Klinik Psychiatrie?

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5 Antworten

Ich habe mich selbst einweisen lassen.

Ich kam wegen Suizidgedanken und Selbstverletzendem Verhalten erstmal in die geschlossene.Die Ärzte mussten mich erstmal einschätzen können ob man mit  einer Handlung rechnen muss oder nicht.

Ich war zu der Zeit schon längst Volljährig aber das ist im Grunde genommen egal, es herrscht Ärztliche Schweigepflicht und wenn du dir nicht ganz sicher bist ob es vertraulich behandelt wird was du dem Arzt oder Therapeuten erzählst ,dann betone eben das es dir wichtig ist das eurer Gespräch vertraulich behandelt wird.

Es verging bei mir 1 Woche, bis ich mich wieder etwas beruhigt hatte und auf die Offene Station durfte.Ich durfte nur in Begleitung die offene Station wieder verlassen ,da man sich bei mir nicht ganz sicher sein konnte ob ich mir draussen was antue oder nicht.

Insgesamt war ich 1 Jahr lang dort und es hat mir sehr gut getan und ich bereue es nicht.

Die können dir dort in jedem Fall helfen und sind für dich da,nur DU musst mitarbeiten.Es ist immer schwierig über solche Probleme zu sprechen aber sag klar und deutlich was du denkst ,was dein Problem ist die wissen dort damit umzugehen.

Ich wünsche dir alles gute

celi11111 28.06.2017, 16:02

wielange hat es gedauert bis du eingewiesen wurdest?

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Ravynn 28.06.2017, 16:07
@celi11111

Ich bin  in Begleitung meiner Mutter und mit einer Einweisung vom Hausarzt zum Krankenhaus gefahren und bin direkt dort geblieben,da es bei mir ein akkuter Fall war mit Suizidalen Gedanken und SVV  (Selbstverletzendem Verhalten)

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Darüber solltest du dir überhaupt keine Gedanken machen. Du solltest die Klinik als Hilfe und nicht als Bestrafung sehen. 

Die können dir nur helfen wenn du offen und ehrlich bist. Wenn du dich ritzt, dann sage es den Ärzten und Therapeuten. Wenn du Selbstmordgedanken hast, dann sage es den Ärzten und Therapeuten. 

Nur wenn sie wirklich wissen was in dir vorgeht, können sie dir helfen. 

Ob deine Eltern es erfahren oder nicht ist vollkommen egal. Mit Sicherheit wäre es besser wenn sie es wüssten, denn dann könnten sie dich unterstützen. 

Das wichtigste ist deine Gesundheit und wenn du dafür für ein paar Wochen in die geschlossene musst, dann ist das so. Du kommst da ja auch wieder raus, wenn sich dein Zustand gebessert hat.

Gehe in die Klinik und lass dir helfen. Von alleine wird das nicht besser und du kannst dich nicht selbst therapieren. 

celi11111 28.06.2017, 13:21

komme ich nachdem ich in einer geschlossen wahr, in einer offenen?

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grossbaer 28.06.2017, 13:24
@celi11111

Ja! 

In die geschlossene Abteilung kommst du auch nur, wenn du tatsächlich einen Selbstmordversuch unternommen hast oder wenn das Risiko das du einen Selbstmordversuch unternehmen wirst sehr hoch ist. 

Gehe in die Klinik und arbeite mit. Glaube mir, alles was du den Ärzten und Therapeuten erzählst, haben sie auf die eine oder andere Art und Weise schon mal gehört. Da gibt es nichts was dir peinlich oder unangenehm sein müsste. 

Du musst den Ärzten und Therapeuten helfen dir zu helfen. Das kannst du mit Offenheit und Ehrlichkeit. 

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Ja wenn du sagst du willst sterben kommst du erstmal in die geschlossene dass ist unabhängig davon wie lange du dese Gedanken hast. Ich war nur eine Nacht drinne zum Glück. Kommt aber auch von Klinik zu Klinik drauf an. Auf jeden Fall kann ich dir sagen bin ich da glücklich wieder herausgegangen und das nach 4 Wochen:)

celi11111 28.06.2017, 14:08

wielange hat es bei dir gedauert bis du eingewiesen wurdest?

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bienchen9810 02.07.2017, 12:58

bin sofort dran gekommen vorallem wenn du sagst du machst was dummes wenn du nicht behandelt wirst das riskieren die nicht und du kommst sofort rein

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das kommt ganz darauf an ob sie platz haben, wie behandlungsbedürftig sie deinen zustand einordnen und letztendlich auch auf dich. gegen deinen willen geht nix ausser du bist akut selbstmordgefährdet.

bei einer äusserung dieses Gedanken dürfen alle personen handeln und dich sofort einweisen lassen. 

mach dir klar, was du willst! willst du so weiter leben oder etwas verändern. manchmal braucht es zur veränderung unterstützung von aussen. kleine hilfestellungen die dich wieder in die "spur" bringen :-)

stationär oder ambulant... entscheide du, was dir lieber ist. aber entscheiden solltest du, ob du unterstützung möchtest oder nicht. halte dein umfeld nicht auf trapp, übernehme die verantwortung für dich und dein tun. 

alles gute!!

Tamtamy 28.06.2017, 12:32

Gute Antwort, finde ich!

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