Kliniken weisen ab , Notfall : BITTE DRINGEND UM ANTWORT

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Hi schizoliebe!

Bis zu einem gewissen Grade kann ich dich verstehen. Ich selbst habe es zwar nie so weit getrieben, dass ich Entzugserscheinungen hatte. Aber lustig war auch das nicht immer, mein Rekord liegt bei vier Tagen ohne Essen, nur mit Flüssignahrung.

Und so bin ich nicht wegen Alkohol in die Pyschatrie gegangen, oder genauer gesagt in die Psychosomatik, sondern wegen Depressionen. Und das nach einem Jahr mit wenig Alkohol und einigen Monaten ganz ohne, die mir auch kein Problem bereitet haben.

Und mit der Zeit lernt man etwas über die Hintergründe. So musste mir ein Freund mit Borderline-Störung nicht erklären, dass er sich heftig betrunken hat, um klar im Kopf zu werden. Ein anderer Freund wollte wegen Depressionen in die Klinik, er hatte zu viel durchgemacht, um es zu verkraften. Er hatte ein Alkoholproblem, aber ganz klar im Kopf dieses ausgenutzt, um in die Klinik zu kommen.

Mit den Formalitäten kenne ich mich nicht aus. Und wenn die Angst zu groß wird, randalier einfach. Dann findest du Menschen, die sich um dich kümmern. Und das ist nicht ironisch gemeint. Wenn dein Hilferuf nicht gehört wird, musst du halt lauter schreien.

Aber du solltest wissen, was du willst. Neuere Ansätze verfolgen nicht mehr unbedingt den Ansatz der strikten Abstinenz. Aber in deinem Fall sehe ich keinen anderen Weg. Auch weil Jugendliche sehr viel schneller eine Sucht entwickeln als Erwachsene. Wenn du mit 40 anfängst, schaffst du es wahrscheinlich unauffällig bis in die Rente und stirbst nicht an deiner Sucht. Wenn du mit 14 anfängst, ist das Leben schon mit 18 kaputt.

Willst du also wirklich aufhören? Dann wirst du merken, dass Alkohol nicht nur keine Lösung ist, sondern auch nicht das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist, dass du nicht glücklich bist. Daran musst du arbeiten, und das ist schmerzhaft.

Und eigentlich kann ich mich nur Nirakeni anschließen: Bleib ruhig, und stimme dich auf die Möglichkeiten ein. Denn die hast du immer. Und wenn du sie jetzt nicht siehst, dafür ist ja eine Therapie da, sie dir zu zeigen.

Und helfen wollen und können viele. Zuallersrst du selbst. Es ist machbar, Frau Nachbar. Und sei liebevoll zu dir. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann mach dich nicht nieder, sondern rappel dich auf für das zweite Mal.

Alles Gute, Zoelomat

Du kennst doch sicher den Ablauf. Erst unter Überwachung entgiften, dann Therapie. Wenn man dir geraten hat dich zu einem Entzug anzumelden und bis dahin deinen Alkoholpegel zu halten, dann mach das doch. Versetze dich nicht in Panik sondern handele genauso wie dir geraten wurde. Montag kannst du dich um einen Platz kümmern. Du brauchst jetzt nicht übermäßig viel zu trinken, sondern so wie immer. Warum jetzt sich an andere alle möglichen Stellen wenden, die können so schnell auch nicht helfen. Behalte die Ruhe und handele nach dem ärztlichen Rat. So bleiben deine Ängste vor einem "kalten Entzug" aus, die übrigens mit zum Krankheitsbild gehören.

vielen lieben dank, das ist die erste Antwort die mir hilft . ist wohl das beste bzw einzig mögliche

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Wenn du unbedingt sofort aufgenommen werden willst, fahr ins Krankenhaus, tu so als würdest du bewusstlos hinfallen. Vielleicht hilft das um dich stationär aufzunehmen.

dankeee

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