Klinikaufenthalt..Hilfe!

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5 Antworten

Es kommt darauf an, zu welchem Zweck Du nach Bethel gehst: Zur Medikamenteneinstellung, zur Differentialdiagnostik, zum Monitoring....? Auf welche Station? Kidron, Jeep, Mara?

Du wirst mit Sicherheit Kontakt zu anderen Patienten bekommen und wenn Du kein Monitoring machst, dann kannst Du auch rumlaufen, rausgehen usw. Du musst nicht die ganze Zeit in Deinem Bett bzw. Zimmer bleiben. Deine Mutter sollte Dich auf jeden Fall hinbringen und abholen, ev. kann sie ja ein paar Tage dableiben, bis Du das Krankenkhaus kennengelernt hast. Je nachdem, wie weit die Anfahrt ist, kann sie Dich ja auch regelmäßig besuchen.

Sachen, mit denen Du Dich alleine beschäftigen kannst, sind mit Sicherheit nicht verkehrt. Und ansonsten ... einfach so packen wie zu einer Klassenfahrt. ;-)

Es soll nur festgestellt werden ob ich Epilepsie habe, da ich sehr oft ohnmächtig werde...Ich weiß nur von mehreren 24 Stunden eegs... Danke :)

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Ich hatte mit 35 Jahren einen "Zwangsaufenthalt" von 5.5 Monaten in einer Unfallklinik, nachdems mich auf Korsika böse mit dem Moped zerlegt hat und ich mit dem ADAC nach Murnau überführt wurde. Meine Mutter nahm sich in den ersten 2 Monaten dort im Ort ein Zimmer, so dass sie mich zwei mal am Tag für längere Zeit besuchen konnte. Da ich ziemlich schwer verletzt war (Querschnittlähmung unterhalb des 2./3. Brustwirbels, mehrere Rippen gebrochen, Schlüsselbein + Schulterblatt gebrochen, Plexusnerv abgerissen [Bewegung der Finger der rechten Hand nicht mehr möglich, blöd, wenn man Rechtshänder war]), lag ich 14 Tage auf der Intensivstation und 5 Monate auf der Normalstation. Ich war froh, dass meine Mutter für mich da war - sie fuhr immer am Wochenende nach Hause, um sich um meinen Vater und das Haus zu kümmern. Ich hatte dort mein Laptop und mein Handy dabei, ausserdem lies ich mir ein abonniertes Computermagazin dort hin liefern, um etwas up to date zu sein. Selbst jetzt, wo ich seit 8 Jahren in einer fast komplett behindertengerechten Wohnung lebe, kommt meine Mutter alle 1-2 Tage vorbei, um nach dem Rechten zu sehen und um mir im Haushalt zu helfen (geht halt doch nicht alles im Rollstuhl).

--> mit den Leuten, die ich im Krankenhaus kennengelernt habe, hab ich keinen Kontakt mehr, aber meine Mutter war (und ist) immer für mich da !

Sein mir nicht böse, aber ich denke nicht das die Situationen vergleichbar sind! Was deine Mutter gemacht/geleistet hat ist Super, gar keine frage! Aber hier geht es um geplante 14 Tage Krankenhaus! Nicht um eine schwerst Verletzte!

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Ja sicher sind dort auch andere und du wirst jemanden zum reden haben. Sicher kannst du deine Mutter mitnehmen, wenn sie die Zeit hat, aber so lernt man auch, sich ein bißchen abzunabeln. Ablenken kannst du dich mit lesen, Musik hören oder spazieren gehen. Du kannst auch am Smartphone spielen oder TV gucken.

Die ist 15. Da werden sie mal Zeit haben richtig zu reden.

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Den Koffer hilft Deine Mutter packen,

Wäsche, Waschzeug, Föhn Handtuch

Tagsüber läufst Du in bequemer Kleidung rum. In Krankenhäusern ist es warm und man liegt viel im Bett, also Kurze, bequeme Sachen oder Jogginghosen und Schlappen.

Mama soll mit, die versteht das Fachchinesisch der Ärzte besser und hilft Dir bei unangenehmen Behandlungen. Zudem vertreibt sich zu zweit die Zeit besser. Sie wird sich freuen, dass sie Dir irgendwie helfen kann. Wie Mütter eben so sind.

Der Kontakt wird aufkommen. Aber er bleibt zumeist oberflächlich. Siehste nie wieder. Nimm Hobby-Kram mit. Ipod, Bücher (auch Hörbücher), Radio, Spielekonsole, Zeichensachen, Brettspiele/Karten (Was man eben im Bett spielen kann und nicht viel Platz braucht. )

Wie alt bist du?

Ich bin 15, wieso?

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@juljane787

Das wäre mir egal. Hauptsache ein Mensch, den es wirklich interessiert, ob es mir gut geht. Da würde ich auch heute noch meine Mama mitnehmen. Wenn Freunde kommen, kann sie ja mal einen Spaziergang machen oder Erledigungen.

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@Politikopfer64

Na ja, mir wäre es mit 15 peinlich gewesen wenn Mutti die ganze zeit dabei wäre! Zum hinbringen, abholen und besuchen ist es kein Thema, aber nicht dauerhaft.

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@Repwf

Sie geht ja nicht auf eine Klassenfahrt. Sie liegt in einem Krankenhaus. Das ist eine Situation, die auch Erwachsene nicht gerne alleine durchstehen. Die erzählen einem vom Pferd und oft ist es wichtig jemandem dabei zu haben, der einem die Hand hält, wenn es schmerzhaft oder beängstigend ist. Meine Angehörigen wollten mich gerne dabei haben und haben es genossen, dass ihre Mama eine Weile nur für sie da war.

Für meine Kinder war es imens wichtig. Mein Sohn ist in der Klinik ausgeraubt worden und bei meiner Tochter mußte ich bei einer Falschbehandlung eingreifen. Ich möchte nicht wissen, wie das ausgegangen wäre, wenn ich nicht sofort eingegriffen hätte. Die Ärzte sind oft überarbeitet und die Schwestern sind überlastet. Auch wenn es es gut meinen, es kann einem einfach zu viel passieren dabei. Ich habe gelernt, dass man alles besser so gut es geht im Auge behält.

Als mein Mann im Krankenhaus lag, passierte ein größerer Unfall, am Wochenende. Viele Verletzte mussten schnell versorgt werden. Das Personal war hoffnungslos unterbesetzt. Da haben wir Angehörigen sogar Essen ausgeteilt und einen Teil der Betten gemacht, weil das System dort zusammen gebrochen war. Einige Angehörige haben sogar bei den Zimmernachbarn ihrer Kranken das Füttern übernommen.

Dem Personal mache ich keinen Vorwurf, eher dem System.

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@Politikopfer64

Ich glaube kaum, dass in Bethel Unfallopfer akut aufgenommen werden.

Epilepsie ist eine chronische Erkrankung und Aufenthalte sind immer langfristig geplant. Da wird es zwar mal Engpässe geben, wenn mehrere Mitarbeiter krank werden, aber eine Situation, wie Du sie beschreibst, mit vielen Unfallopfern, wird da eher nicht vorkommen.

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