Knie gestoßen. Arbeitsunfall?

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Selbstverständlich ist das zunächst mal ein Arbeitsunfall...

Ein Anwalt ist zum jetzigen Zeitpunkt unnötig. Sollte dein Verlobter meinen dass dadurch eine längere Beeinträchtigung entstanden ist, sollte er zum Durchgangsarzt/Unfallkrankenhaus gehen und bei der Untersuchung angeben das die Verletzung während der Arbeitszeit passiert ist. Das kann er sofort machen oder auch wenn die schmerzen nach einigen Tagen nicht abklingen.  Der Durchgangsarzt/Unfallkrankenhaus wird die zuständige BG informieren und danach geht alles seinen Gang und ist auch noch langfristig anzuzeigen. Um deinen Verlobten zusätzlich auch rechtlich abzusichern genügt eine Email an den Arbeitgeber in der er den Arbeitsunfall mit Datum Uhrzeit und kurzer Beschreibung des Unfallhergang anzeigt und die Email aufbewahrt. Was der Arbeitgeber dann damit macht kann euch egal sein da ihr nachweisen könnt was wann wo passiert ist und das der Arbeitgeber darüber informiert wurde.

Zunächst mal sollte er Datum und Uhrzeit schriftlich festhalten und einen Arzt aufsuchen.

Ob es letztendlich als Arbeitsunfall gewertet wird entscheidet dann die BG

Es sollte also zumindest mal gemeldet werden.

Wir hatten einen ähnlichen Fall in unserer Firma auch mal, ein Mitarbeiter hat sich während seiner Tätigkeit hingekniet und nach dem Aufstehen starke Schmerzen im Knie.

Es wurde NICHT als Arbeitsunfall angesehen, nicht von unserer Seite aus, wir haben alles ordnungsgemäß gemeldet, sondern von der Unfallversicherung aus. Mit der Begründung das es auch woanders hätte passieren können und die Schmerzen nicht durch einen Sturz oder ähnliches verursacht wurden und obwohl das knien auf den Boden Teil seiner Tätigkeit war.  Somit ist nicht alles was auf der Arbeit passiert auch gleich ein Arbeitsunfall.

Trotzdem sollte dein Freund einen Arzt aufsuchen und den Hergang schildern und alles der BG melden.

Ich hab keine Ahnung von deutschem Recht etc.

Logisch erschiene mir, einen Arzt aufzusuchen, eventuell Röntgen oder MRT, um festzustellen, ob das Knie geschädigt ist. Dieses Knie braucht er noch eine Weile, das sollte das wichtigste sein!

Mit dem Attest in der Hand müsste alles andere leichter gehen.

Arbeitsunfall anerkannt, aber Verletzungsfolgen abgelehnt

Hatte im Frühjahr 2010 einen Arbeitsunfall, habe mir beim herabsteigen von einem Absatz das Knie verdreht, dabei spürte ich, wie sich im Knie etwas "zerlegt" hat.

Ich war am gleichen Tag beim Durchgangsarzt, der eine Patellaluxuation diagnostizierte. Ich war dann eine Woche krank geschrieben. und in den folgenden 4 Wochen mehrfach beim D-Arzt in der Sprechstunde.

Beim 4. Besuch eröffnete man mir plotzlich das es kein Arbeitsunfall sei, weil ich ja nicht aufs Knie gefallen bin und ich solle entweder privat bezahlen oder mir einen anderen Arzt suchen, der mich auf Kassenkosten behandelt.

Dies habe ich dann auch getan und nach einigen Wochen einen Termin beim Orthopäden bekommen. Es folgten mehrer Untersuchungen, MRT etc. und im Juli wurde ich dann operiert und der Innenmeniskus wurde entfernt. Die Aussage des Operateurs war hinterher: er war total zerfetzt.

Ich bekam dann im August, mitten in der Gesundungsphase Post von der Berufsgenossenschaft. In diesem Bescheid wurde mein Arbeitsunfall abgelehnt und die Krankenkasse ist zahlungspflichtig.

Als dummer Normalo nimmt man so einen Bescheid hin.

Im Frühjahr 2011 legte ich dann nach vielen Internetrecherchen Widerspruch gegen diesen Beschid ein und dies wurde auch nach SGB anerkannt, von wegen unrichtiger negativer Bescheid.

Man prüfte wieder und ich bekam erneut die Aussage es liegen keine neuen Erkenntnisse vor.

Gegen diesen Bescheid legte ich erneut Widerspruch ein, u.a mit der Begründung Fehldiagnose des D-Arztes und mit der Frage, ob die D-Ärzte angewiesen sind Arbeitsunfälle abzulehnen.

Und nun: plötzlich wird der Arrbeitsunfall anerkannt! Allerdings nur die erst Woche Krankschreibung. Die Verletzung, als der kaputte Meniskus wird nicht als Unfallfolge anerkannt, weil ja dieser erst 4 Monate später bei der OP diagnostiziert wurde.

Ich bin ratlos: ein anerkannter Arbeitsunfall, aber die Verletzung wird abgelehnt.

Wie schaff ich es, das der Meniskusschaden anerkannt wird??

Welche MdE müsste hier vorliegen?

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Alkoholische- vs Anti alkoholische Desinfektionsmittel?

Hallo,

sind alkoholische Desinfektionsmittel zur Erstversorgung von offenen Wunden, zum Beispiel Schnittwunden sinnvoller als Desinfektionsmittel ohne jegliches Alkohol?

Bsp: Hetterich 70% vs. octeniSept

Interessant wären sowohl einfache Schnittverletzungen, die weniger dramatisch sind bis hin zu sehr tiefgehenden Schnittverletzungen, die eine erminderte Blutzufuhr (z.B. Schnittverletzung an der Hand -> abbinden des Arms erfordert bis Wunde erfolgreich zugenäht + kleiner Druckverband zur Sicherheit (ich bin kein Arzt, jedoch nehme ich i.d.R. selbst solche verarztungen vor)) erfordern.

Vielen Dank im Voraus!

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Wie kann ich eine wichtige Bescheinigung für die Schule schreiben?

Hallo, ich hab eine Knie verletzung und war auf beim Orthopäden und wurde zu einer kernspintomographie weitergeleitet aber leider hat der Artzt vergessen mir eine Sportbescheinigung zu geben und ich hab damals garnicht daran gedacht!

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Gut währe es wenn man noch irgendwie reinschreiben könnte das ich am 23. Dezember ein Termin habe.

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