Kindheitstrauma durch schweren Verkehrsunfall - was würdet ihr tun?

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7 Antworten

Hallo Fleur, 

es ist sehr schlimm, was euch da passiert ist und ich kann dich gut verstehen, dass du dir wünschst zu  erfahren, was aus den Anderen geworden ist. 

Gleichzeitig kann das für  beide Parteien sehr schwierig werden wenn die Frau zum Beispiel gestorben ist, oder das Kind, oder beide. 

Hast du bei allem Verständnis für deinen Wunsch schon mal überlegt, was genau dich antreibt?

Ich würde dir wirklich raten zu einem guten Traumatologen zu gehen und das Erlebnis durchzuarbeiten. 

Es ist mehr, als nur darüber zu reden. Es ist eine Integration des Erlebten in dein Leben. Wenn du das getan hast, dann kannst du versuchen raus zu finden, was aus der Familie geworden ist, aber bitte nicht vorher. 

Es kann für euch alle fatal sein und retraumatisierend!

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Alles Gute Dir, 

LG Mata

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Sowas will wohl kein Kind sehen. Ich war auch mal Zeuge eines schweren Frontalzusammenstoßes. Das angefahrene Auto wurde richtig zurückgeschleudert. Als der Fahrer völlig unter Schock ausstieg, taumelte er über die Straße und verlor dann im Straßengraben den Halt unter seinen Füßen. Die Unfallverursacherin war eine ältere Frau, sie stand auch unter Schock.

Ich denke, in deinem Fall würde es helfen, über ein Zeitungsarchiv was über den fraglichen Unfall und seine Folgen herauszufinden. Deine Eltern mussten den Unfall ja ihrer Versicherung melden. Vielleicht lässt sich darüber etwas in Erfahrung bringen. Vielleicht zumindest das Nummernschild, um den Wohnort der Verunfallten zu erfahren.

Falls das etwas brächte, könnte man versuchen, auf dem dortigen Standesamt herauszufinden, ob in dem betreffenden Jahr eine Mutter zusammen mit ihrem Kind beerdigt wurde.

Sollte das nicht der Fall sein, was man sehr hofft, könnte man in einer dort vertriebenen größeren Zeitung eine Anzeige reinstellen, wo man reinschreibt, um was es einem geht und dass man nur wissen möchte, ob es dieser Familie gut geht. Sollte diese Familie noch in dieser Stadt oder diesem Ort wohnen und der Zufall sehr zufällig sein, könnte sich daraus was ergeben.

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Das ist sicher ein bleibendes Erlebnis. Zunächst sohltest du erst mal froh sein das es bei dir offensichtlich keine psychischen Probleme hinterlassen hat. Du hast über all die Jahre keine wirklichen Probleme damit gehabt.

Es ist schon interessant wieso du heute wieder auf das Thema kommst. Nach über 25 Jahren ist die Frage wieso es dich heute wieder beschäftigt. ICh denke weil du jetzt vermutlich in einer ähnlichen Situation bist wei die Familie damals. Du fragst dich auch ob du alles für deine Familie machst, du fühlst die verantwortlich. Kann dir das genauso passieren. Eigentlich ganz normale Fragen die jeder in deiner Situation hat.

Jetzt wo du Mutter bist um so mehr. Du möchtest alles nur menschen mögliche tun um deine Kind zu beschützen. Ganz normal. Du hast aber eine Erfahrung gemacht das man auch wenn man sich noch so sehr bemüht nie eine 100% Sicherheit erreichen kann. 

Wenn du richtig überlegst gibt es die 100% nie wirklich. Deine Eltern haben auch damit leben müssen. Du hast auch viel Unsinn gemacht, und selbst wenn man das nicht macht gibt es immer Gefahren. Das ist das Leben.

Ich erzähle dir mal meine Geschichte. Ich bin seit Jahren Feuerwehrmann und habe schon hunderte Unglücksfälle erlebt. Ich habe aber auch eine Sohn der jetzt 25 ist. Es gibt nichts, aber auch garnichts, wo mehr mein Leben dran hängt. Ich habe aber ein so gutes Verhältnis zu ihm das ich einfach Vertrauen zu ihm habe. Ich wünsche mir das er sein Leben lebt wir auch ich das damals gemacht habe. Das muss man einfach für sich selbst lernen.

Mein Sohn weiß z.B. auch das ich bei Feuerwehreinsätzen immer mein Möglichstes versuchen werde und das es nicht sicher ist das ich auch nach jedem Einsatz zurück kommen.

Bezüglich der Familie kann ich dir nur sagen lass es sein. Das kann gut gehen, kann aber auch alte Wunden aufreißen die die Familie längst überwunden hat. Das was du zur Zeit für ein Problem hast ist dein Problem, das hat mit der Familie nichts zu tun. Unterhalte dich mit deiner Familie über das Thema. Sollte es dich weiter belasten dann suche dir professionelle Hilfe.

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Wenn Sie anrufen wollen, dann erklären sie erstmal die ganze Situation, warum Sie anrufen, dass sie es nicht aus ihren Gedächtnis löschen konnten(den Unfall)... Die Menschen am Telefon werden das bestimmt verstehen.

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- Geh doch zu dem Anwalt, der Deinen Eltern damals half.
- Wenn der nicht mehr existiert, dann geh zu Gericht und frag wo die Akten von dem Fall sind.
- Schau ob bei Deinen Eltern noch Papiere von damals da sind.
- Geh mit den Papieren zu einem eigenen Anwalt.
- Geh auch ohne Papiere zu einem eigenen Anwalt.
- Beauftrage einen Privatdetektiv.
Kostet zwar alles Geld, aber wenn es der Seele gut tut.

Nebenbei solltest Du mal zu einem Psychologen gehen und die Sache aufarbeiten. Das ist ja ein ganz schöner Hammer, den Du da erleben mußtest.

Viel Erfolg und liebe Grüße, 🐱

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Du bist nicht daran Schuld , das eventuell 2 Menschen verunglückt sind während du dabei warst!
Ich würde an deiner Stelle ml zum Psychologen gehen.
Aber jetzt zur eigentlichen Frage:Du kannst deine Eltern fragen, die werden die Papiere bestimmt noch haben.In denen übrigens auch Uhrzeit & so vermerkt sind.
Viel Glück noch:)

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Kommentar von Fleur84
14.06.2016, 20:55

ja, klar. Meine Mama wollte mir die Unterlagen lang nicht geben aber jetzt schaut sie, was sie noch hat. Datum und Ort sind bestimmt in den Unterlagen, vielleicht auch Namen. Aber dann.. Was mach ich dann damit?

Das ich keine Schuld hab, eigentlich keiner, ist mir schon klar. Ich hab nur so unvorstellbares Mitleid mit dem Papa und dem Kind... Und hoff halt sooo sehr, dass alles gut geworden ist...


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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
14.06.2016, 20:58

Es kann halt sein das du im Unterbewusstsein Schuldgefühle hast...Wenn du den Namen hast,kannst du dich nach der mime erkundigen beim Bürgerhaus oder so ,aber ich glaube die dürfen gar keine Nummern rausgeben:/

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Hallo Fleur,

Mein Herzliches Beileid an ALLE Beteiligten!! 

Du schreibst dass deine Eltern es geklärt hätte. Dann frag doch einfach mal bei denen nach ob die den Namen noch wissen!

Wenn gar nichts funktioniert würde ich dass Datum und Unfall in Google eingeben.

Bsp. 23.4.1988 Unfall auf A8

Irgendwo wird bestimmt irgendwas stehen!! Bestimmt!!

Ich hoffe mal dass alles gut ausgegangen ist..!

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