrunde machen im "sitzenden Laufstil"

Das denke ich würden die Gelenkkapseln bestimmt nicht so gern haben wollen.

Den Nachweis dazu bitte! Den konnte bisher niemand liefern. Und dann die Maßnahme, die zum Nachwachsen des Knorpels führt, unbedingt patentieren lassen. Dafür gibts den Nobelpreis.

Ich weiß nur von Roland dass er auf Anfrage einen Link dazu geben würde. Es wäre natürlich einfacher er würde es direkt auf seiner Webseite verlinken. Allerdings könnte es vielleicht möglich sein dass das nicht direkt veröffentlich werden darf. Ich weiß nicht wie das bei neuen Forschungsergebnissen gehandhabt wird und ab wann das der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden darf.

Aber auch da könntest du nix mit LuB oder schwarzen Rollen dagegen tun.

Es geht doch nicht darum dass das nicht (mehr) helfen könnte. Sondern wenn Du schreibst "Lass die Finger davon" musst Du doch einen triftigen Grund haben.

In welchem Fall würde dann LnB oder Blackroll bei dem vom FS beschriebenen Symptomen schaden? Diese Info wäre für ihn vielleicht wichtig

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@BarfussTobi

Dein Beispiel von zu vielem Sitzen würde möglicherweise zu Muskelatrophien führen, aber nicht zu Kontrakturen oder Verkürzungen. Das ist in diesem Beispiel ausgeschlossen, denn um von einem Stuhl zum anderen zu kommen, musst du laufen. Und dazu brauchst du stabil- mobile Knie. Solange du täglich deine Knie bewegst (in dem du ein paar Schritte läufst, dich im Bett umdrehst, ins Auto einsteigst, die Stufen zur Wohnung gehst..) bleibt dir die Mobilität (der Knie) erhalten. Auch Seitenschläfer bewegen sich. Durchschnittlich wechseln wir unsere Schlafposition ca. 53 Mal in einer Nacht. Ein Grund, warum Nackenstützkissen, 23-Zonen- Super- Matratzen und Lagerungskissen oft nicht funktionieren. Kein gesunder Mensch liegt bewegungslos optimal gelagert 8 h auf seiner Matratze. Wenn das kranke Menschen tun, haben sie am nächsten Morgen Druckgeschwüre. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Gründe haben gerade wir beide schon zigmal erörtert. In dem konkreten Fall hier ist einer der Gründe, dass die Symptome des FS meiner Meinung nach auf ein Problem hinweisen, dass man weder wegrollern noch mit fraglichen LuB Methoden behandeln sollte, wenn man mit dem Knie noch ein paar Jahre Frieden haben möchte.

Wenn du dir etwas leckeres kochen möchtest, überlegst du dir doch auch erst das Rezept und wirfst nicht wahllos ein paar Lebensmittel in den Topf mit der Hoffnung, es käme dein Wunschessen dabei heraus.

Bevor man irgend etwas behandelt, sollte man doch wissen, WAS man behandeln möchte. Oder sehe ich das falsch?

Forschungsergebnisse werden zumeist publiziert und sind in einschlägigen Datenbanken verfügbar. Wenn LuB also solche bahnbrechenden Erkenntnisse gewonnen haben, wären die auch belegbar. Bis sie das sind, bleibt die Erzählung über wundersam nachgewachsenen Knorpel nichts weiter als das: Eine Geschichte.

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@verreisterNutzer

Irgendwelche haben mal leuten ne Schiene zwischen unter und oberschenkel angebracht, die die funktion hatte den Gelenkspalt zu vergrößern - das Resulat der Studie war, dass die Knieschmerzen verschwanden. Die Schiene wurde für puh 6 Monate oder so getragen. Mehrere Monate nach der Schiene sind die Schmerzen dann wieder aufgetreten.

Wo ich das her hab, weiß ich leider nicht mehr :/

Dass der Knorpel wieder verschleißt liegt mMn daran, dass das Knie beim wegnehmen der Schiene sich vllt. regeneriert hat, die Spannungszustände, die zum erhöhten Knorpelverschleiß führen jedoch noch da sind.

Faszien Muskeln - wer weiß :D aber die Spannung ist da. Und sie kommt nicht von den bewegenden Muskeln.

Kann sein, dass ich nicht die Faszien direkt meine.

Kennen Sie FPZ? Das ist ein spezielles Rückentraining mit einer Schmerzreduktionsquote von 100% (Scamalarm).

Das ist dabei nichts weiteres als ein Krafttraining mit ausschließlich statischen Übungen und an den Trainingsgeräten Kraftmesser, die dir deinen Kraftverlauf in Ehtzeit plotten.

Das Ding ist: Das ganz hilft richtig krass - im Gegensatz zu konventionellem Krafttraining.

Aber warum? Ich habe mich selbst beobachtet und vielleicht einen Ansatz gefunden.

Wenn man Kraftübungenk onventionell durchführt, dann ist die Wirbelsäule nicht "gerade", sondern gekrümmt. Werden dann Rückenübungen z.B. am Rückenstrecker durchgeführt, dann führt das zu einer zusätzlichen Belastung und es kann passieren, dass sich ein Wirbel in Relation zu den anderen verschiebt.

Beim statischen Training wird dahingegen nicht die bewegenden Muskelgruppen gestärkt, sondern die haltenden: Genauer: Die Muskulatur, die die Wirbel in einer Linie zueinander hält. Ein Wirbel, der stabil zu seinen anderen Wirbeln liegt verursacht dann auch weniger/keine Schmerzen. Man gewinnt Bewegungsumfang durch Stabilität. Mit konventionellem Training ist das nicht erreichbar. Was meinen Sie dazu?

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@BIOwarFIRE
denn um von einem Stuhl zum anderen zu kommen, musst du laufen. Und dazu brauchst du stabil- mobile Knie. Solange du täglich deine Knie bewegst (in dem du ein paar Schritte läufst.

Und wenn jemand keine stabile-mobile Kniee hat könnte es denn nicht sein dass die paar Schritte nicht ausreichen? Warum wird denn überhaupt empfohlen täglich mindestens 10.000 Schritte zu gehen?

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@BarfussTobi

Wer kein stabil- mobiles Knie hat, kann nicht laufen.

Warum man 10.000 Schritte laufen soll? Damit man Schrittzähler/ Fitnessuhren kauft... :)

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@BIOwarFIRE

Solche Schienen gab es mal für das komplette Bein. Sie sollten bei einer bestimmten Erkrankung den Hüftkopf entlasten. (Mb. Perthes).

In deinem Bsp. entlasteten sie wahrscheinlich auch das Kniegelenk. Du hast weiter oben geschrieben, dass Knorpel keine Blutgefäße und keine Nerven enthält. Knorpel braucht physiologichen Druck zur Versorgung.

Deine Theorie über Rückentraining ist leider falsch.

Skelettmuskulatur kann isometrisch und isotonisch arbeiten, wobei isometrische Arbeit schneller zur Ermüdung führt, da die Durchblutung dabei nicht optimal ist.

Was nicht passieren kann ist, dass sich ein Wirbel „verschiebt“. Das würde unfassbare Schmerzen und schließlich eine Querschnittslähmung verursachen. Um das zu verhindern gibt es neben der Muskulatur einen Bandapparat. Bilder dazu findest du im www.

Wir brauchen keinen geraden Rücken, sondern ein funktionierendes Muskelkostüm. Kein Mensch bewegt sich, als hätte er einen Stock verschluckt.

Und dann ist da noch das Thema „Motorisches Lernen“... Aber dafür reicht der Platz hier nicht.

Der Muskeltonus- also die Spannung- wird zentral gesteuert. Du kennst sicher Menschen, bei denen die Tonusregulation gestört ist. Nach einem Schlaganfall oder bei einer Peripheren Lähmung ist das der Fall. Eine solche Tonusregulationsstörung behebst du nicht mit Rollen. Damit machst du einen Spasmus aber auf der Stelle schlimmer. (Druck erzeugt Gegendruck).

Vllt. interessant für deine Theorie: Eine Schulter, die von spannungsgestörter Muskulatur umgeben ist, luxiert und schmerzt. Bei intaktem Knorpel und riesigem Gelenkspalt.

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@verreisterNutzer

Das mit der Schulter ist schon klar, die Veränderung von Gelenkspalt und Knorpel ist ja idR Folge einer spannungsgestörten Muskulatur.

Das mit dem Verschieben sehen Sie leider falsch. Wenn ich mit bücke und was schweres hebe, dann verschiebt sich mein Wirbel in Position zu den anderen und ich bekomme Rückenschmerzen. Das kann ihnen jeder Mensch, der mal zu schwer gehoben hat bestätigen.

Ich mein übrigens keinen stocksteifen Rücken, sondern einen hart-flexiblen Rücken, der große Kräfte gegen Verformung elastisch aufbringen kann.

Und das mit den statischen Übungen lasse ich so auch nicht stehen. Schonmal eine Rückenintensive Übung gemacht? Spätestens wenn sie aus dem letzten Loch pfeifen, lässt ihr unterer Rücken nach und sie kommen in eine für dne Rücken ungünstige Lage. Wenn sie dagegen statisch drücken, ergibt sich ganz anderes, u.a. sind auc hdie Kräfte, die sie entfalten geringer, weil der Körper ihre Kraft begrenzt.

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@BIOwarFIRE

Du revolutionierst die Anatomie und Physiologie. Da kann ich mit all meinem Wissen über Bewegungsanalyse, Orthopädie, Sportmotorik und solchem Zeug nicht mithalten.

"Wenn ich mit bücke und was schweres hebe, dann verschiebt sich mein Wirbel in Position zu den anderen und ich bekomme Rückenschmerzen." Da verschiebt sich absolut nichts, es sei denn, du bist ein Legomännchen/-weibchen. Hättest du dir nur 10 Min. Zeit genommen und eine Grafik der WS angeschaut, wäre dir das klar geworden.

Deine Wirbelsäule funktioniert -wenn sie gesund ist- wie die anderer Menschen auch. Du kannst dich bücken, weil Wirbel gelenkig (Facettengelenke) miteinander verbunden sind. Bänder stabilisieren sie und Skelettmuskulatur ermöglicht die Bewegung. Aber egal...

Glaub, was du willst, aber rate vllt. nicht unbedingt anderen Menschen, es dir gleich zu tun.

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@verreisterNutzer

Und warum muss mir dann eine Physiotherapeutin ab und zu Wirbel einrennen mit einem kräftigen Knack?

Jetzt mal im Ernst, wollen sie behaupten es gäbe nichts zum einrenken?

Hab mir schon öfters beibÜbungeb was ausgerenkt, weil kurz vor der Erschöpfung der Körper über eine veränderte Haltung versucht die Kraft aufrechtzuerhalten - darunter leidet dann der Rückenapparat.

Bei statischen Übungen ist dieses Ausrenken nicht nur nicht möglich, sondern es wird dagegen aktiv durch Kräftigung vorgegangen. Die stabilisierende Muskulatur ist hierbei nicht der streckende Teil des Rückenstrecker, sondern die entlang der Wirbelsäule verlaufenden stabilisierende Muskulatur, die das Verschieben der Wirbelkörper gegeneinander verhindern soll.

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@BIOwarFIRE

Es gibt nichts zum "Einrenken". Was im Volksmund "ausgerenkt" heißt, ist eine Blockade, eine Funktionsstörung eines Gelenkes. In dem von dir gebrachten Beispiel bezieht sich das auf die Zwischenwirbelgelenke/ Facetten. Das "Knacken" konnte bis heute nicht wiss. begründet werden. Man geht bisher davon aus, dass sich die Gelenkkapsel entspannt, es zu einem Druckausgleich kommt und man deshalb ein knackendes Geräusch hört. Verrutscht, rausgesprungen, verschoben oder verbogen ist da ganz sicher nichts. Deine Physiotherapeutin benutzt das umgangssprachlich- verständliches Vokabular für diese Vorgänge. Das verhindert, dass sie 20 Mal am Tag erklären muss, was Blockaden sind und warum Wirbel nicht "draußen" sein können. Weiter nichts. Hätte sie die Fachkenntnis nicht, könnte sie dir mit Manueller Therapie nicht helfen, denn um gefahrlos solche Manipulativtechniken anwenden zu können, muss man die Anatomie der WS, der Rippen- und Facettengelenke (und aller anderen Gelenke) sehr genau kennen. Nicht umsonst dauert diese Ausbildung (Manuelle Therapie) so lange.

Solche Funktionsstörungen/ Blockaden kannst du dir auch nachts im Bett holen. -Da ist deine Rückenmuskulatur nämlich entspannt (Deine Wirbelsäule ist trotzdem stabil, wenn dein Bandapparat einen guten Job macht.) Manchmal entstehen sie auch komplett ohne Aktivität- z.B. durch Umlagern vom OP- Tisch ins Patientenbett oder umgekehrt bei (noch) wirksamen Relaxantien.

"Bei statischen Übungen ist dieses Ausrenken nicht nur nicht möglich, sondern es wird dagegen aktiv durch Kräftigung vorgegangen. Die stabilisierende Muskulatur ist hierbei nicht der streckende Teil des Rückenstrecker, sondern die entlang der Wirbelsäule verlaufenden stabilisierende Muskulatur, die das Verschieben der Wirbelkörper gegeneinander verhindern soll."

Ausrenken ist generell nicht möglich. Siehe oben.

Wenn der "Streckende Teil der Rückenstrecker" nicht stabilisiert, klappst du zusammen. Stabilität entsteht durch Balance und Koordination zwischen Agonisten und Antagonisten- in dem Fall Strecker und Beuger. Deshalb brauchst du für den aufrechten Gang ja auch nicht nur deine Rückenmuskeln, sondern auch einen "A... in der Hose" und passable Bauchmuskeln. Damit nicht genug. Ein Teil der Wirbelsäule ist dann auch noch mit anderen Bauteilen bestückt wie etwa den Rippen. Die sind gelenkig mit der BWS verbunden. Auch Rippengelenke können Blockaden aufweisen. Nach deiner Theorie entstehen die genau wie?

Entlang der Wirbelsäule verlaufen Strecker... M.erector spinae z.B. Stabilisierende Muskulatur ist dieselbe wie die, die bewegt. Skelettmuskulatur eben. Oder auch willkürliche Muskulatur genannt, weil sie willkürlich steuerbar ist. Anders als glatte Muskulatur- oder auch Eingeweide- oder unwillkürliche Muskulatur genannt.

Das "Verschieben der Wirbelkörper" verhindern neben stabiler Muskulatur auch eine Menge starke Bänder. Die gibts in deiner Anatomie offenbar noch nicht.

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@verreisterNutzer
Warum man 10.000 Schritte laufen soll? Damit man Schrittzähler/ Fitnessuhren kauft... :)

Darauf war es bezogen.

Trotzdem bin ich der Meinung wenn man nur ein paar wenige Schritte macht um von einer Sitzhaltung zur anderen zu gelangen ist das nicht ausreichend um stabil-mobile Kniee zu haben bzw. selbige zu erhalten.

Deswegen sage ich Leute nehmt den A.. hoch. Der Gluteus Maximus ist ein kräftiger Muskel und nicht gedacht sich selbigen auf Stühlen breitzusitzen

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wird der Miniskus sein, entweder Innen oder Außen, also ab zum Doc und Op Termin vereinbaren.

MEniskus übrigens..

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@SEBHH

gut, Meniskus ist richtig, aber die Schmerzen bleiben trotzdem

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Zum Arzt gehen. Dafür sind sie da.

Hör bloss nicht auf Tipps die dir hier irgendwelche Laien geben.

Was ist ein Laien?

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@FanOfAvengers

Aus dem Duden: "männliche Person, die auf einem bestimmten Gebiet keine Fachkenntnisse hat"

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Und Du meinst, eine Internet-Ferndiagnose hilft Dir wirklich mehr, als ein Gang zum Hausarzt? Nützt es Dir etwas, wenn man Krebs vermuten würde?

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