Kloster und Frauenknast Ähnlichkeit?

8 Antworten

Ein Frauenkloster war meist ein Zufluchtsort, um den ständigen Sexforderungen der Männer und der permanenten Kinderproduktion zu entgehen.

Also mehr oder weniger eine freiwillige Angelegenheit zum Wohle der Allgemeinheit.

Wohingegen der Frauenknast eine staatliche Zwangseinrichtung ist, um eine begangene Straftat zu sühnen, oder die Person hindert, weitere Gewaltverbrechen zu begehen.

Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden „Einrichtungen“ kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Heutige Klostergemeinschaften kannst du nicht mit der Vergangenheit vergleichen.

Früher waren Mädchen (wenn sie nicht gewinnbringend zu verheiraten waren) ab dem 25. Lebensjahr "unnütze Esser". Die wurden gerne mal in das Kloster entsorgt.

Und dort herrschte ebenfalls eine Zwei-Klassengesellschaft. Ein Großteil waren Arbeitskräfte, und die anderen beteten für den Stifter

In ein Kloster geht man freiwillig, in den Knast nicht, und wenn, dann nur für eine in einem Urteil festgelegte Zeit.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied, im Kloster sind die Damen freiwillig im Knast sind sie es in der Regel nicht. In einem Kloster können sie jederzeit gehen wenn es ihnen nicht mehr passt, in einem Knast können Sie es nicht.

Noch vor 100 Jahren, waren die auch nicht ganz freiwillig. Aber im Gegensatz zu einer Textilfabrik lebte man im Kloster recht gut.

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@DerHans

Wir haben es aber nicht mehr vor 100 Jahren also trifft diese Aussage schlicht nicht zu.

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Ich weiß jetzt nicht, wo du da Parallelen siehst. Das eine ist freiwillig, dort hat man Ausgang, im Knast maximal Freigang.

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