Knie muss Operiert werden...

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Ui. Damit solltest du auf jeden Fall zu Spezialisten, die sich damit wirklich auskennen und die so was regelmässig machen. Sowohl die Patella-Stabi als auch die Umstellungsosteotomie sind schon für sich allein grosse Eingriffe, die wohl überlegt sein sollten. Wenn es in deiner Umgebung mehr als einen geeigneten Orthopäden gibt, hörst du dir besser auch zwei Meinungen an, bevor du dich zu diesem Eingriff entschliesst. Je nach dem, wie viel Vertrauen du hast, lohnt es sich auch, dafür etwas weiter zu fahren. Einen Spezialisten kann dir zum Beispiel dein aktueller Arzt empfehlen.

Bis du wieder normal arbeiten kannst, wird das lange dauern (Monate. Dauert schon ca. 2 Monate, bis die Knochen wieder zusammengewachsen sind, und dann bist du noch ein Stück weg von normaler Beweglichkeit etc.). Wie lange genau kommt auf die verwendete Technik an (v.a. "Patellafixierung" ist relativ weit formuliert) und darauf, wie schnell du Fortschritte machst und ob es möglich ist, bei der Arbeit nur einzelne Aufgaben zu übernehmen (Bürokram oder so was) oder ob du direkt voll einsteigen musst (mit Rennen, Treppensteigen, Hinknien und so weiter).

Ob du in eine Reha-Klinik fährst oder ob man das mit "normaler" Physiotherapie an deinem Wohnort machen kann, besprichst du mit dem behandelnden Arzt. Physiotherapie gibt's aber auf jeden Fall, intensiv und relativ lange.

Hört sich alles grausam an. Allerdings lohnt es sich bei solchen Problemen oft schon, das chirurgisch anzugehen, wenn die konservativen Massnahmen ausgereizt sind (sofern sie denn bestehen). Besser du fällst jetzt einige Monate aus als dass du für den Rest deines Lebens Probleme mit den Knien hast. Lass dich aber nicht zu einem Eingriff drängen, wenn du davon nicht restlos überzeugt bist.

Erstmal Danke für deine Hilfe und Tipps :-)

Also im direkten Umfeld sind keine Spezialisten. Allerdings gibt es in Ravensburg ne Sportklinik wo ich schon bin. Und dann in München die Schön-Klinik. Eine Orthopädische Fachklinik. Einer der beiden bekommt den Zuschlag wenn beide es Operieren. Wobei München vermutlich besser ist.

Ojeeeeeeeee... Das mit der Dauer hört sich ja "super" an... :-( Die genaue Technik ist noch nicht klar. Das klärt sich vermutlich am Montag.

Mein Wunsch wäre eine Vollstationäre Reha mit allem drum und dran. Damit ich wieder voll Einsatzfähig bin. Ich hoffe, ich kann das der Krankenkasse (Barmer) glaubwürdig machen...

Ja. Hört sich ziehmlich Grausam an. Ich habe seit 6 Monaten konservative Therapie. Und es hat alles nichts gebracht. Daher setzte ich alles in die operative Therapie. Und ich dränge eher die Ärzte dazu, die es seit 7 Monaten Konservativ Behandeln.

Mit welchem Zeitrahmen soll ich denn Rechnen zwischen Krankschreibung und wieder Gesundschreibung?

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Also so eine Umstellungs OP hatte ich auch schon. Und zwar im Elisabethen Krankenhaus in Ravensburg !!! Da kommt es drauf an wie das gemacht wird, es gibt verschiedene Lösungen. Ich war so ca. 6 Wochen auf Krücken unterwegs und hatte dann endlich nach 6 Monaten absolut keine Schmerzen mehr. Reha hatte ich keine, meine Zimmernachbarin aber schon, warum auch immer .

Ich wurde am 18.08.2014 in München in der Schön-Klinik Harlaching operiert. Nach 10 Wochen Krücken und kaum Schmerzen war ich nochmal 6 Wochen Zuhause und in Physiologischer Betreuung. Dann gings für 3 Wochen in die Birkle-Klinik.

Alles in allem bin ich vollkommen zufrieden. Nur ist die Narbe Wetterfühlig. Und ich hab immer wieder mal starke Schmerzen und ein Dickes Knie. KG Gerät und Lymphdrainage weiterhin.

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Liebe Leute,

da ich in der Vergangenheit auch auf Foren betreffend Umstellungsosteotomie angewiesen war, möchte ich hiermit meine eigenen Erfahrungen mit dieser gröberen Operation kundtun.

Also zu meiner Anfangsgeschichte:

Ich war ab meinem 15 LJ Hochleistungssportler im Bereich Fußball (10x/Woche Training plus am WE ein Spiel). Es hat alles angefangen als ich ca. 17 Jahre alt war und ich einen simplen Außenmeniskusriss hinnehmen musste.

Das Resultat war ein kurzer Eingriff (Arthroskopie) und nach 4-5 Wochen ging es auch schon weiter. Dieser Vorgang wiederholte sich im Laufe meiner “Fußballkarriere“ noch weitere 4 Mal. L

Das Problem ist/war, dass durch fehlen des Meniskusses schon langsam der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen wird/wurde. Diese Abnutzung wurde zusätzlich noch durch eine Fehlstellung der Beinachse beschleunigt (X Füße).

So jetzt ist man 23 Jahre und muss sich zum ersten Mal entscheiden, ob man seinen heißgeliebten Sport an den Nagel hängt, oder ob man es trotz bereits andauernder Schmerzen weiterhin versucht.

Ich habe mich für das Weiterspielen entschieden, da ich zur damaligen Zeit auch schon ganz schön € verdient hatte. Schon damals riet mir mein Arzt des Vertrauens, eine Umstellungsosteotomie durchführen zu lassen, um eine schnell fortschreitende Abnützung des Knorpels (Kniegelenk) zu unterbinden. Da ich mir den Eingriff zur damaligen Zeit nicht vorstellen konnte, zögerte ich die OP hinaus und widmete mich stattdessen meinem Lieblingssport.

Da (logisch) die Schmerzen mit der Zeit immer schlimmer wurden und ich ohne Schmerzmittel das Fußballspielen nicht mehr ausüben konnte, entschied ich mich ca. 3 Jahre später für die Umstellung der Beinachse. Befund des MRT’s war ernüchternd: Knorpelschaden IV Grades L; und was noch hinzu kommt, der Zustand des Knies hat sich in den besagten 3 Jahren um 30% verschlechtert. Dies war der Anlass für mich, die OP durchführen zu lassen.

Eingriff und Heilungsprozess:

Im September 2013 wurde ich schlussendlich am rechten Bein operiert (damals war ich 26 Jahre). Da ich eine leichte X-Stellung (keine O Beine) hatte, wurde bei mir der Oberschenkelknochen durchtrennt, dieser dann aufgekeilt und mit einer Titanplatte inkl. 11 Schrauben stabilisiert. Hört sich schlimm an, war es auch!!! Der Eingriff dauerte mehr als 3 Stunden und als ich von der Narkose aufwachte, war das Bein dick einbandagiert und hatte 2 Redonflaschen gesetzt bekommen.

Danach war es von den Schmerzen nicht so schlimm. Ich durfte am 2 Tag schon mit den Krücken herumlaufen und konnte am 6 Tag das Krankenhaus schon wieder verlassen. Danach kam erst der steinige Weg!!! Ich musste ca. 10 Wochen (ging nach der 3 Woche schon wieder arbeiten; sitzende Tätigkeit) auf Krücken gehen und wurde anschließend auf Reha (22 Tage) geschickt. So eine REHA kann ich nur wärmstens empfehlen, da man sich dort und wahrscheinlich nur dort, richtig viel Zeit für die Heilung nimmt. Ich kam dort mit Krücken an und konnte ohne Krücken die Reha verlassen. Zwar war mein Gang noch etwas unorthodox, jedoch konnte ich dadurch den Alltag wieder um einiges besser meistern. Während den nächsten Wochen/Monaten wurde viel geackert (Krafttraining, Spaziergänge, Walken, Radfahren) um einen gut trainierten Muskel zu haben. Dieser ist meiner Meinung nach sehr wichtig, um das Knie (gelenk) bestmöglich zu unterstützen. Nach genau einem Jahr nach der OP, wurde mir die Platte + Schrauben wieder entfernt (September 2014). Dieser Eingriff ist in Relation zum ersten harmlos. Man kann nach 2 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen und kann ganz normal gehen. Sicherlich ist durch diese OP der Fuß noch 2-3 Wochen angeschwollen, jedoch danach fühlt man sich wie ein neuer Mensch. Die Fragen die sich für mich stellten: Wird es besser als vor dem 1sten Eingriff sein? Kann ich wieder laufen? Hat sich die OP und die Strapazen überhaupt ausgezahlt?

Die Antwort ist JA, JA und nochmals JA. Schon nach ca. 6 Monate nach der 1sten OP konnte ich wieder auf hartem Untergrund knien, konnte Kniebeugen machen, Bergab gehen, etc. was für mich vorher undenkbar gewesen ist.4 Wochen nach der “Metallentfernung“ konnte ich bereits wieder lockere Ausdauerläufe abhalten (dieses Gefühl nach all dem ist unbeschreiblich). Jetzt 14 Monate danach habe ich keinerlei Einschränkungen mehr und bin sehr sehr glücklich damit. Sicherlich werde ich keine Sportarten mehr ausüben, welche eine extreme Stoßbewegung nach sich ziehen wie z.B. Fußball, Tennis etc. jedoch bin ich jetzt 27Jahre jung und kann hoffentlich sagen, ein etwaiges künstliches Gelenk bzw. wiederkehrende Schmerzen um zick Jahre hinausgezögert zu haben. Mir ist bewusst, dass ich durch meinen Sport mein Knie extrem in Mitleidenschaft gezogen habe. Doch geht es mir jetzt schon viel viel besser als vor der OP und erst die Zukunft wird zeigen, wie lang der gewünschte Erfolg durch die Umstellungsosteotomie anhält.

Vielleicht hat jemand auch Erfahrungen zu diesem Thema und teilt diese mit mir. Würde mich freuen. Lie

leider kann ich dir noch keine Erfahrung mitteilen, den ich stehe vor dieser OP, wo hast du die OP machen lassen, hört sich gut an. Über eine rückantwort würde ich mich freuen lg brigitte

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