KM Stand gedreht, welche chancen habe ich das Auto wieder zurückzugeben und das Geld wieder zu bekom

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist arglistige Täuschung und berechtigt zum sofortigen Rücktritt vom Kaufvertrag. Du solltest dir das von der Werkstatt bestätigen lassen und dann den Vertrag kündigen. Sofern er sich stur stellt, Anwalt nehmen. Unwissenheit seinerseits schützt nicht vor Strafe. Er kann ja den Schaden dann ggfs. an den vorherigen Verkäufer weitergeben, denn auch er kann dann wg. arglistiger Täuschung den Kaufvertrag rückabwickeln.

->Genau die Richtige Antwort!

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Woher wisst ihr das den !? habt ihr privat erfahrung damit gemacht oder worauf bezieht ihr eure "selbstsicherheit" ich mein, mein ahnungsloser analt wo ich heute war meinte chance von 50-50 und das war ein anwalt für "vertragsrecht" also so einer der sich damit auskennen (sollte)

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@jogy180

dann solltest du den wechseln :-) Jura 1. Semester. Arglistige Täuschung bzw. Mangel am Objekt.. insofern Nachbesserungsrecht. Hier nicht möglich, insofern Rücktritt vom Vertrag.. wo hat der sein Abschluss gemacht?

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@DPawi

Noch ein Bsp. Wenn du eine Ware verkaufst.. und nicht weisst, dass die gestohlen ist.. haftest du trotzdem dafür. Weil bei gestohlenen Sachen kein guter Glauben gilt. Nachdem die Manipulation am Tacho eine Straftat ist, kann hier ebenfalls der gute Glauben ausgeschlossen werden. D.h. der Verkaufende kann sich von der Haftung nicht befreien, nur weil er davon evtl. was nicht weiss.

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@DPawi

ja das sind mal paar stichhaltige punkte.... weisst du evtl irgendwelche §§§§§ auf die ich mich beziehen kann oder des gleichen damit ich meinem anwalt mal auf die sprünge helfen kann !?

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@jogy180

Bin heute faul, daher greife ich auf eine Hilfe zu (QUELLE: it-recht-kanzlei.de) 2.1 Mängelansprüche (Gewährleistung) § 437 BGB Mängelansprüche: Nacherfüllung, bei wesentlichen Mängeln nach der fehlgeschlagenen Nacherfüllung (zwei Versuche) oder, wenn der Verkäufer die Nacherfüllung verweigert, kann man vom Vertrag zurücktreten oder nach der fehlgeschlagenen Nacherfüllung den Kaufpreis mindern. Die Mängelansprüche verjähren in der Regel gem. § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB in zwei Jahren nach der Lieferung, es sei denn, der Verkäufer hat einen Mangel arglistig verschwiegen. Dann verjähren die Ansprüche nach der regelmäßigen Verjährungsfrist grundsätzlich erst in drei Jahren nach Kenntnis des Mangel spätestens aber in 10 Jahren ab Entstehung des Mangels.

Der Nacherfüllungsanspruch ist gemäß § 439 BGB das Recht des Käufers, nach seiner Wahl eine neue Sache im Austausch gegen die defekte zu verlangen oder die Reparatur der mangelhaften Sache zu fordern. Ein Umtauschanspruch besteht daher nur, wenn eine Sache nachweislich mangelhaft ist. Will der Käufer sein Recht auf Nacherfüllung geltend machen, muss er den Mangel, also die Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit oder der gewöhnlichen Beschaffenheit ( § 434 BGB) beweisen. Auch muss er beweisen, dass dieser Mangel schon bei der Lieferung vorlag. Den Privatverkäufer trifft eine Beweislastumkehr nicht.

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@jogy180

Zur Rücknahme einer Sache und Rückgabe des Kaufpreises ist ein Verkäufer verpflichtet, wenn eine Sache einen wesentlichen Mangel (§ 323 Abs. 5 BGB) aufweist und die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist. Fazit: Nach dem Gesetz besteht das Recht auf Umtausch und Rückgabe nur, wenn eine Sache bei der Lieferung nachweislich mangelhaft war. Bis auf den Schadensersatzanspruch sind alle gesetzlichen Mängelansprüche verschuldensunabhängig. Das heißt der Verkäufer haftet auf Nacherfüllung, Rücktritt und Minderung auch, wenn er den Mangel nicht zu vertreten hat. Er haftet somit auch, wenn er den Mangel nicht kennt oder er die Sache eines Dritten weiterverkauft. Der Verkäufer hat daher ein verständliches Interesse daran, das Risiko, wegen Mängeln der Kaufsache haften zu müssen, möglichst überschaubar zu gestalten. Eine Beschränkung der Mängelansprüche ist auch gemäß § 437 BGB grundsätzlich möglich. Hier ist geregelt, dass der Verkäufer nach den gesetzlichen Vorschriften haftet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Das heißt, dass die Parteien vom Gesetz abweichende Vereinbarungen treffen dürfen. Verkauft ein Verbraucher an einen Verbraucher (Privatverkauf) kommt es darauf an, ob der Haftungsausschluss in einem Individualvertrag vorgenommen wird. In einem Individualvertrag kann die Haftung für Mängel ausgeschlossen werden. Dies gilt nur dann nicht, wenn Vorsatz des Verkäufers vorliegt oder der Mangel arglistig verschwiegen wurde.

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@DPawi

Zur Rücknahme einer Sache und Rückgabe des Kaufpreises ist ein Verkäufer verpflichtet, wenn eine Sache einen wesentlichen Mangel (§ 323 Abs. 5 BGB) aufweist und die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist. Fazit: Nach dem Gesetz besteht das Recht auf Umtausch und Rückgabe nur, wenn eine Sache bei der Lieferung nachweislich mangelhaft war. Bis auf den Schadensersatzanspruch sind alle gesetzlichen Mängelansprüche verschuldensunabhängig. Das heißt der Verkäufer haftet auf Nacherfüllung, Rücktritt und Minderung auch, wenn er den Mangel nicht zu vertreten hat. Er haftet somit auch, wenn er den Mangel nicht kennt oder er die Sache eines Dritten weiterverkauft. Der Verkäufer hat daher ein verständliches Interesse daran, das Risiko, wegen Mängeln der Kaufsache haften zu müssen, möglichst überschaubar zu gestalten. Eine Beschränkung der Mängelansprüche ist auch gemäß § 437 BGB grundsätzlich möglich. Hier ist geregelt, dass der Verkäufer nach den gesetzlichen Vorschriften haftet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Das heißt, dass die Parteien vom Gesetz abweichende Vereinbarungen treffen dürfen. Verkauft ein Verbraucher an einen Verbraucher (Privatverkauf) kommt es darauf an, ob der Haftungsausschluss in einem Individualvertrag vorgenommen wird. In einem Individualvertrag kann die Haftung für Mängel ausgeschlossen werden. Dies gilt nur dann nicht, wenn Vorsatz des Verkäufers vorliegt oder der Mangel arglistig verschwiegen wurde.

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@DPawi

Selbst deine Faulheit sollte belohnt werden und das mit mehr als nur mit 20 Punkten auf deinem Konto. Das ist schon sehr hilfreich. Ich meld mich wieder wenn ich weiss, wie das hier ausgegangen ist.

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@jogy180

dafür ist ja das Forum gedacht.. hoffe du hast erfolg.. Bericht wäre dann super. Mal sehen, auf welcher Rechtsbasis dein Anwalt dann den Vertrag anfechtet. Mangel oder Arglist.. VIEL ERFOLG

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Wie ist die Sache denn nun ausgegangen? Habe ein ähnliches Problem. Mich wundert, dass Dich die Polizei wieder nach Hause geschickt hat. Hier liegt definitiv eine Straftat vor und somit muß die Polizei bei Kenntnis darüber von Amtswegen ermitteln. Da geht gar kein Weg dran vorbei. Genauso, wie Du verpflichtet bist dieses zur Anzeige zu bringen. Was Deinen Anwalt angeht, finde ich das schon recht eigenartig. Hier wurdeen Dir ja nun schon einige Gesetzesgrundlagen genannt. Also meine Anwältin hat sofort die Anfechtung des Kaufvertrages beantragt und die Rücknahme des KFZ gefordert. Leider habe ich jetzt nach einer Woche noch nichts gehört. Bei mir geht es um gute 200.000 Km, die manipuliert wurden oder ca. 7500 €, wie mans nimmt.

Hoffentlich bist Du Rechtsschutzversichert? Verkehrsrechschutz oder ADAC Mitglied Wird wohl ohne Anwalt nichts gehen bei dieser Aussage die er gemacht hat

Bin doch zum Anwalt gegangen und er konnte mir keine 100% sicherheit geben, er meinte die chance dass die sache gut ausgeht steht 50-50. Rechtsschutz habe ich nicht, aber weil ich momentan eine Umschulung mach und somit Leistungen bekomme, krieg ich den anwalt (gott sei dank) bei aussergerechtlichen sachen bezahlt.

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@jogy180

Ohne Anwalt gibt es ein ewiges hin und her Frag mal den ADAC

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