Kndergeld Nachzahlung?

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1 Antwort

Das Kindergeld würde als Einkommen auf den Bedarf angerechnet,wenn es im Monat der Antragstellung auf ALG - 2 ( Zuflussprinzip ) auf dem Konto eingeht,also zugeflossen ist !

Wenn dann die einmalige Nachzahlung aus einem laufenden Leistungsanspruch stammen würde,dass müsste dann hier der Fall sein,wenn er dann den Bescheid bekommt das Kindergeld laufend gezahlt wird und es eine Nachzahlung gibt,dann dürfte es meines Wissens nur im Monat des Zuflusses auf die Leistungen angerechnet werden.

Würde also bedeuten,wenn das ganze schon 3 Monate dauert,dann steht ihm ja min. 3 x 190 €,eher dann 4 x 190 € an Nachzahlung zu,also dann min. 570 €.

Angenommen er hätte dann einen Anspruch von 250 € Aufstockung,dann würde die Nachzahlung im Monat des Zuflusses zum Leistungsausschluss führen,im Folgemonat hätte er dann wieder ganz normal Anspruch und der Rest der Nachzahlung würde zum Vermögen werden und wenn er dann mit diesem Vermögen und evtl.schon vorhandenes sein Schonvermögen nicht übersteigen würde,dann gibt es ganz normal Leistungen weiter.

Schonvermögen im SGB - ll liegt bei 150 € pro Lebensjahr + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,min.jedoch 3100 € + diese einmaligen 750 €.

Würde es nicht als einmalige Nachzahlung aus einem laufenden Leistungsanspruch angesehen,dann würde die Nachzahlung zwingend auf 6 Monate Bezugszeitraum verteilt werden müssen,wenn der Betrag der Nachzahlung die monatliche Leistung vom Jobcenter übersteigen würde,sonst würde es auf den Monat des Zuflusses angerechnet.

Es müsste dann 1 x 30 € Versicherungspauschale berücksichtigt werden,entweder von der Nachzahlung oder von der Rente.

Bei Anrechnung auf 6 Monate stünden ihm dann 30 € x 6 Monate = 180 € an Freibetrag zu.

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Kommentar von jolyna100307
03.06.2016, 10:28

Das heisst ..Ihm steht die Nachzahlung dann auf jeden Fall zu ?

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