Klimadiagramme... warum ist das so? :/

2 Antworten

Das ist eine starke Vereinfachung, um sagen zu können, ob ein Monat humid oder arid ist, d.h. ob es mehr regnet als verdunsten kann, oder umgekehrt. siehe hier

Bei der häufig verwendeten Klimadiagramm-Form nach Heinrich Walter und Helmut Lieth wird stark vereinfacht von einer Abhängigkeit der Verdunstung von der Lufttemperatur ausgegangen. Verläuft die Niederschlagskurve oberhalb der Temperaturkurve, spricht man von Humidität, im umgekehrten Fall von Aridität. Wenn die Monatssumme der Niederschläge [in mm bzw. Liter pro Quadratmeter] doppelt so groß ist wie die Durchschnittstemperatur [in °C] des entsprechenden Monats (N = 2T), wird die Grenze zwischen ariden und humiden Zuständen erreicht. Bei Walter-Lieth-Klimadiagrammen stehen daher die beiden Achsenmaßstäbe im Verhältnis 1:2, um eine sofortige Unterscheidung von ariden und humiden Monaten zu ermöglichen.

Quelle: Wiki

Das muss nicht so sein. In meinem Buch "Klimastationen" entspricht 10 Grad auf der linken Skala 10 cm (oder 100 mm) Niederschlag auf der rechten. Dadurch wird die Temperaturkurve ausgeprägter und nicht so flach wie bei den Diagrammen nach Walter.

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