Klinikaufenthalt bitte um Hilfe!

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8 Antworten

Hey :)

Erstmal ist es gut, dass du erkannt hast, dass du deinem Körper als auch deiner Psyche damit schadest. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Und du möchtest es ändern, auch das ist richtig und gut.

Konkret zu deiner Frage: Ja, du kannst dich an deinen Hausarzt wenden. Dieser kann dich an eine Klinik überweisen. Du kannst aber auch direkt nach einer Klinik suchen, die das richtige für dich anbietet und dir dort einen Termin holen. Ganz egal, bei welchem Arzt du dich auch meldest, keiner von denen wird dich einfach so nach Hause schicken oder nicht ernst nehmen. Grade weil deine Essstörung schon gefährliche Ausmaße annimmt, nämlich die Suizidgedanken. Auch das solltest du beim Arztbesuch ansprechen.

Zu den Kosten, wenn du unter 18 bist, übernimmt deine Krankenkasse die vollen Kosten. Bist du über 18, musst du einen Anteil selber zahlen. Beispielsweise 10 Euro pro Behandlungstag bis maximal 28 Tage stationären Aufenthalt, also 280 Euro Eigentanteil. Aber das ist nur ein Beispiel, je nachdem , wo du dich letztendlich behandeln lässt, werden die Kosten sicher unterschiedlich hoch ausfallen.

Du solltest dir aber auf jeden Fall ärztliche Hilfe suchen. Du musst dich auch nicht schämen. Ich kann nachvollziehen, warum du dich nicht traust, den nächsten Schritt zu machen. Angst, zurückgewiesen zu werden oder nicht für voll genommen zu werden, ist immer da. Aber wenn du das erste Gespräch erst einmal hinter dir hast, wird das erleichternd für dich sein. Es wird dir schonmal einen Teil der Last von den Schultern nehmen, da du nicht mehr alleine mit deinem Problem da stehst und jemanden hast, der dich an die Hand nimmt bzw. alles weitere in die Wege leitet.

Außerdem schreibst du, dass nur deine beste Freundin und dein Freund davon wissen. Du solltest dich auch deinen Eltern anvertrauen. Auch sie werden dich unterstützen, da bin ich mir sicher. Bleib nicht alleine mit deinen Sorgen. Zu den Gesprächen beim Arzt kannst du auch deine Freundin oder deinen Freund mitnehmen, wenn dir das mehr Sicherheit gibt. Dabei kannst du auch entscheiden, ob du nur in die Praxis oder bis ins Besprechungszimmer begleitet wirst. Aber trau dich ruhig, den ersten Schritt zu machen. Alles, was danach kommt, wird leichter, vor allem weil du merkst, dass es voran geht. Denk immer daran, was dieser Schritt für Folgen für dich hat. Du wirst wieder gesund leben und essen können, es wird keine Essstörung mehr da sein, die deinen Alltag bestimmt und dich immer weiter runter zieht. Du musst es nur wollen, und der Gang zum Arzt ist der erste Schritt. Also am besten gleich Montag einen Termin machen. Alles Gute! :)

Hallo, :) Also: Du kannst zu Deinem Hausarzt gehen, wenn Du dem vertraust, und Dir eine Überweisung zum Psychologen oder Neurologen geben lassen. Der wird Dir dann eine Einweisung für eine Einrichtung oder Klinik speziell zur Bulimie schreiben. Wenn Du in eine bestimmte Klinik möchtest, solltest Du das bei dem sagen. Die Kosten tragen die Kassen, wenn das medizinisch begründet ist. Falls Du dem Hausarzt nicht traust, gibt es auch noch Möglichkeiten in einer Beratungsstelle. Kommt darauf an, ob Du in eienr Stadt oder auf dem Land wohnst. Ich wünsch Dir wirklich alles Gute für Deinen Weg!

Hallo, klar kannst du zu einem Arzt gehen und dich in eine Klinik bringen lassen. Du darfst dich nicht schämen, dass ist ein ernstes Thema und er wird dich bestimmt ernst nehmen. Du musst halt nur sagen das du unbedingt in eine Klinik möchtest, weil du es anders nicht schaffst. Welchen Arzt du aufsuchen solltest, kann ich dir nicht genau sagen, aber geh doch mal zu einem Psychologen, der wird dir mit Sicherheit am meisten helfen können und dich besser verstehen. Ich denken das mit dem Geld ist von Krankenkasse zu Krankenkasse anders, aber ich denke bei so einer Art Krankheit werden die meisten das übernehmen. Lass den Kopf nicht hängen, dass du merkst, dass du ein Problem hast ist schon ein sehr guter Anfang! Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Lg

Hey

am besten ist das wenn du zu eine Kinder und Jugendpsychologen gehst wenn du noch unter 18 bist sonst zur einer normalen Psychologen . Dort machst du ein Termin und kannst mit ihr alles bereden. Deine eltern muessen aber mitkommen leider. Ich finde es gut das du selber dir die Krankhei eingestehst. Ich wünsche dir alles gut und wünsche dir das du es schaffst.

Ich habe morgen einen Termin bei meinem Hausarzt, ich werde mit ihm ein ausführliches Gespräch führen und dann sehe ich ja was er mir sagt! :) Aber ich danke euch für die Zeit dir ihr euch genommen habt. Ich schätze das sehr! Ganz liebe Grüße an euch :)

Nee, Du versuchst auf den fünften Tritt einer Leiter Fuß zu fassen in Gedanken. Das geht nicht.

Gehst Du noch zur Schule? Wenn ja wende Dich bitte an eine Lehrkraft Deines Vertrauens. Bitte um ein persönliches Gespräch. Lehrkräfte kennen viele Möglichkeiten da zu helfen.

In diesem Fall und auch sonst:

Gebe in die Suchmaske des Browsers ein

akutklinik essstörung

Lese mindestens die ersten zehn Ergebnisse ausführlich durch. Wenn Du Fragen hast maile die Klinik an. Du wirst Antwort erhalten.

Schreibe täglich eine halbe Stunde von Hand auf Papier Tagebuch. So überwindest Du die Sprachlosigkeit in Dir, findest Worte. Diese kannst Du mit zum Arzt nehmen.

Jene Seite welche Dich davon abhält die Krankheit behandeln zu lassen ist die Seite der Krankheit. Das ist typisch Esssucht.

Du kannst Dir Deine Klinik selbst aussuchen. Es ist besser sie selbst auszusuchen, ruhig auch erst mal da vorbei zu gehen, sich die Klinik anzusehen, dort Fragen zu stellen als diese Entscheidung dem Arzt zu überlassen.

Genau, dein Hausarzt / -ärztin ist auf jeden Fall der erste Ansprechpartner. Alles Gute!

Aber ich weiss nicht was ich ihm sagen soll, also wie ich damit Anfangen soll.. weisst du wie ich das meine? :(

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@Steernenstaaub

Dass das sehr viel Überwindung kostet, glaube ich dir sofort!
Du könntest deinem Arzt sagen, dass du wegen einer Sache kommst, die dich seit langem belastet und über die du noch mit fast keinem gesprochen hast. Vielleicht schreibst du dir auch Stichworte auf und nimmst sie mit, damit du einen "roten Faden" hast und an die wichtigsten Dinge denkst. Und keine Angst, du musst ja kein "Referat" halten ;-), der Arzt wird auch Fragen stellen. Du schreibst sehr reflektiert und ausführlich und so, dass man gut versteht, wie (schlecht) es dir momentan geht. Ich bin sicher, du schaffst das auch "mündlich"!

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Du kannst auch bei einem Heilpraktiker Hilfe finden. Die machen das mit homöopathischen Mitteln, also Natur pur.

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